Gotthard-Kantone erwarten Investitionen in Neat-Zufahrten

Die Gotthard-Kantone erwarten vom Bund im Rahmen des Ausbauschritts 2030 namhafte Investitionen zur Stärkung der Nord-Süd-Achse. Rund ein Jahr vor Eröffnung des Gotthardbasis-Tunnels bekräftigten die Regierungsvertreter der 13 Kantone an ihrer Generalversammlung in Luzern den gemeinsamen Einsatz für die Beseitigung von Engpässen bei den Neat-Zufahrten. Für die Zukunft der Gotthard-Bergstrecke braucht es nach Ansicht des Gotthard-Komitees Konzepte, die eine attraktive Erschliessung des zentralen Alpenraums und dessen Entwicklungspotential sicher stellen.

Gotthard-Komitee
Die Gotthard-Kantone erwarten vom Bund im Rahmen des Ausbauschritts 2030 namhafte Investitionen zur Stärkung der Nord-Süd-Achse. Rund ein Jahr vor Eröffnung des Gotthardbasis-Tunnels bekräftigten die Regierungsvertreter der 13 Kantone an ihrer Generalversammlung in Luzern den gemeinsamen Einsatz für die Beseitigung von Engpässen bei den Neat-Zufahrten. Für die Zukunft der Gotthard-Bergstrecke braucht es nach Ansicht des Gotthard-Komitees Konzepte, die eine attraktive Erschliessung des zentralen Alpenraums und dessen Entwicklungspotential sicher stellen. „Gotthard-Kantone erwarten Investitionen in Neat-Zufahrten“ weiterlesen

Fahrplanmässiger Betrieb ab 11. Dezember 2016: SBB auf Kurs für Inbetriebnahme des neuen Gotthardtunnels

In genau zwei Jahren fahren die ersten fahrplanmässigen Züge durch den neuen Gotthardtunnel, den mit 57 Kilometern längsten Eisenbahntunnel der Welt. Die Nord/Süd-Achse Gotthard ermöglicht dem Schienengüterverkehr neue, effiziente und ökologische Logistiklösungen. Die Kunden profitieren von mehr Kapazitäten, besseren Anbindungen und einer höheren Planbarkeit. Im Personenverkehr bringt das neue Eisenbahnzeitalter schrittweise schnellere, zuverlässigere und pünktlichere Verbindungen. Pro Stunde und Richtung werden bis zu fünf Güter- und zwei Personenzüge verkehren. Bei der SBB laufen die Arbeiten für die erfolgreiche Inbetriebnahme auf Hochtouren. Dazu gehören die Schulung von rund 3900 Personen und die Umrüstung von Anlagen und Bahnhöfen auf die Führerstandssignalisierung ETCS Level 2 [Präsentation].

erstellt am 11. Dezember 2014 @ 13:13 Uhr
SBB CFF FFS / Gotthard-Komitee / AlpTransit Gotthard
Gotthard GBT PraesentationIn genau zwei Jahren fahren die ersten fahrplanmässigen Züge durch den neuen Gotthardtunnel, den mit 57 Kilometern längsten Eisenbahntunnel der Welt. Die Nord/Süd-Achse Gotthard ermöglicht dem Schienen-Güterverkehr neue, effiziente und ökologische Logistiklösungen. Die Kunden profitieren von mehr Kapazitäten, besseren Anbindungen und einer höheren Planbarkeit. Im Personenverkehr bringt das neue Eisenbahnzeitalter schrittweise schnellere, zuverlässigere und pünktlichere Verbindungen. Pro Stunde und Richtung werden bis zu fünf Güter- und zwei Personenzüge verkehren. Bei der SBB laufen die Arbeiten für die erfolgreiche Inbetriebnahme auf Hochtouren. Dazu gehören die Schulung von rund 3900 Personen und die Umrüstung von Anlagen und Bahnhöfen auf die Führerstandssignalisierung ETCS Level 2 [Präsentation]. „Fahrplanmässiger Betrieb ab 11. Dezember 2016: SBB auf Kurs für Inbetriebnahme des neuen Gotthardtunnels“ weiterlesen

