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Bemo 0m: RhB Stangenlok Ge 2/4 [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 21. Januar 2022 veröffentlicht.

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CAD-Zeichnung der RhB Stangenlok Ge 2/4 in Spur 0m von Bemo. Oben die Ausführung im Zustand von ca.1955 und unten die Nostalgielok. / Quelle: Bemo

Bemo Spur 0m-Neuheit 2022/2023: Die Ablösung der insgesamt 57 Dampflokomotiven leiteten 1912/1913 die über Blindwellen und Schrägstangen angetriebenen Ge 4/6 ein. Zusätzlich zu den 600 bzw. später 800 PS starken und 55 km/h schnellen zweimotorigen Stangenloks beschaffte man 1913 sieben einmotorige Ge 2/4 201-207 mit ca. 300 PS für den leichten Dienst bzw. als Vorspannloks.

Die zwischen 1921 und 1929 in Dienst gestellten «Krokodile» Ge 6/6 I 401-415 übernahmen schliesslich den schweren Streckendienst und verdrängten die Ge 4/6 301-302, 351-355 sowie 391 in leichtere Dienste. Die Ge 2/4 fanden daher vermehrt im Rangierdienst Verwendung, wobei sich die beiden Führerstände und die eingeschränkte Sicht nach hinten als unvorteilhaft erwiesen. 1943 bzw. 1946 baute man daher drei Maschinen zu Rangierloks mit Mittelführerstand um: Aus den Ge 2/4 201+206 entstanden die Ge 2/4 213+212 und aus der Ge 2/4 202 die Gea 2/4 211 mit zusätzlichem Akku, um nicht mit Fahrleitung überspannte Anschlussgleise bedienen zu können. 1967 wurde diese Lok anstelle des Batterieantriebs einen Dieselmotor und somit die Bezeichnung Gem 2/4 211. Die neuen Rangierloks tauschten ihre grossen Antriebsmotoren gegen kleinere mit einer Leistung von 310 PS ein. 1946 modernisierte man mit den Loks 203 und 204 zwei weitere Maschinen, womit nur noch die als Reserveloks vorgehaltenen Ge 2/4 205 und 207 ähnlich dem Ablieferungszustand mit zwei Scherenstromabnehmern verblieben.

Die beiden modernisierten, als Ge 2/4 221-222 bezeichneten Maschinen sollten Aufgaben im leichten Streckendienst sowie Vorspannleistungen übernehmen und hatten mit 610 PS ähnlich viel Leistung installiert wie die ältesten Ge 4/6 – allerdings bei geringerem Reibungsgewicht. Sie erhielten ausserdem eine leistungsstarke elektrische Widerstandsbremse, erkennbar am markanten Dachaufbau anstelle des zweiten Scherenstromabnehmers. Mit der Anlieferung moderner Streckenfahrzeuge fanden diese beiden Maschinen schliesslich auch im Verschub Verwendung. Neben den nicht betriebsfähig erhaltenen Ge 2/4 205 und 207 bliebt nur der Lok 222 der Schneidbrenner erspart – sie gehört heute zum Nostalgiefahrzeugpark der RhB.

Finescale-Modell der Nostalgie-Stangenellok Ge 2/4 221 im Zustand bis ca. 1955 mit kleinem Bahnräumer bzw. Ge 2/4 222 im aktuellen Zustand mit grossem Bahnräumer:

RhB Ge 2/4
RhB Ge 2/4 221 Stangenlok (ca.1955) – Neukonstruktion – Vorankündigung 2023
– Einmalige Auflage
– Antrieb durch einen Faulhaber-Motor über eine Schnecken-/Stirnradgetriebe auf beide Treibachsen
– Stromaufnahme durch alle vier Radsätze
– gefederte Bissel-Vorlaufachsen
– Digitalschnittstelle MTC21 (NEM 660) mit detaillierter Maschinenraum- und Führerstandeinrichtung
zahlreiche LED Lichtfunktionen
– Digitalmodell mit Sound und Stromabnehmerantrieb durch Servomotor
– Artikel-Nummer(n): 9256 111, 9356 111 digital Sound
RhB Ge 2/4 222 Stangen-Nostalgielok Neukonstruktion – Vorankündigung 2023
– Einmalige Auflage
– Antrieb durch einen Faulhaber-Motor über eine Schnecken-/Stirnradgetriebe auf beide Treibachsen
– Stromaufnahme durch alle vier Radsätze
– gefederte Bissel-Vorlaufachsen
– Digitalschnittstelle MTC21 (NEM 660) mit detaillierter Maschinenraum- und Führerstandeinrichtung
zahlreiche LED Lichtfunktionen
– Digitalmodell mit Sound und Stromabnehmerantrieb durch Servomotor
– Artikel-Nummer(n): 9256 122, 9356 122 digital Sound

Aufgrund der geringen Nachfrage gegenüber hohen Werkzeugkosten für zusätzliche Zinkdruckguss-Radwerkzeuge bietet Bemo das Modell nicht für das System Fama/Utz an.


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