Stadler liefert KISS und FLIRT an DB Regio für Netz Nord-Süd

Stadler liefert die Neu-Fahrzeuge an DB Regio für das Netz Nord-Süd im Nordosten Deutschlands. Der Auftrag umfasst 12 Doppelstockfahrzeuge vom Typ KISS sowie 3 Single-Deck-Züge vom Typ FLIRT.

Mehr Kapazität und moderne Fahrzeuge für eines der beliebtesten Ausflugsnetze im Nordosten Deutschlands: Stadler hat den Zuschlag über die Lieferung von 12 fünfteiligen Doppelstockfahrzeugen vom Typ KISS für den stark frequentierten RE 3 der DB Regio sowie für weitere 3 vierteiliege FLIRT XL mit extralangen Wagenkästen für den RE5C zwischen Neustrelitz und Stralsund und einer Option auf bis zu sechs weitere dreiteilige FLIRT XL erhalten. Die dreiteiligen FLIRT XL dienen einer möglichen weiteren Erhöhung des Sitzplatzangebotes auf dem RE3 und sind mit den KISS kuppelfähig gestaltet. Vorausgegangen war die Zuschlagserteilung für das Netz Nord-Süd an die DB Regio durch den Verkehrsverbund Berlin Brandenburg (VBB), die Verkehrsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern mbH (VMV) und den Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH (NASA).

Die fünf doppelstöckigen Wagen bieten über 1100 Fahrgästen Platz, davon 579 auf Sitzplätzen. Eine Besonderheit sind die nun ganzjährig 72 Fahrradstellplätze. Die einstöckigen vierteiligen Fahrzeuge vom Typ FLIRT zeichnen sich ebenfalls durch die besondere Anpassung an das Netz aus: Der Mittelwagen ermöglicht sowohl beim doppelstöckigen KISS als auch beim einstöckigen FLIRT mit zwei verschiedenen Einstiegshöhen auf 55 cm und 76 cm besonders für Fahrgäste mit Kinderwagen, Fahrrädern und mobilitätseingeschränkten Personen einen vereinfachten ebenerdigen Einstieg an jedem Bahnsteig. Mehr als 400 Fahrgäste finden in dem Fahrzeug Platz, 275 davon auf Sitzen.

«Es freut uns sehr, hochmoderne und kapazitätsstarke Fahrzeuge für die stark frequentierten Linien von Berlin an die Ostsee liefern zu dürfen. Das durchgängige Doppelstockkonzept des KISS bietet vielen Fahrgästen eine komfortable Reise und richtet sich dabei mit 72 Fahrradstellplätzen besonders an der starken Frequentierung der Strecken durch Ausflügler und Urlaubsreisende aus. Damit können auch von Bahnhöfen mit kürzeren Bahnsteigen viele Fahrgäste reisen. Wir sind stolz, dass wir in Berlin erneut Züge für die Region entwickeln und bauen, die unsere Mitarbeitenden selbst gern nutzen.»

, sagt Jure Mikolčić, CEO Stadler Deutschland.

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Text-QuelleStadler
Redaktionhttps://www.bahnonline.ch
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