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Glattalbahn: Unerwartete Abnutzungserscheinungen am Gleisoberbau festgestellt

Der Gleisoberbau der Glattalbahn wird umfassend analysiert

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Die Glattalbahn-Linie 12 feiert im Jahr 2022 ihr 12-jähriges Jubiläum. / Quelle: VBG

Im Rahmen von periodischen Kontrollen an der Glattalbahn-Infrastruktur wurden oberflächliche Veränderungen am Gleisoberbau festgestellt. Eine erste summarische Analyse lieferte keine eindeutigen Erkenntnisse. In den letzten Monaten wurde deshalb der Zustand der gesamten Gleisoberbau-Anlage umfassend erhoben und wird nun ausgewertet. Gestützt darauf sollen dann die notwendigen Massnahmen ergriffen werden. Der sichere Betrieb der Glattalbahn ist uneingeschränkt gewährleistet.

Zwischen 2006 bis 2010 war die erste Etappe der Glattalbahn schrittweise in Betrieb genommen worden. Wie sämtliche Bahnanlagen wird auch die Infrastruktur der Glattalbahn seither regelmässig überprüft und gewartet. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden im Herbst 2020 erstmals an mehreren Stellen des Gleisoberbaus (bestehend aus Fundament, Schwellen sowie Schienen) Unregelmässigkeiten festgestellt. Dabei handelt es sich hauptsächlich um lokal feststellbare, minimale Einsenkungen unter Belastung sowie verstärkte Korrosion der Schienenbefestigungen.

Umfassende Auswertung soll Klarheit schaffen

Nachdem erste Untersuchungen der festgestellten Veränderungen am Gleisoberbau noch keine eindeutigen Antworten geliefert hatten, wurde der Gesamtzustand in den letzten Monaten umfassend erhoben. Die gewonnenen Daten deuten nach erster Begutachtung auf eine vorzeitige Alterung der Anlage hin. Sie zeigen aber auch, dass der sichere Betrieb der Glattalbahn zu jeder Zeit uneingeschränkt gewährleistet ist. Die Daten werden aktuell ausführlich ausgewertet, um ein detaillierteres Bild zu erhalten. Die daraus abzuleitenden Massnahmen werden voraussichtlich bis Ende Jahr vorliegen.

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