Zentralbahn: Grosses Wachstum setzt sich während der Saison 2015 fort

Die Zentralbahn setzt ihre Erfolgsgeschichte auch im Jahr 2015 fort. In den Monaten Januar bis September reisten knapp 13% mehr Fahrgäste mit der Zentralbahn als in der gleichen Periode im Rekordjahr 2014. Die Strecke Luzern – Interlaken wächst dabei mit knapp 20% am stärksten.

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Luzern-Engelberg-ExpressDie Zentralbahn setzt ihre Erfolgsgeschichte auch im Jahr 2015 fort. In den Monaten Januar bis September reisten knapp 13% mehr Fahrgäste mit der Zentralbahn als in der gleichen Periode im Rekordjahr 2014. Die Strecke Luzern – Interlaken wächst dabei mit knapp 20% am stärksten.

Bereits 2014 konnte die Zentralbahn ein absolutes Rekordjahr mit einer Zunahme von 26% der Fahrgäste vermelden. Dieser Trend geht auch im Jahr 2015 weiter: In den ersten neun Monaten konnte die Zentralbahn gegenüber der gleichen Periode im 2014 wiederum 12.9% mehr Fahrgäste in den Zügen begrüssen. Am stärksten wuchs der Luzern-Interlaken Express mit 19.9%, gefolgt von der  S4  (Luzern – Stans/Wolfenschiessen) mit 9.9%. Der Luzern-Engelberg Express verzeichnete eine Zunahme von 7.7%, die  S5  (Luzern – Giswil) 4.1% und der  Regio  Süd (Meiringen – Interlaken) 2.2%. Die Verstärkungszüge während den Pendlerzeiten  S44  und  S55  legten ebenfalls über 7% zu.

„Sicher hat das tolle Sommerwetter seines dazu beigetragen“, meint Renato Fasciati, Geschäftsführer der Zentralbahn. „Wir sind aber auch überzeugt, dass die breite Vermarktung, das neue Rollmaterial und der aktuelle Fahrplan die Kundinnen und Kunden überzeugen und sie so vermehrt zur Arbeit oder für ihren Ausflug die Zentralbahn nutzen.“

Besonders stark zugenommen hat das Wachstum von internationalen Feriengästen, insbesondere aus Asien. Alleine im Gruppengeschäft hat sich die Zahl der Fahrgäste von Luzern über den Brünig nach Interlaken auf rund 140‘000 Passagiere verdoppelt. „Diese Gäste sind für uns sehr wichtig, da sie ihre Reise frühzeitig buchen und somit auch bei schlechtem Wetter reisen“, betont Renato Fasciati. „Sie bringen deshalb eine zunehmend gute Auslastung auch bei Nebenverkehrszeiten.“

Die grosse Fahrgastzunahme stellt die Zentralbahn aber auch vor Herausforderungen. „Wir können unsere Züge leider nicht einfach verlängern oder mehr Züge einsetzen, da die Perronlängen an den Haltestellen sowie das grösstenteils einspurige Streckennetz dies nicht zulassen“, meint Renato Fasciati. „Umso mehr ist der Doppelspurausbau in Sarnen, bei der Einfahrt in den Bahnhof Luzern sowie zwischen Hergiswil Schlüssel und Matt essentiell“, so Renato Fasciati.

Damit die Fahrgäste aber trotz des grossen Ansturms grösstenteils einen Sitzplatz im Zug zur Verfügung hatten, testete die Zentralbahn im Sommer verschiedene Massnahmen. „Wir setzten dieses Jahr testweise fakultative Entlastungszüge am Brünig ein um die absoluten Spitzentage zu entlasten, wobei die Zentralbahn jedoch nur auf sehr wenig Reservematerial zurückgreifen kann. Zudem haben wir die Lenkung und Information von Gruppen im Bahnhof Luzern intensiviert, indem zusätzliche Mitarbeitende entsprechende Infostände betrieben.“ Nach Auswertung der Erkenntnisse wird die Zentralbahn entscheiden, diese zusätzlichen Massnahmen während der Saison 2016 definitiv einzuführen.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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