
Die Luzerner Allmend ist ein vielseitiges und historisches Gebiet. Anlässlich des Starts der UEFA Women’s EURO 2025 wurde die Haltestelle Luzern Allmend/Messe optisch neugestaltet und die Aufenthaltsqualität gesteigert. Im Mittelpunkt stehen dabei Geschichten aus den letzten Jahrzehnten der Luzerner Allmend.
Die Haltestelle Luzern Allmend/Messe ist die einzige unterirdische Haltestelle der Zentralbahn. Seit ihrer Eröffnung im Dezember 2012 ist sie ein dynamischer, schnelllebiger Ort, an dem die Zeit spürbar fortschreitet. Bisher wurde sie von Kundinnen und Kunden jedoch teilweise als kahl empfunden. Anlässlich der UEFA Women’s EURO 2025 wurde in Zusammenarbeit mit dem «Nodo – Creative Hub» der Hochschule Luzern – Design Film Kunst die Geschichte der Luzerner Allmend kreativ aufgearbeitet und für die Kundinnen und Kunden der Zentralbahn erlebbar gemacht.
Säulen und Treppen erzählen Geschichten
Die Säulen im Untergrund repräsentieren jeweils ein Jahrzehnt und veranschaulichen, welche Veranstaltungen in dieser Zeit auf der Allmend stattfanden. Sie erzählen Geschichte der Allmend und laden dazu ein, diese zum Teil kuriosen Momentaufnahmen zu entdecken und neues zu erfahren. Die fotografischen Ausschnitte schaffen eine emotionale Verbindung zum Ort und setzen sich auf den Treppenstufen in Textform fort, wobei jede Stufe ein eigenes Kapitel der Vergangenheit erzählt.
Zusammenarbeit mit der HSLU
Die Neugestaltung wurde in Zusammenarbeit mit dem «Nodo – Creative Hub» umgesetzt. «Nodo – Creative Hub» ist eine Initiative der Hochschule Luzern – Design Film Kunst, die Studierende und Absolvent:innen durch die aktive Mitarbeit an realen Projekten beim Einstieg in die Berufswelt begleitet. Mit der optischen Neugestaltung erhöht die Zentralbahn die Aufenthaltsqualität, macht die Geschichte der Luzerner Allmend erlebbar und fördert den kreativen Nachwuchs der Region. Dieses Projekt wurde umgesetzt von Julian Gander, Saskia Morgenegg (Spatial Design) und von Larissa Hoppeler (Grafik Design).
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Von guten, klug verteilten Sitzgelegenheiten hätten ältere Menschen weit mehr als von dieser läppischen, teuren, optischen Bespassung. Die Möblierung der meisten Bahnhöfe und Haltestellen ist für ältere Menschen eine Zumutung und geradezu menschenverachtend. Da müsste dringend nachgebessert werden.