FABI: Verbindliche Zusicherungen für Schlüsselprojekte der Nord-Süd-Achse

Das Gotthard-Komitee warnt vor einem gravierenden Schienenengpass am Gotthard mit kaum absehbaren Folgen für Bevölkerung und Wirtschaft in den betroffenen Regionen. Es macht wenig Sinn, über 20 Milliarden Franken in den Gotthard- und Ceneri-Basistunnel zu investieren, ohne in einem absehbaren Zeithorizont leistungsfähige Zufahrten zu realisieren. An ihrer Generalversammlung in Basel äusserten die Gotthard-Kantone ihr Befremden darüber, dass die Botschaft FABI (Finanzierung und Ausbau Bahninfrastruktur) in den ersten Ausbauschritten keine substanziellen Infrastrukturmassnahmen zum Nutzen der Nord-Süd-Achse enthält. National- und Ständerat werden aufgefordert, dafür mehr Mittel zu sprechen und verbindliche Zusicherungen für Schlüsselprojekte der Nord-Süd-Achse abzugeben.

Gotthard-Komitee
Das Gotthard-Komitee warnt vor einem gravierenden Schienenengpass am Gotthard mit kaum absehbaren Folgen für Bevölkerung und Wirtschaft in den betroffenen Regionen. Es macht wenig Sinn, über 20 Milliarden Franken in den Gotthard- und Ceneri-Basistunnel zu investieren, ohne in einem absehbaren Zeithorizont leistungsfähige Zufahrten zu realisieren. An ihrer Generalversammlung in Basel äusserten die Gotthard-Kantone ihr Befremden darüber, dass die Botschaft FABI (Finanzierung und Ausbau Bahninfrastruktur) in den ersten Ausbauschritten keine substanziellen Infrastrukturmassnahmen zum Nutzen der Nord-Süd-Achse enthält. National- und Ständerat werden aufgefordert, dafür mehr Mittel zu sprechen und verbindliche Zusicherungen für Schlüsselprojekte der Nord-Süd-Achse abzugeben. „FABI: Verbindliche Zusicherungen für Schlüsselprojekte der Nord-Süd-Achse“ weiterlesen

Zukunft Gotthardbergstrecke: Treffen der SBB-Spitze mit der Urner Regierung

Am Dienstag, 24. April 2012, haben sich der SBB-Verwaltungsrat, die SBB-Konzernleitung und der Gesamtregierungsrat des Kantons Uri in Amsteg getroffen. Im Zentrum der Gespräche standen dabei das geplante Angebot der SBB auf der Gotthardachse, die Zukunft der Gotthardbergstrecke und die Entwicklung der SBB-Arbeitsplätze im Kanton Uri.

Kanton Uri, Regierungsrat / SBB CFF FFS
Am Dienstag, 24. April 2012, haben sich der SBB-Verwaltungsrat, die SBB-Konzernleitung und der Gesamtregierungsrat des Kantons Uri in Amsteg getroffen. Im Zentrum der Gespräche standen dabei das geplante Angebot der SBB auf der Gotthardachse, die Zukunft der Gotthardbergstrecke und die Entwicklung der SBB-Arbeitsplätze im Kanton Uri. „Zukunft Gotthardbergstrecke: Treffen der SBB-Spitze mit der Urner Regierung“ weiterlesen

SBB schreibt 29 neue, komfortable Triebzüge für einen zuverlässigen Nord–Süd Verkehr aus