Eine Zukunft für die historische Verkehrslandschaft Gotthard vom 6. und 7. September 2013 in Altdorf

Die internationale Tagung mit gut 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die von ICOMOS Suisse, dem Fachverband der Denkmalpfleger organisiert wurde, widmete sich der Zukunft der Gotthard-Bergstrecke. Die SBB stellten ihr Fahrplankonzept im Detail vor, das als zusätzlichen Umsteigeort Erstfeld und an Wochenenden Göschenen vorsieht. Es geht von täglich durchschnittlich 600 Passagieren aus und ist bei einem grösseren Verkehrsaufkommen auch ausbaubar. Filippo Lombardi, Ständeratspräsident unterstrich die Bedeutung der Gotthard-Bergstrecke für den Tourismus und die Erschliessung des Gebietes zwischen Biasca und Erstfeld. In einem engagierten Votum führte Ständerat Isidor Baumann aus, dass das Fahrplankonzept der SBB für Reisende nach Andermatt klar ungenügend sei. Von der Südostbahn ist im Februar 2014 ein alternatives Betriebskonzept vorgestellt worden.

erstellt am 19. September 2013 @ 08:30 Uhr
ICOMOS Suisse, Arbeitsgruppe Industriekultur / Kilian T. Elsasser, Luzern und Göschenen / Verkehrshaus der Schweiz
Gotthard-Bahntunnel Tunnelportal Goeschenen um 1875 64657_01Die internationale Tagung mit gut 100 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die von ICOMOS Suisse, dem Fachverband der Denkmalpfleger organisiert wurde, widmete sich der Zukunft der Gotthard-Bergstrecke. Die SBB stellten ihr Fahrplankonzept im Detail vor, das als zusätzlichen Umsteigeort Erstfeld und an Wochenenden Göschenen vorsieht. Es geht von täglich durchschnittlich 600 Passagieren aus und ist bei einem grösseren Verkehrsaufkommen auch ausbaubar. Filippo Lombardi, Ständeratspräsident unterstrich die Bedeutung der Gotthard-Bergstrecke für den Tourismus und die Erschliessung des Gebietes zwischen Biasca und Erstfeld. In einem engagierten Votum führte Ständerat Isidor Baumann aus, dass das Fahrplankonzept der SBB für Reisende nach Andermatt klar ungenügend sei. Von der Südostbahn ist im Februar 2014 ein alternatives Betriebskonzept vorgestellt worden. „Eine Zukunft für die historische Verkehrslandschaft Gotthard vom 6. und 7. September 2013 in Altdorf“ weiterlesen

Gotthard-Kantone bekräftigen gemeinsamen Einsatz für NEAT-Zufahrten

Die Gotthard-Kantone wollen sich nach dem Ja zur FABI-Vorlage gemeinsam für die Beseitigung von Engpässen bei den Zufahrten zu den Basistunnels am Gotthard und Ceneri stark machen. Dies bekräftigten Regierungsvertreter der 13 Kantone an der Generalversammlung des Gotthard-Komitees in Bellinzona. Die Planung und Projektierung von Schlüsselprojekten zur Sicherung von ausreichenden Zufahrtskapazitäten im Norden und Süden nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels sei nun konsequent an die Hand zu nehmen.

Gotthard-Komitee / code24.eu
Interreg-Projekt Code 24 73865_01Die Gotthard-Kantone wollen sich nach dem Ja zur FABI-Vorlage gemeinsam für die Beseitigung von Engpässen bei den Zufahrten zu den Basistunnels am Gotthard und Ceneri stark machen. Dies bekräftigten Regierungsvertreter der 13 Kantone an der Generalversammlung des Gotthard-Komitees in Bellinzona. Die Planung und Projektierung von Schlüsselprojekten zur Sicherung von ausreichenden Zufahrtskapazitäten im Norden und Süden nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels sei nun konsequent an die Hand zu nehmen. „Gotthard-Kantone bekräftigen gemeinsamen Einsatz für NEAT-Zufahrten“ weiterlesen

Über 50 Organisationen und Parteien sagen klar "JA zu FABI"

Am 9. Februar 2014 entscheiden Volk und Stände über die Vorlage «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)». Die Bevölkerung kann sich dabei auf das Votum von über 50 namhaften Schweizer Organisationen und Parteien aus allen Bereichen abstützen, die sich gemeinsam für einen starken öffentlichen Verkehr einsetzen.

