Erfolgreiche Rettungsübung im Zimmerberg-Basistunnel

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Feuerwehrmänner bergen die freiwilligen Verletzten an der Rettungsübung im Zimmerberg-Basistunnel, aufgenommen in der Nacht vom 9 . auf den 10. Juni 2024. / Quelle: KEYSTONE, Ennio Leanza

Zusammen mit den Zürcher Blaulichtorganisationen sowie den Gemeinden Adliswil, Rüschlikon, Thalwil und Horgen hat die SBB in der Nacht vom 9./10. Juni 2024 den Ernstfall im Zimmerberg-Basistunnel geübt. Die Einsatz- und Evakuationsprozesse konnten im simulierten Ereignis mit rund 120 Figurantinnen und Figuranten erfolgreich überprüft werden.

Die SBB testet ihre Tunnels nicht nur vor der Inbetriebnahme, sondern auch im Betrieb in regelmässigem Abstand auf ihre Sicherheit. Der Zimmerberg-Basistunnel befindet sich zwischen dem Hauptbahnhof Zürich und Thalwil. Jährlich verkehren rund 93 450 Personenzüge, rund 10 350 Güterzüge sowie rund 3950 Dienstzüge durch den Tunnel. Mit der Einsatzübung «SIMPLICITY» wurde in der Nacht zum 10. Juni 2024 im Zimmerberg-Basistunnel der Notfallplan überprüft. Dieser Plan hält die Abläufe und Verantwortungen in einem Ereignisfall fest – etwa im Falle eines Unfalls.

Gemeinsam mit der Kantons- und Stadtpolizei Zürich, Schutz und Rettung Zürich, Schutz und Intervention Winterthur, der Feuerwehr Rapperswil-Jona sowie den Gemeinden Adliswil, Rüschlikon, Thalwil und Horgen hat die SBB die Rettungsabläufe geübt und die Zusammenarbeit mit den Einsatzkräften überprüft. Damit wird sichergestellt, dass im Ernstfall die Zusammenarbeit zwischen den Zürcher Blaulichtorganisationen, den betroffenen Gemeinden und den SBB Rettungsdiensten zuverlässig funktioniert.

Bei der Übung wurde ein Brand mit starker Rauchentwicklung in einem Personenzug mit rund 120 Reisenden simuliert. Ein weiterer Reisezug wurde aufgrund des Brandes ebenfalls im Zimmerberg-Basistunnel zu einem Nothalt gezwungen. Die Rettungskräfte mussten die Rauchentwicklung bekämpfen, die Verletzten retten und die unverletzten Personen, welche sich nicht selbst retten konnten, aus den beiden Zügen evakuieren. Die Einsatz- und Evakuationsprozesse konnten im simulierten Ereignis erfolgreich überprüft werden.


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