Erste Fahrzeuge ab 2017 im Einsatz

SBB CFF FFS
Erste Fahrzeuge ab 2017 im Einsatz

Der Nord-Süd Verkehr auf der Gotthardstrecke wird Schritt für Schritt komfortabler, pünktlicher und zuverlässiger: Die SBB hat am 16. April 2012 auf simap.ch die Beschaffung von 29 neuen Triebfahrzeugen für gut 800 Mio. Franken öffentlich ausgeschrieben. Mit den neuen Zügen soll die erwartete Verdoppelung der Nachfrage auf der Nord–Süd-Achse nach der Eröffnung der beiden Basistunnel am Gotthard und Ceneri aufgefangen werden. Sie ersetzen langfristig die heute noch im Einsatz stehenden Neigezüge des Typs ETR 470. Ab Ende 2017 soll das erste neue Fahrzeug das Tessin mit der Deutschschweiz verbinden. Dank ihrer Deutschland- und Italien-Zulassung können die Züge auch in die Zentren unserer Nachbarländer rollen. „SBB schreibt 29 neue, komfortable Triebzüge für einen zuverlässigen Nord–Süd Verkehr aus“ weiterlesen

Peter Zbinden neuer Geschäftsführer Gotthard-Komitee

Das Gotthard-Komitee hat den früheren SBB-Planer und CEO der Alptransit Gotthard AG Peter Zbinden zum neuen Geschäftsführer gewählt. Er tritt an die Stelle des im vergangenen Sommer überraschend verstorbenen langjährigen Geschäftsführers Walter Niklaus. Zbinden wird sich gemeinsam mit den Mitgliedern des Gotthard-Komitees mit Nachdruck auf allen Ebenen für eine multifunktionale Gotthardachse einsetzen.

Gotthard-Komitee
Das Gotthard-Komitee hat den früheren SBB-Planer und CEO der Alptransit Gotthard AG Peter Zbinden zum neuen Geschäftsführer gewählt. Er tritt an die Stelle des im vergangenen Sommer überraschend verstorbenen langjährigen Geschäftsführers Walter Niklaus. Zbinden wird sich gemeinsam mit den Mitgliedern des Gotthard-Komitees mit Nachdruck auf allen Ebenen für eine multifunktionale Gotthardachse einsetzen. „Peter Zbinden neuer Geschäftsführer Gotthard-Komitee“ weiterlesen

Kein NEAT-Flickwerk zu Lasten von dreieinhalb Millionen Menschen

Ein halbfertiges NEAT-Flickwerk gefährdet die gesunde Entwicklung der Lebens- und Wirtschaftsräume von dreieinhalb Millionen Menschen in 13 Kantonen. Das Gotthard-Komitee zeigt deshalb in einem Positionspapier auf, welche Massnahmen und Schlüsselinfrastrukturen längerfristig für ein umweltgerechtes, homogenes Verkehrssystem am Gotthard notwendig sind. Der Bund wird aufgefordert, der Bedeutung dieser Projekte in seinem strategischen Entwicklungsprogramm Bahninfrastruktur Rechnung zu tragen.

erstellt am 31. Mai 2011 @ 21:45 Uhr
Gotthard-Komitee
Ein halbfertiges NEAT-Flickwerk gefährdet die gesunde Entwicklung der Lebens- und Wirtschaftsräume von dreieinhalb Millionen Menschen in 13 Kantonen. Das Gotthard-Komitee zeigt deshalb in einem Positionspapier auf, welche Massnahmen und Schlüsselinfrastrukturen längerfristig für ein umweltgerechtes, homogenes Verkehrssystem am Gotthard notwendig sind. Der Bund wird aufgefordert, der Bedeutung dieser Projekte in seinem strategischen Entwicklungsprogramm Bahninfrastruktur Rechnung zu tragen. „Kein NEAT-Flickwerk zu Lasten von dreieinhalb Millionen Menschen“ weiterlesen

Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zu Ausbau und Finanzierung der Bahninfrastruktur

Der Bundesrat hat seine Vorschläge für die künftige Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur in die Vernehmlassung geschickt. Die im Ausbauschritt 2025 vorgeschlagenen Projekte passen das öV-Angebot der stark steigenden Nachfrage an: Die Passagiere profitieren auf verschiedenen Strecken von mehr Doppelstockzügen, sowie Halb- oder Viertelstundentakt. Die Vorlage stellt die Finanzierung nachhaltig sicher, benötigt dazu jedoch zusätzliche Mittel. Sie stellt einen direkten Gegenentwurf zur Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr“ dar.

