Selbstunfall mit spektakulären Folgen in Zürich: Auto stürzt Bahndamm an der Kalkbreite-/Seebahnstrasse hinunter
erstellt am 10. März 2010 @ 14:39 Uhr
Stadtpolizei Zürich (Text) / Peter Specker (Text/Fotos)
Bei einem Selbstunfall durchbrach ein Autolenker am Mittwoch, 10. März 2010, kurz vor 12:00 Uhr mit seinem Wagen an der Kalkbreite-/Seebahnstrasse im Zürcher Kreis 3, das Bahndammgeländer und kam auf dem Dach liegend kurz vor dem Gleis zum Stillstand.
Der 53-jährige Automobilist fuhr gemäss Zeugenaussagen vom Goldbrunnenplatz herkommend in Richtung Badenerstrasse. Aus derzeit nicht bekannten Gründen geriet das Fahrzeug im Kreuzungsbereich Kalkbreite-/Seebahnstrasse ausser Kontrolle und schoss vorwärts über das Trottoir. Anschliessend durchbrach der Wagen das Metallgeländer am Bahndamm und stürzte in der Folge die Böschung hinunter. Da genau an dieser Stelle ein Fahrleitungsmast steht, kippte das Auto nicht aufs Gleis, sondern verkeilte sich zwischen dem ca. drei Meter unter dem Fahrbahnniveau stehenden Mast und der Brückenmauer.
Obwohl der Lenker keine sichtbaren Verletzungen aufwies, wurde er vorsorglich in Spitalpflege gebracht. Seine 42-jährige Beifahrerin erlitt einen Schock, blieb aber sonst unverletzt. Beide wurden von Schutz & Rettung betreut. Glücklicherweise wurden keine Passanten verletzt.
Zur Bergung des Unfallautos musste ein spezieller Kranwagen aufgeboten werden.
Der Bahnverkehr war nicht tangiert, weil das betroffene Gleis 3 zu diesem Zeitpunkt nicht benötigt wurde, es verbindet den Bahnhof Zürich Wiedikon via Manessetunnel mit dem Bahnhof Giesshübel der SZU.
19468 Kalkbreite-/Seebahnstrasse auf einer größeren Karte anzeigen
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