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Fairtiq auf der Expo: Mit dynamischer Entwicklung und Rekordzahlen zur Weltausstellung

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Die RhB Ge 4/4 II 615 «Fairtiq» in Spur H0m von Bemo. / Quelle: Bemo

Das Schweizer Start-up kann fürs 2021 eindrucksvolle Zahlen über die Weiterentwicklung der Ticketing-App und des Unternehmens vorlegen. Digitalisierung der Mobilität und nachhaltige Urbanität liegen im Trend. Fragen zu diesen Themen standen auch während der Travel & Connectivity Week im Schweizer Pavillon an der Weltausstellung Dubai 2020 im Fokus. Fairtiq war dort zur Themenwoche mit einem eigenen Stand vertreten.

«Unser Auftritt auf der Weltausstellung in Dubai bildet das Sahnehäubchen nach einem sehr erfolgreichen Jahr 2021»

, sagt Fairtiq-CEO Gian-Mattia Schucan mit Blick auf die Präsenz des Schweizer Start-ups auf der Expo 2020 in Dubai.

Vom 9. bis 15 Januar 2022 beteiligte sich Fairtiq dort an Debatten zur Zukunft nachhaltiger Mobilität. Zugleich präsentierte das Unternehmen Besucherinnen und Besuchern aus aller Welt die eigene digitale Lösung, um die Nutzung des öffentlichen Verkehrs einfacher, transparenter und komfortabler zu machen: Dank Fairtiq-Technologie genügt beim Einsteigen in Busse und Bahnen ein Wisch auf der Smartphone-App, um die Fahrt zu starten. Ein weiterer Wisch beim Aussteigen oder der automatische Smart Stop beenden die Kostenerfassung. Fahrgäste profitieren dabei von verschiedenen Funktionen, die ihnen den optimalen Preis garantieren.

Neben der hochinnovativen Technologie konnte Fairtiq in Dubai auch eine eindrucksvolle Unternehmensentwicklung vorweisen: Insgesamt betrug der Ticketumsatz 2021 über 100 Millionen Schweizer Franken. Die Anzahl der Menschen, die mindestens einmal mit Fairtiq unterwegs waren, stieg im Jahresverlauf um fast 70 Prozent auf 380.000 an. Dieser Zulauf ist unter anderem auf die internationale Expansion des Start-ups zurückzuführen, das mit seiner eigenen App in fünf neuen Verkehrsgebieten in Deutschland und der Schweiz startete und Pilotprojekte in Frankreich, Belgien und England launchte.

«Wir sind stolz auf die dynamische Entwicklung in schwierigen Corona-Zeiten und die Rolle, die wir gemeinsam mit unseren Partner-Transportunternehmen spielen, um Reisende zurück in den öffentlichen Verkehr zu motivieren»

, erklärt Schucan.

Das Wachstum des 2016 gegründeten Unternehmens spiegelt sich auch in der Belegschaft: Sie vergrößerte sich zwischen Dezember 2020 und 2021 von 66 auf 100 Mitarbeitende. Diese arbeiteten im vergangenen Jahr unter anderem an neuen Preismodellen: Gemeinsam mit einzelnen Verkehrsverbünden in der Schweiz, in Deutschland und in Frankreich führte Fairtiq ein automatisches Monats-Capping ein, das Fahrpreise beim Preis einer Monatskarte deckelt. Mit dem SNCF wurde in Frankreich ein Test-Angebot gestartet, bei dem junge Leute bis 26 Jahren ab der 11. Fahrt kostenlos unterwegs sind.

«Neben der weiteren Expansion ausserhalb des deutschsprachigen Raums wird die Nutzerfreundlichkeit auch 2022 im Zentrum unserer Anstrengungen stehen»

, beschreibt Schucan die Ziele für das gerade begonnene Jahr.

In Planung sind unter anderem neue Preismodelle sowie zusätzliche Funktionen in der App, die beispielsweise die Mitnahme anderer Reisender erlauben.

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