erstellt am 31. März 2011 @ 10:47 Uhr
Der Bundesrat / UVEK / BAV / SBB CFF FFS / VAP / VCS / ASTAG / TCS / VÖV / KöV / ACS / Gotthard-Komitee
Ausbau Finanzierung Bahninfrastruktur 31901_01Der Bundesrat hat seine Vorschläge für die künftige Finanzierung und den Ausbau der Bahninfrastruktur in die Vernehmlassung geschickt. Die im Ausbauschritt 2025 vorgeschlagenen Projekte passen das öV-Angebot der stark steigenden Nachfrage an: Die Passagiere profitieren auf verschiedenen Strecken von mehr Doppelstockzügen, sowie Halb- oder Viertelstundentakt. Die Vorlage stellt die Finanzierung nachhaltig sicher, benötigt dazu jedoch zusätzliche Mittel. Sie stellt einen direkten Gegenentwurf zur Volksinitiative „Für den öffentlichen Verkehr“ dar. „Bundesrat eröffnet Vernehmlassung zu Ausbau und Finanzierung der Bahninfrastruktur“ weiterlesen

Komitee "Zimmerberg Light": Neue Linienführung am Zimmerberg?

Neue Linienführung am Zimmerberg? Mit der Gründung des Komitees «Zimmerberg Light» möchten die Initianten eine neue mögliche künftige Linienführung der Bahn am Zimmerberg zwischen Baar und Thalwil propagieren und damit den Zimmerberg-Basistunnel II (ZBT II) in Frage stellen. Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug bleibt jedoch bei ihrer bestehenden Haltung und damit bei der offiziellen Linienführung des Bundes und der beteiligten Kantone.

erstellt am 14. Januar 2011 @ 17:49 Uhr
Kanton Zug, Volkswirtschaftsdirektion
Mit der Gründung des Komitees «Zimmerberg Light» möchten die Initianten eine neue mögliche künftige Linienführung der Bahn am Zimmerberg zwischen Baar und Thalwil propagieren und damit den Zimmerberg-Basistunnel II (ZBT II) in Frage stellen. Die Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zug bleibt jedoch bei ihrer bestehenden Haltung und damit bei der offiziellen Linienführung des Bundes und der beteiligten Kantone. „Komitee "Zimmerberg Light": Neue Linienführung am Zimmerberg?“ weiterlesen

Gotthard-Basistunnel: Hauptdurchschlag im längsten Eisenbahntunnel der Welt

Weltrekord am Gotthard: Der längste Eisenbahntunnel der Welt wird Realität. 30 Kilometer vom Südportal und 27 Kilometer vom Nordportal entfernt fand am 15. Oktober 2010 in der Oströhre der erste Hauptdurchschlag am Gotthard statt: Die Tunnelbohrmaschine durchbrach von Faido her kommend um 14.17 Uhr die letzten Meter Fels auf dem Weg nach Sedrun.

erstellt am 15. Oktober 2010 @ 15:26 Uhr
AlpTransit Gotthard / UVEK / SEV / ASTAG / Sandro Hartmeier / UIC / Gotthard-Komitee
Weltrekord am Gotthard 25223_05Weltrekord am Gotthard: Der längste Eisenbahntunnel der Welt wird Realität. 30 Kilometer vom Südportal und 27 Kilometer vom Nordportal entfernt fand am 15. Oktober 2010 in der Oströhre der erste Hauptdurchschlag am Gotthard statt: Die Tunnelbohrmaschine durchbrach von Faido her kommend um 14.17 Uhr die letzten Meter Fels auf dem Weg nach Sedrun. „Gotthard-Basistunnel: Hauptdurchschlag im längsten Eisenbahntunnel der Welt“ weiterlesen

Bahn 2030 beseitigt Engpässe im Schienennetz: Mehr Sitzplätze, mehr Züge, mehr Platz in den Bahnhöfen