Verband öffentlicher Verkehr
Logo Ja zu FABIAm 9. Februar 2014 entscheiden Volk und Stände über die Vorlage «Finanzierung und Ausbau der Bahninfrastruktur (FABI)». Die Bevölkerung kann sich dabei auf das Votum von über 50 namhaften Schweizer Organisationen und Parteien aus allen Bereichen abstützen, die sich gemeinsam für einen starken öffentlichen Verkehr einsetzen. „Über 50 Organisationen und Parteien sagen klar "JA zu FABI"“ weiterlesen

SBB legt Fahrplankonzept auf der Gotthard-Strecke bis 2020 fest

Eine Stunde schneller von der Deutschschweiz ins Tessin und nach Italien – und umgekehrt

erstellt am 08. August 2013 @ 12:57 Uhr
SBB CFF FFS / Pro Bahn Schweiz / Gotthard-Komitee / Marcel Manhart / Sandro Hartmeier
Fahrzeitverkuerzungen Gotthard 63826_01Eine Stunde schneller von der Deutschschweiz ins Tessin und nach Italien – und umgekehrt

Schnellere Verbindungen, mehr Züge: Die SBB hat die Fahrzeiten ab Fahrplanwechsel 2016/2017 bis 2020 festgelegt. Die beiden Basistunnels durch den Gotthard und den Ceneri verkürzen die Reisezeit dereinst um rund eine Stunde. Die Fahrt von Zürich nach Lugano wird ab 2020 deshalb weniger als zwei Stunden, diejenige nach Mailand weniger als drei Stunden dauern. Ebenfalls definiert ist das Angebot auf der bisherigen Bergstrecke. Am 8. August 2013 hat SBB CEO Andreas Meyer in Bellinzona über das neue Fahrplankonzept informiert. Gleichzeitig hat er das Projekt für den neuen Bahnhof der Kantonshauptstadt vorgestellt. Ab 2016 werden die ersten Reisenden aus dem Gotthard-Basistunnel dieses neu gestaltete Tor ins Tessins nutzen. „SBB legt Fahrplankonzept auf der Gotthard-Strecke bis 2020 fest“ weiterlesen

Gotthard-Komitee begrüsst klares Ja zu FABI im Nationalrat

Die 13 Gotthard-Kantone nehmen erfreut zur Kenntnis, dass der Nationalrat genauso wie zuvor der Ständerat mit dem deutlichen Ja zu FABI Verbindlichkeit für die Beseitigung der absehbaren Engpässe auf dem Schienennetz schaffen will. Stossend ist, dass FABI im ersten Ausbauschritt keine Massnahmen zur substantiellen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Gotthard-Achse vorsieht. Die Planung und Projektierung von Schlüsselprojekten zur Sicherung von ausreichenden Zufahrtskapazitäten im Norden und Süden nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels ist daher raschmöglichst an die Hand zu nehmen.

Gotthard-Komitee
Die 13 Gotthard-Kantone nehmen erfreut zur Kenntnis, dass der Nationalrat genauso wie zuvor der Ständerat mit dem deutlichen Ja zu FABI Verbindlichkeit für die Beseitigung der absehbaren Engpässe auf dem Schienennetz schaffen will. Stossend ist, dass FABI im ersten Ausbauschritt keine Massnahmen zur substantiellen Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Gotthard-Achse vorsieht. Die Planung und Projektierung von Schlüsselprojekten zur Sicherung von ausreichenden Zufahrtskapazitäten im Norden und Süden nach Eröffnung des Gotthard-Basistunnels ist daher raschmöglichst an die Hand zu nehmen. „Gotthard-Komitee begrüsst klares Ja zu FABI im Nationalrat“ weiterlesen

Gotthard-Komitee: Verlagerungsziel und Verkürzung der Reisezeit als zentrale Anliegen

