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Die BLS präsentiert den «Lötschberger» – Ein knackiger Zug für die Lötschberg-Bergstrecke
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Erfolgreiche Premiere auf der Lötschberg-Bergstrecke Der «Lötschberger» ist für Testfahrten unterwegs
bls, BOMBARDIER und ALSTOM
Der neue BLS-Triebzug «Lötschberger» fuhr am Samstag, 28. Juni 2008, erstmals über die Lötschberg-Bergstrecke. Die Fahrt war Teil des umfassenden Testprogramms für die neue Fahrzeugserie, welche bis Mitte Dezember ausgeliefert wird.
Der erste der 13 neuen BLS-Triebzüge «Lötschberger» hat am Samstag, 28. Juni 2008, erstmals seine künftige Einsatzstrecke, die Lötschberg-Bergstrecke, befahren und ist planmässig in Spiez eingetroffen. Die neue Generation von klimatisierten Niederflurtriebzügen wird ab dem Fahrplanwechsel vom 14. Dezember auf der Linie Bern-Spiez-Kandersteg-Goppenstein-Brig eingesetzt und die heute im Einsatz stehenden lokomotivbespannten Züge ersetzen. Dank der automatischen Kupplung der neuen Triebzüge wird die BLS AG im Dezember das Flügelzugkonzept Lötschberg/Simmental einführen. Die aus Bern kommenden Kompositionen werden dabei in Spiez getrennt und separat Richtung Brig bzw. Zweisimmen weitergeführt. In der Gegenrichtung werden die Züge in Spiez für die Weiterfahrt nach Bern vereint.
Bevor die «Lötschberger» im fahrplanmässigen Betrieb eingesetzt werden können, absolvieren sie eine Reihe von Testfahrten. Ab Mitte Juli beginnt die Schulung des Personals.
Rollout bei Bombardier in Villeneuve VD: Lötschberger, der neue Zug für die Lötschberg-Bergstrecke, rollt an
Das Warten hat sich gelohnt: die neuen Züge für den RegioExpress Lötschberg der BLS überzeugen mit einem attraktiven Äusseren wie auch mit vielen inneren Werten. Der erste von 13 Kompositionen, die vom Konsortium Bombardier/Alstom in Villeneuve VD gefertigt werden, wurde am Nachmittag des 21. Mai 08 beim Rollout der Öffentlichkeit präsentiert.
Das neue Rollmaterial für den RegioExpress Lötschberg der BLS AG wird mit Spannung erwartet. Vielfältig sind die Erwartungen der Pendlerinnen und Pendler ebenso wie der Fahrgäste im Freizeit- und Tourismusverkehr. Während die einen an einer möglichst hohen Zahl Sitzplätze interessiert sind, legen die andern mehr Wert auf Komfort und Multifunktionsbereiche zum Abstellen von Sportgeräten, Gepäck und Kinderwagen. Die BLS AG als Bestellerin und das Hersteller-Konsortium Bombardier/Alstom präsentierten beim Rollout im waadtländischen Villeneuve den ersten der 13 bestellten Züge.
Der vierteilige Triebzug besticht von aussen durch die schnittige Front, die grossen Fenster und das spezielle Design. Die elegante Farbgebung in Silbergrau, Blau und Grün wird ergänzt durch Motive entlang der Strecke Bern–Brig, welche die touristische Funktion des Zuges unterstreichen. Mit dem Namen Lötschberger werden die neuen Züge die touristischen Orte und Leistungsträger entlang der Einsatzroute miteinander verbinden. Sie bilden das Rückgrat einer neuen Marke, welche die Ausflüglerinnen und Ausflügler von der Planung über die Anreise, die Wanderung, die Besichtigung bis zur Einkehr im Restaurant begleitet. Der Lötschberger wird auch als Botschafter der Region nach aussen wirken.
Technisch basieren die neuen Züge, im Eisenbahner-Jargon als RABe 535 101–113 bezeichnet, auf den Niederflur-Nahverkehrszügen NINA. Das hat den Vorteil, dass die BLS für die Bedienung und die Wartung der neuen Fahrzeuge auf das vorhandene Know-how zurückgreifen kann. Lötschberger und NINA können bei Bedarf an SpitzenÂtagen auch zusammengekuppelt werden und in Vielfachsteuerung verkehren.
Die neuen Triebzüge wurden jedoch in vielen Punkten grundlegend überarbeitet, weiterentwickelt und den spezifischen Anforderungen für den Einsatz im RegioExpress Lötschberg angepasst.
Der Fahrgastraum schlägt die Brücke zum Fernverkehr. Er ist klimatisiert. Die Sitze sind traditionell 2 + 2 in der 2. Klasse bzw. 2 + 1 in der 1. Klasse angeordnet. In jedem Abteil hat es eine Steckdose, um das Handy oder den Laptop zu laden. Grosszügige MultiÂfunktionsabteile dienen je nach Tages- und Jahreszeit dem Transport von Koffern, Fahrrädern, Kinderwagen, Skis und Boards. Grosse Aufmerksamkeit wird der FahrgastÂinformation geschenkt, die optisch über 14 Bildschirme vermittelt wird. Der ganze Zug wird mit Video überwacht.
Für die Beschaffung der 13 Züge hat der Verwaltungsrat der BLS AG im September 2006 einen Kredit von 105 Millionen Franken bewilligt.
Zur BLS überführt wurde der neue, noch nicht ganz fertige, Triebzug am 20. Juni 2008. Die neuen Züge stehen nach der Ablieferung für Test- und Instruktionsfahrten zur Verfügung. Ab FahrplanÂwechsel vom 14. Dezember 2008 führt die BLS mit dem Lötschberger das FlügelzugÂkonzept Lötschberg/Simmental ein. Der Zug aus Bern wird in Spiez getrennt, je ein Teil fährt weiter Richtung Lötschberg–Brig bzw. Richtung Zweisimmen. In der Gegenrichtung werden die beiden Züge in Spiez vereint. Dadurch können künftig regelmässige DirektÂverbindungen zwischen Bern bzw. Thun und dem Simmental angeboten werden.
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