SBB vergibt jährlich Aufträge von rund 5 Milliarden Franken an die Wirtschaft

Die SBB beschafft pro Jahr Waren und Dienstleistungen in der Höhe von rund 5 Milliarden Schweizer Franken und ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Schweiz. Die SBB muss jedoch weiter Kosten senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Am SBB Lieferantentag hat die SBB ihre Herausforderungen und die strategische Ausrichtung aufgezeigt. Exzellente Leistung hat die Konzernleitung mit der Vergabe von fünf Awards honoriert. Mit einer verstärkten Zusammenarbeit können die SBB und ihre Lieferanten eine zahlbare mobile Zukunft für Kundinnen und Kunden sicherstellen.

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SBB Lieferantentag 2015Die SBB beschafft pro Jahr Waren und Dienstleistungen in der Höhe von rund 5 Milliarden Schweizer Franken und ist somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in der Schweiz. Die SBB muss jedoch weiter Kosten senken, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Am SBB Lieferantentag hat die SBB ihre Herausforderungen und die strategische Ausrichtung aufgezeigt. Exzellente Leistung hat die Konzernleitung mit der Vergabe von fünf Awards honoriert. Mit einer verstärkten Zusammenarbeit können die SBB und ihre Lieferanten eine zahlbare mobile Zukunft für Kundinnen und Kunden sicherstellen.

Fast 200 Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten Lieferanten der SBB sind gestern in der BernExpo in Bern über die zukünftige Entwicklung und die strategische Ausrichtung der SBB informiert worden. In seiner Rede an die Adresse der Unternehmensvertreter zeigte Andreas Meyer, CEO der SBB, die konkrete Bedeutung der strategischen Ausrichtung für die Beschaffung in Bezug auf Kosten und Wettbewerbsfähigkeit auf. So soll die Kundenfreundlichkeit mit einfachen und funktionalen Produkten mit hohem Kundennutzen verbessert werden. So sind die Lieferanten auch gefordert, die Zuverlässigkeit im integrierten Bahnsystem durch qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen sicherzustellen.

Die SBB vergibt jährlich Aufträge in der Höhe von rund 5 Milliarden Franken an die Wirtschaft. Davon werden 88 Prozent an Lieferanten mit Sitz in der Schweiz vergeben. 2014 vergab die SBB Aufträge an 15 894 Lieferanten.

SBB prämierte exzellente Lieferantenleistung
Die Notwendigkeit der verstärkten Zusammenarbeit zeigte sich besonders bei der Vergabe der Lieferanten-Awards in den Kategorien Wirtschaftlichkeit, Qualität, SBB Projekte 2015 (beste Zusammenarbeit), Innovation sowie des Spezial-Awards «bester Lieferant» über alle vier Kategorien. Berücksichtigt wurden unter anderem der Beitrag zur Kostensenkung, Übertreffen hoher Qualitätsansprüche, herausragende Zusammenarbeit, Aufzeigen von Nutzen für die SBB und den Endkunden bezüglich Kosten (Wirtschaftlichkeit) und Verfügbarkeit (Qualität).

Die fünf Gewinner der Lieferanten-Awards sind:

  • Hug-Engineering AG, Elsau. Der Award für die herausragendste Leistung über alle vier Kategorien wurde der Firma Hug Engineering vergeben. Das Unternehmen erarbeitete eine Lösung, die Kosten in der Instandhaltung einsparen. Die Wartungskosten der Dieselpartikelfilteranlage der Lokomotive Am 843 wurde um rund einen Drittel reduziert. Aber auch die Durchlaufzeiten für die Wartung sind massiv kürzer. Die Lokomotiven stehen bereits nach einen halben Tag statt nach zehn Tagen wieder zur Verfügung.
  • Swisscom (Schweiz) AG, Worblaufen. In der Kategorie Wirtschaftlichkeit überzeugte die Swisscom mit einem neuartigen Firmen-Flatmodell für die Geschäftskommunikation. Die Flatrate wurde erstmals einer Unternehmung in der Schweiz angeboten. Die SBB profitiert von attraktiven Preisen.
  • Daktronics Inc., Brookings, SD, USA. In der Kategorie Qualität holte sich die Firma Daktronics den Award für die neuen Generalanzeiger in den Bahnhöfen: Absolut zuverlässig im Betrieb und ausgezeichnete Qualität trotz komplett neuer, hoch komplexer Technologie.
  • HRS Real Estate AG, Frauenfeld. In der Kategorie SBB Projekte 2015 (beste Zusammenarbeit) zeigte sich HRS Real Estate AG als kompetenter und zuverlässiger Ansprechpartner in einem äusserst komplexen Bauprojekt (Zürich Europaallee Baufeld G): Sie erkannte besonders das Kostensenkungspotenzial und setzte dieses um. HRS stach durch eine intensive partnerschaftlichen Zusammenarbeit hervor, die sich in einer optimalen Planung und Abwicklung zeigte.
  • EH Batterien AG, Division Oerlikon Traktionsbatterien, Glattbrugg (Hauptsitz EnerSys, Reading, PA USA). In der Kategorie Innovation spart die Firma EH Batterien der SBB durch die mehrfache Verwendung der Batterie-Tröge massiv Kosten: Einerseits reduzieren sich die Transporte (Lieferung) und andererseits wird der CO2-Ausstoss massiv reduziert.

Autor: Redaktion

Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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