Vernehmlassung zum Bundesgesetz über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet

Gotthard-Komitee
Vernehmlassung zum Bundesgesetz über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet

Das Gotthard-Komitee hat seine Stellungnahme zum Bundesgesetz über den Strassentransitverkehr im Alpengebiet verabschiedet. Die Gotthard-Kantone fordern für die Sanierung des Gotthard-Strassentunnels eine nachhaltige Lösung, die weder das Verlagerungsziel noch die versprochene Verkürzung der Reisezeiten gefährdet. Den direkt betroffenen Kantonen dürfen keine wirtschaftlichen Nachteile erwachsen. Zur Grundsatzfrage – der Opportunität eines zweiten Tunnels – gibt es unter den Mitgliedern des Gotthard-Komitees unterschiedliche Auffassungen. Das Gotthard-Komitee äussert sich daher zu dieser Frage nicht. „Gotthard-Komitee: Verlagerungsziel und Verkürzung der Reisezeit als zentrale Anliegen“ weiterlesen

Gotthard-Kantone fordern Verbindlichkeit für Beseitigung von Schienenengpässen

Die Regierungsvertreter der 13 Gotthard-Kantone richteten an ihrer Generalversammlung in Altdorf einen dringenden Appell an die nationale Politik: Die Bewältigung des Personen- und Güterverkehrs auf der Gotthard-Achse nach Eröffnung der Basistunnels könne nur gelingen, wenn im Norden und Süden rechtzeitig und ausreichend Zufahrtskapazitäten bereit gestellt werden. Es liege nun am Nationalrat, im Rahmen der Vorlage FABI den vom Ständerat vorgezeichneten Weg weiter zu verfolgen und Verbindlichkeit für die Beseitigung der absehbaren Engpässe zu schaffen.

Gotthard-Komitee
Die Regierungsvertreter der 13 Gotthard-Kantone richteten an ihrer Generalversammlung in Altdorf einen dringenden Appell an die nationale Politik: Die Bewältigung des Personen- und Güterverkehrs auf der Gotthard-Achse nach Eröffnung der Basistunnels könne nur gelingen, wenn im Norden und Süden rechtzeitig und ausreichend Zufahrtskapazitäten bereit gestellt werden. Es liege nun am Nationalrat, im Rahmen der Vorlage FABI den vom Ständerat vorgezeichneten Weg weiter zu verfolgen und Verbindlichkeit für die Beseitigung der absehbaren Engpässe zu schaffen. „Gotthard-Kantone fordern Verbindlichkeit für Beseitigung von Schienenengpässen“ weiterlesen

KVF: Ja zum Gegenvorschlag FABI – Nein zur Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr“

Einstimmig empfiehlt die Verkehrskommission die Volksinitiative des VCS zur Ablehnung. Ebenso einstimmig unterstützt sie dagegen den Gegenvorschlag des Bundesrates (FABI), da dieser in einem Gesamtkonzept beide Verkehrsträger einbindet und eine nachhaltige Finanzierung ermöglicht. Bestätigt hat die Kommission ihren Entscheid vom Oktober 2012, für den ersten Ausbauschritt 2025 insgesamt 6.4 Milliarden Franken vorzusehen und die Mehrwertsteuer befristet um ein Promille zu erhöhen.

erstellt am 06. November 2012 @ 23:04 Uhr
KVF-S / Allianz „JA zur Initiative für den öffentlichen Verkehr“ / VAP / Gotthard-Komitee
Einstimmig empfiehlt die Verkehrskommission die Volksinitiative des VCS zur Ablehnung. Ebenso einstimmig unterstützt sie dagegen den Gegenvorschlag des Bundesrates (FABI), da dieser in einem Gesamtkonzept beide Verkehrsträger einbindet und eine nachhaltige Finanzierung ermöglicht. Bestätigt hat die Kommission ihren Entscheid vom Oktober 2012, für den ersten Ausbauschritt 2025 insgesamt 6.4 Milliarden Franken vorzusehen und die Mehrwertsteuer befristet um ein Promille zu erhöhen. „KVF: Ja zum Gegenvorschlag FABI – Nein zur Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr““ weiterlesen