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Fribourg/Freiburg: Bus statt Zug in der Nacht an fünf Wochenenden im Juni und Juli 2022 [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 31. Mai 2022 veröffentlicht.

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Um das Stellwerk neu zu programmieren und zu testen, wird der Bahnhof Fribourg/Freiburg im Juni und Juli 2022 während der Nacht an fünf Wochenenden gesperrt. Statt Züge fahren Ersatzbusse. Dank dieser Arbeiten im Rahmen der Modernisierung des ganzen Bahnhofs können künftig längere Züge verkehren.

Die SBB schafft mehr Platz für die Reisenden im Bahnhof Fribourg/Freiburg: Um die Kapazität zu steigern, werden die Perrons eins nach dem anderen verlängert, erhöht und etappiert wieder in Betrieb genommen. Ab dem ersten Juni-Wochenende führt die SBB Tests mit der neuen Stellwerkssoftware durch. Damit kann die SBB das bereits vollständig erneuerte Gleis 5 und dessen ebenfalls erneuertes Perron wieder nutzen. Die Arbeiten werden nachts ausgeführt, damit die Auswirkungen für die Kundinnen und Kunden möglichst gering sind. Denn die Neuprogrammierung des Stellwerks erfordert die vollständige Sperrung des Bahnhofs.

Sperrung des Bahnhofs Fribourg/Freiburg in den Nächten vom 4./5. und 18./19. Juni sowie 9./10.,10./11., 16./17., 17./18. und 30./31. Juli 2022.

Diese Arbeiten erfordern die Unterbrechung des Bahnverkehrs im Bahnhof Fribourg/Freiburg und auf den Strecken Romont – Bern, Fribourg/Freiburg – Givisiez und Fribourg/Freiburg – Düdingen (für den Regionalverkehr der S1 der BLS). An den oben genannten Daten ist der Bahnhof Fribourg/Freiburg deshalb von 22:30 Uhr bis 4:30 Uhr gesperrt.

Die Züge der Regionallinien S30 der SBB (Fribourg/Freiburg – Yverdon-les-Bains) und S20/21 der TPF (Fribourg/Freiburg – Neuchâtel / Murten/Morat) werden zwischen Fribourg/Freiburg und Givisiez durch Busse ersetzt. Die Züge der TPF zwischen Romont und Fribourg/Freiburg fallen aus (Ersatzbusse zwischen Bulle/Romont und Fribourg/Freiburg), ebenso die Züge der S1 der BLS (Fribourg/Freiburg – Thun zwischen Fribourg/Freiburg und Düdingen).

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Im Fernverkehr fallen die Züge der Linien IR15 (Genève-Aéroport – Luzern) und IC1 (Genève-Aéroport – St. Gallen) zwischen Romont und Bern aus und werden durch Busse ersetzt. Es ist mit längeren Fahrzeiten zu rechnen. Die SBB empfiehlt den Reisenden im Ost-West-Verkehr, die Züge der Jurasüdfuss-Linie zu benützen.

Der Online-Fahrplan wird entsprechend angepasst. Auf den Perrons und in den Zügen werden Plakate angebracht und Durchsagen gemacht, um die Reisenden zu informieren. In den Bahnhöfen Fribourg/Freiburg und Romont sind während der Nächte der Unterbrechung Kundenbetreuer:innen anwesend. Reisende können sich auch telefonisch an das SBB Contact  Center wenden: Tel. 0848 44 66 88 (CHF 0.08/Min.).

Die SBB setzt alles daran, die Lärmbelastung während der nächtlichen Arbeiten so gering wie möglich zu halten, und dankt den Anwohnerinnen und Anwohnern für ihr Verständnis.

Modernisierung des Bahnhofs Fribourg/Freiburg.
Der Bund, die Kantone, die Gemeinden und die SBB investieren bis 2030 rund 5 Milliarden Franken in die Erneuerung und den Ausbau von Strecken und Bahnhöfen in der Westschweiz. In Fribourg/Freiburg modernisiert die SBB seit Frühling 2021 die Infrastruktur des Bahnhofs. Die Perrons werden verbreitert und verlängert, die Zugänge zu den Perrons verbessert, und eine neue Personenunterführung wird gebaut. Zudem werden die Perrons erhöht, damit Personen mit eingeschränkter Mobilität oder mit Kinderwagen stufenfrei einsteigen können. Nach den Arbeiten entspricht der Bahnhof den Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes. Die Bauarbeiten verlaufen nach Plan und dauern bis 2025. Momentan laufen die Arbeiten an Perron 5, das ab dem 5. August wieder benützt werden kann. Die Arbeiten an Gleis 4 beginnen im November 2022. Gleichzeitig wird die neue Personenunterführung gebaut. Die Kosten für die Modernisierung des Bahnhofs Fribourg/Freiburg belaufen sich auf rund 110 Millionen Franken. Der Bahnhof Fribourg/Freiburg befindet sich in ständiger Entwicklung: 2016 wurden rund 27’000 Reisende pro Tag verzeichnet, für 2028 werden bereits über 46’000 erwartet, 2038 dann 75’000.

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