Bahnhof Arth-Goldau: Jugendlicher nach Funkenschlag verletzt

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Am Sonntagmorgen, 6. Juli 2025, kurz nach Mitternacht, kletterte am Bahnhof Arth-Goldau ein 17-jähriger Schweizer auf einen Zug. Als sich dieser in Bewegung setzte, wurde der Jugendliche von einem Funkenschlag getroffen. Dabei stürzte er vom Zug direkt auf die Gleise. Anschliessend konnte er sich selbstständig auf das Perron begeben, wo er von anwesenden Drittpersonen betreut wurde.

Nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst wurde der Jugendliche mit erheblichen Verletzungen durch die Rega in ein ausserkantonales Spital geflogen. Neben der Kantonspolizei Schwyz, dem Rettungsdienst und der Rettungsflugwacht waren auch mehrere First Responder sowie Mitarbeitende der SBB vor Ort.

Der Verunfallte wird sich vor der Jugendanwaltschaft des Kantons Schwyz verantworten müssen.


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5 Kommentare

  1. Wie dumm muss man sein, um auf einen Zug zu klettern? Mit etwas weniger Glück, könnte er jetzt nicht im Spital über seine Dummheit nachdenken.

    • Exactement! 👍
      Ein weiterer Kandidat für den ‚Darwin-Award‘.
      Symbol der Verblödung unserer Gesellschaft.
      Kommt davon, wenn man nur ‚Social-Media-Videos‘ von ‚Zug-Surfern‘ und ähnlichen Schund anschaut, statt in der Schule etwas zu lernen.

  2. Ich sass am Sa. Abend zu der Zeit auf einer Bank und war am lesen. Also quasi neben den hinteren Ende des IC2. Allerdings geschah es nicht, wie im Polizebericht beschrieben kurz nach Mitternacht, sondern pünktlich um 23.49; der IC fuhr auf die Sekunde genau los. Plötzlich gab es ein Riesenknall. Da ich hinter einer Säule sass, konnte ich nicht gleich sehen, was da passiert. Dann sah ich über dem letzten Wagen einen grossen Feuerball und der Zug kam zum stehen. Erst dann realisierte ich, dass da jemand beim Nebengeleise (3) auf dem Schott rumkroch und nach Hilfe zu rufen begann. Er lag direkt hinter dem Ende des Regios, der kurz darauf Richtung Erstfeld abfuhr. 2- 3 Frauen sowie die Lokführerin des abgestellten Regios auf dem Gleis 2 kümmerten sich um ihn und telefonierten. Kurz nach Mitternacht kam ein Sicherheits-Mitarbeiter der SBB und gleich darauf die Ambulanz etc. Daraufhin div. Polizeileute.
    Ich habe in den letzten Jahren schon öfters gehört, dass Leute auf die Züge klettern und verunfallen oder gar sterben. In der Regel aber passiert das in Chiasso und bei den Verunfallten handle es sich um Migranten, die so vielleicht durch afrikanische Länder gereist waren. Nur haben diese Züge Dieselloks und nicht Elektroloks mit Fahrleitungen wie bei uns! Aber hier handelte es sich um einen einheimischen Jugendlichen! WAS wollte der??

    • Jetzt hat er ja sicher im Spital reichlich Zeit über sein unglaublich schwachsinniges Verhalten nachzudenken. Hoffentlich muss er für die vollen Kosten seiner Dummheit geradestehen. Mitleid wäre hier Verschwendung.

    • Sind Sie sicher, dass es ein einheimischer, also ein ‚indigener‘ Eidgenosse gewesen ist?
      Es könnte auch ein adoptierter Afrikaner, Südamerikaner oder Südostasiate (Thailand, Vietnam, Kambodscha, Philippinen, Indonesien etc.) gewesen sein – alles Länder, wo es keine oder nur wenige Diesel-Eisenbahnen gibt.
      Oder ein Elternteil ist schweizerisch, weshalb das Kind automatisch bzw. erleichtert das CH-Bürgerrecht bekommt, ohne hier und in der hiesigen hochtechnologisierten Gesellschaft wirklich integriert zu sein.
      Der Möglichkeiten, zu einem CH-Pass zu kommen (ohne auch nur 1 Landessprache zu reden!), gibt es heute viele!
      Schauen Sie einmal ins Zivilgesetzbuch und in die Einbürgerungsgestzgebung.
      Darüber schweigen Polizeirapporte aus Gründen des ‚Persönlichkeitsschutzes‘ konsequent.
      Also Vorsicht mit einfachen Schlussfolgerungen aus amtlichen Communiqués, diese verschweigen jeweils ca. 90 % der Hintergründe. Wenn Sie nicht ein mit dem Fall befasster Anwalt sind, kommen Sie nie zu diesen Informationen. Und der Anwalt wiederum untersteht seinem Berufsgeheimnis bei dessen Verletzung er Patent-Verlust und Strafverfahren riskiert.
      Kurz:
      Aus der Tatsache allein, dass jemand (vor allem ein Minderjähriger!) einen CH-Pass besitzt, lässt sich heute wenig bis nichts ableiten.

      Im übrigen werden afrikanische Migranten fast jeden Tag an der Grenze IT/FR zwischen Ventimiglia/IT und Menton/FR, wo die Grenze in einem Tunnel liegt, auf dem Dach eines SNCF-Regionalzugs durch Berührung der 25 kV 50 Hz~ Wechselstrom führenden Fahrleitung ‚électrocutés‘ (d.h. getötet durch Stromschlag). In den dortigen Medien auf beiden Seiten der Grenze gehört das fast schon zum Alltag und ist höchstens einen Dreizeiler unter ‚faits divers‘ (vermischte Meldungen) wert.
      Soviel zu den ‚offenen Grenzen‘ und der gescheiterten EU-Migrationspolitik.

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