Limmattaler Gemeinden und die Stadt Zürich setzen sich für die Limmattalbahn ein

Am 22. November 2015 stimmt der Kanton Zürich über die Realisierungskredite für die Limmattalbahn und die ergänzenden Strassenmassnahmen ab. Die Städte Dietikon, Schlieren und Zürich sowie die Gemeinden Urdorf und Spreitenbach betonen an einem gemeinsamen Anlass die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Limmattalbahn. Im Stadthaus Dietikon unterzeichneten Behördenvertreterinnen und Behördenvertreter das symbolische Manifest „Wir brauchen die Limmattalbahn“.

erstellt am 03. November 2015 @ 10:03 Uhr
Städte Dietikon, Schlieren, Zürich und Gemeinden Urdorf und Spreitenbach
Behoerdenvertreter Limmattal unterstuetzen LimmattalbahnAm 22. November 2015 stimmt der Kanton Zürich über die Realisierungskredite für die Limmattalbahn und die ergänzenden Strassen-Massnahmen ab. Die Städte Dietikon, Schlieren und Zürich sowie die Gemeinden Urdorf und Spreitenbach betonen an einem gemeinsamen Anlass die Wichtigkeit und Dringlichkeit der Limmattalbahn. Im Stadthaus Dietikon unterzeichneten Behördenvertreterinnen und Behördenvertreter das symbolische Manifest „Wir brauchen die Limmattalbahn“.

Die Realisierungskredite, die am 22. November 2015 an die Urne kommen, beinhalten Verbesserungen für den öffentlichen und privaten Verkehr im Limmattal. Durch diese kann die Verkehrsbelastung bewältigt und die Lebensqualität für die Bevölkerung gesteigert werden.

Die vier Zürcher Standortgemeinden Dietikon, Urdorf, Schlieren und Zürich sowie die Aargauer Gemeinde Spreitenbach stehen hinter der geplanten Gesamtverkehrslösung. Mit dem gemeinsamen Manifest soll diese Botschaft in den Rest des Kantons getragen werden. Über achtzig Behördenvertreterinnen und -vertreter des Limmattals unterzeichneten dieses.

Einigkeit über Gemeinde-, Stadt- und Kantonsgrenzen hinaus
Die Standortgemeinden sind überzeugt, dass die Limmattalbahn die richtige Massnahme für die Verkehrsentlastung des Limmattals ist. Otto Müller, Stadtpräsident von Dietikon, meint: „Die Entwicklung im Limmattal geschieht bereits. Mit der Limmattalbahn können wir sie aktiv steuern.“ Sandra Rottensteiner, Gemeindepräsidentin von Urdorf, betont: „Die Verkehrsprobleme im Limmattal sind täglich spürbar. Die Limmattalbahn ist für Urdorf und das ganze Limmattal unbedingt nötig, um den heutigen und künftigen Verkehr bewältigen zu können.“ Toni Brühlmann, Stadtpräsident von Schlieren, hebt die Anbindung in die umliegenden Städte und Gemeinden hervor: „Die Limmattalbahn bringt das Limmattal, seine Bewohner und die Wirtschaft näher zusammen.“. „Zahlreiche Entwicklungsgebiete in der Region verlangen nach neuen Verkehrslösungen, welche das Gesamtprojekt Limmattalbahn gewährleistet“, unterstreicht Valentin Schmid, Gemeindepräsident von Spreitenbach, die Wichtigkeit des Projekts. Auch die Stadt Zürich hat ein Interesse an der Limmattalbahn, sagt Filippo Leutenegger, Stadtrat von Zürich: „Die Limmattaler Gemeinden und die Stadt Zürich sind so eng miteinander verwoben, dass die Verkehrsinfrastrukturen überregional bereitgestellt werden müssen.“

Abstimmung über Massnahmen für den öffentlichen und privaten Verkehr
Am 22. November 2015 stimmt der Kanton Zürich über die Limmattalbahn und die ergänzenden Strassenanpassungen im Limmattal ab. Die Kosten für den Kanton Zürich betragen 510 Millionen Franken für die Limmattalbahn sowie 136 Millionen Franken für Strassenoptimierungen. Da der Bund seine Mitfinanzierung in Aussicht gestellt hat, reduziert sich der Zürcher Beitrag für die Limmattalbahn voraussichtlich auf rund 390 Millionen Franken.

Ein Walliseller mit Dietikon-Tasche wirbt für die Limmattalbahn an der Glattalbahn-Haltestelle! Bezirksübergreifende…

Gepostet von Limmatstadt am Dienstag, 3. November 2015

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