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Bianca und Nero als Attraktion auf der Alp Grüm

29. Juni 2009 @ 15:01 Uhr | Ihr Kommentar | Seite als PDF | Meldung senden 

Rhätische Bahn
Strahlen um die Wette: Thomas Baumgartner, Helen Muff, Tanja Scharner und Elisabeth Erber und kniend Adriano Crameri [V.l.n.r.].Seit dem Samstag, 20.06.2009, ist die Alp Grüm um eine Attraktion reicher. Zum grossen Gaudi der Fahrgäste und Wanderfreunde weiden auf der Wiese vor dem Bahnhofrestaurant Alp Grüm zwei Esel. Im weiten Bogen der berühmten Alp Grüm-Kurve der Rhätischen Bahn und mit dem imposanten Palügletscher im Hintergrund werden die nach den beiden Seen im Berninagebiet, Lago Bianco und Lago Negro, getauften Grautiere in den kommenden Sommermonaten für unzählige Hobbyfotografen Modell stehen.

Eine Idee wird in die Tat umgesetzt
Die Gerantin des RhB-Albergo Ristorante Alp Grüm, Elisabeth Erber, und ihre Mitarbeiterin, Tanja Scharner, haben die Idee kreiert und gleich in die Tat umgesetzt. Mit Bianca und Nero wollen sie einen Beitrag zur Belebung der Alp Grüm leisten.

Auch hinter der „Überfuhr“ von Bianca und Nero zu ihrer „Sommerresidenz“ steckt eine besondere Geschichte. Thomas Baumgartner, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter Produktion bei der Rätischen Bahn, liess es sich nicht nehmen, die zwei Esel auf dem Wanderweg von Ospizio Bernina nach Alp Grüm persönlich zu begleiten. „Nicht in meiner Funktion als RhB’ler, sondern weil ich ein riesiger Fan dieser Tiere bin“, outete er sich mit breitem Lächeln.

Esel sind ausgesprochen kinderfreundliche Tiere. Sie sind – entgegen der landläufigen Meinung – sehr klug und vor allem liebsam. Mitunter können sie ein bisschen störrisch sein, was jedoch klar Teil ihres Charmes ausmacht. Auf jeden Fall werden sie sich kaum ernsthaft gegen die Streicheleinheiten und Fütterung durch die Kinder wehren. Begleitete Spaziergänge gehören mit Sicherheit zu den Höhepunkten für die Esel und für die Kinder. An Heimweh werden die zwei Esel auch nicht leiden müssen. Von ihrem Weideplatz aus haben sie ihre Heimat, das Valposchiavo, immer im Blickfeld.

Esel lieben die Bernina
Bereits vor einigen Jahren konnten sich die Fahrgäste der Rhätischen Bahn an Esel erfreuen. Damals wurde in Ospizio Bernina die Post mit den Tieren vom Bahnpersonal in die Haushalte und Hotels auf dem Berninapass verteilt. Die legendären Esel Charly und Nina lockten dabei unzählige Gäste nach Ospizio.


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