Die Schweiz braucht in Zukunft mehr denn je eine leistungsfähige, moderne Bahn. Das vom Parlament in Auftrag gegebene Projekt Bahn 2030 schafft die Voraussetzungen dafür. Das BAV erarbeitet zusammen mit der SBB zwei Varianten mit Investitionsvolumen von 21 bzw. 12 Milliarden Franken. Projektschwerpunkte darin sind zusätzliche Züge auf der stark ausgelasteten Ost-West-Achse sowie, in der Variante für 21 Milliarden Franken, Verbesserungen für den regionalen öffentlichen Verkehr in Agglomerationen und im ländlichen Raum. Für den Güterverkehr sind nebst anderen Massnahmen auf der Nord-Süd-Achse die notwendigen Anpassungen vorgesehen, um auch die zunehmend grossprofilige Fracht auf der Schiene befördern zu können.

erstellt am 23. März 2010 @ 10:32 Uhr
BAV / VCS / Kt. LU / Kt. BE / Kt. BL, Bau- und Umweltschutzdirektion / Pro Bahn / Kt. ZH, Volkswirtschaftsdirektion / Kt. VS / Kt. GR / Kt. SG / Kt. BS, Bau- und Verkehrsdepartement / Gotthard-Komitee
Folien: Informationen zum Stand der Bearbeitung Bahn 2030 (PDF-File)
Bahn 2030 19837_01Die Schweiz braucht in Zukunft mehr denn je eine leistungsfähige, moderne Bahn. Das vom Parlament in Auftrag gegebene Projekt Bahn 2030 schafft die Voraussetzungen dafür. Das BAV erarbeitet zusammen mit der SBB zwei Varianten mit Investitionsvolumen von 21 bzw. 12 Milliarden Franken. Projektschwerpunkte darin sind zusätzliche Züge auf der stark ausgelasteten Ost-West-Achse sowie, in der Variante für 21 Milliarden Franken, Verbesserungen für den regionalen öffentlichen Verkehr in Agglomerationen und im ländlichen Raum. Für den Güterverkehr sind nebst anderen Massnahmen auf der Nord-Süd-Achse die notwendigen Anpassungen vorgesehen, um auch die zunehmend grossprofilige Fracht auf der Schiene befördern zu können. „Bahn 2030 beseitigt Engpässe im Schienennetz: Mehr Sitzplätze, mehr Züge, mehr Platz in den Bahnhöfen“ weiterlesen

NEAT 2017 – Wie kommen noch mehr Güter auf die Schiene?

Unternehmen und Verbände der Güterverkehrsbranche fordern sofortige Massnahmen, damit der Gotthard-Basistunnel bei seiner Eröffnung in 2017 die erhoffte Wirkung für die Verlagerung des Güterverkehrs erzielen kann. Notwendig seien Infrastrukturanpassungen wie der 4-Meter-Korridor, Terminals im Süden und der punktuelle Ausbau der Zulaufstrecken. Unhaltbar sei auch die Benachteiligung des Güterverkehrs gegenüber dem Personenverkehr, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Bahngüterverkehrs gegenüber dem Strassentransport deutlich schmälere.

erstellt am 08. November 2010 @ 15:14 Uhr
VAP Verband der verladenden Wirtschaft / Verband öffentlicher Verkehr / Hupac Intermodal / Gotthard-Komitee
NEAT 2017 HUPAC 27188_01Unternehmen und Verbände der Güterverkehrsbranche fordern sofortige Massnahmen, damit der Gotthard-Basistunnel bei seiner Eröffnung in 2017 die erhoffte Wirkung für die Verlagerung des Güterverkehrs erzielen kann. Notwendig seien Infrastrukturanpassungen wie der 4-Meter-Korridor, Terminals im Süden und der punktuelle Ausbau der Zulaufstrecken. Unhaltbar sei auch die Benachteiligung des Güterverkehrs gegenüber dem Personenverkehr, welche die Wettbewerbsfähigkeit des Bahngüterverkehrs gegenüber dem Strassentransport deutlich schmälere. „NEAT 2017 – Wie kommen noch mehr Güter auf die Schiene?“ weiterlesen