Die Asbestsanierung an der Rheinbrücke Koblenz gestaltet sich weiterhin komplexer als erwartet. Das Ausmass der Asbestbelastung erfordert den Einsatz einer zusätzlichen Spezialfirma. Der Bahnersatzverkehr bleibt bis 13. Dezember 2025 bestehen. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 sollen die Züge wieder gemäss Fahrplan verkehren.

In den vergangenen Monaten hat eine Spezialfirma intensiv an der Asbestsanierung der 130 Meter langen Brückenträger der Rheinbrücke in Koblenz gearbeitet. Aufgrund der Witterung konnte erst Ende Winter 2025 mit der Entfernung des alten, asbesthaltigen Korrosionsschutzes begonnen werden, was die Sanierungsarbeiten verzögert hat.
Die SBB und die Deutsche Bahn (DB) gehen daher davon aus, dass der Bahnersatzverkehr bis zum 13. Dezember 2025 aufrechterhalten werden muss. Die verlängerte Sanierung führt dazu, dass die folgenden Fahrplanänderungen im Grenzverkehr zwischen der Schweiz und Deutschland bis zum Fahrplanwechsel bestehen bleiben:
- Die Züge der S27 und S36 fallen zwischen Koblenz und Waldshut in beiden Richtungen weiterhin aus. Es verkehren Bahnersatzbusse.
- Aufgrund des stark variierenden Verkehrsaufkommens auf der Strasse können die Fahrzeiten der Bahnersatzbusse schwanken. Daher verkehren die Busse zwischen Montag und Freitag während der Hauptverkehrszeiten sowie zusätzlich am Samstag zwischen 9:00 und 16:00 Uhr im 15-Minuten-Takt, ansonsten im 30-Minuten-Takt.
Es ist vorgesehen, dass die Züge ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 wieder gemäss Fahrplan verkehren können.
Weitere Arbeiten ohne Einschränkungen des Bahnverkehrs
Während der Sperrung für den Bahnverkehr wird der neue Gleisträger eingebaut, die Brücke im Bereich des oberen Brückenträgers asbestsaniert und das Gleis eingesetzt. Der gesamte untere Teil der Brücke wird voraussichtlich bis Ende Winter 2026 / 2027 asbestsaniert und erhält einen neuen Korrosionsschutz. Dank dieser Etappierung sind keine weiteren Einschränkungen des Bahnverkehrs nötig.
Die SBB und die DB entschuldigen sich bei den betroffenen Reisenden für die Unannehmlichkeiten. Sie bitten die Reisenden, ihre Verbindung vor Reiseantritt im Online-Fahrplan unter sbb.ch oder in der SBB Mobile App zu prüfen. Der Online-Fahrplan ist angepasst und schlägt jeweils die besten Verbindungen vor.
| Komplexe Sanierungsarbeiten |
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| Die Sanierung der historischen Rheinbrücke bei Koblenz begann im April 2023. Seitdem ist die Strecke Koblenz-Waldshut für den Zugverkehr gesperrt und es verkehren Bahnersatzbusse. Es stellte sich heraus, dass die Schadstoffsanierung länger dauert als erwartet. Bei der Asbestsanierung werden strenge Sicherheitsvorschriften eingehalten, um höchste Sicherheit zu gewährleisten. Der Schutz der Natur und Umwelt hat ebenfalls höchste Priorität. Es besteht keine Gefahr für Anwohnende und Umwelt, da ein aufwändiges Spezialverfahren zur Sanierung angewendet wird, was jedoch zu einer erheblichen Verlängerung der Arbeitszeit führt. |
Links
- Weitere Infos finden Sie auf der SBB Projektseite «Koblenz: Instandsetzung der Rheinbrücke»
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Ja, mit dem Asbest hat man sich wirklich eine Pest aufgehalst. Aber es ist gut, dass dieses einzigartige Denkmal der Schweizer Eisenbahngeschichte sorgfältig restauriert, erhalten bleibt und auch in Zukunft mit modernen Zügen genutzt werden kann.
Und nomal ä Verschiëbig (ca. di 5ti), wi leidr z’erwartä gsi isch.
Vilicht wird’s 2026, 2030….2125.😅🤣
Hoffentlich erleben wir das noch….😅
Man hätte genausogut Dezember 2026 kommunizieren können.
Schon die letzten 5 ‚Verschiebungswetten‘ hatte – leider – gewonnen. 😓
Eine Sanierung, die nach ’sorgfältiger Untersuchung‘ hätte 6 Monate (!) gehen sollen, bringt es nun schon auf ’stolze‘ 3 Jahre.
Das ist ein Skandal ohne Beispiel (mindestens für CH-Verhältnisse).
Die äusserst komplexe Reparatur des Gotthard-Basistunnels ging schneller….
Die Passagiere sind längst abgewandert.
Aber eben:
Die Deutschen arbeiten an der Brücke weder im Winter noch in den laaaangen Sommerferien noch an Wochenenden noch in der Nacht.
Ist ja quasi ’nur‘ eine ‚museale Nebenbahn‘ aus der Optik nördlich des Rheins bzw. aus Nordost-Europa (Berlin).
Weshalb hat man die Brücke nicht neu gebaut anstatt Millionen zu verlochen!! Man hätte eine moderne Variante wählen können und die Gitter-Konstruktion der alten Brücke an der Seite der neuen Brücke anbringen können. Aber eben: Koste es was es wolle…
In diesem Fall wäre diese Lösung wohl gescheiter gewesen und am Ende günstiger… 👍
Ueber die enormen Zusatzkosten für die Asbestsanierung der alten Brücke besteht ja auch noch keine Einigung zwischen SBB und DB….
Affaire à suivre.
Das wäre nicht „gescheiter“ gewesen, sondern die falsche Wahl. Wir haben diese wunderschöne Originalbrücke, die älteste Rheinbrücke der Bahn, und deshalb müssen wir sie pflegen, so gut es geht. Es gibt schon mehr als genug hässliche moderne Brücken. Ich bin sehr froh, dass DB und SBB diese fantastische Brücke erhalten.
Ouais… d’accord. Je l’aime aussi prima vista.👍
Ce qui est irritant et agaçant est par contre la durée, cher ami, la durée!
Et la communication est catastrophique pour les usagers de cette ligne.
Tous les 3-6 mois une affiche de réouverture qui n’est jamais tenue et la date ‚magique‘ et repoussée et repoussée encore….
Première annonce: 6 mois de fermeture.
Et voilà… nous serons arrivés à 3 (!!) ans en décembre prochain!
Les usagers l’ont déjà oublié et ont fait un autre choix. C’est insupportable.
La faute est surtout côté allemand où on avait complètement sous-estimé le problème d’amiante.
Et qui va payer les coûts exorbitants parce que explosés depuis, hein?!
Préserver de monuments historiques:
Oui, mais à quel prix? Quel que ce soit, quoi?
J’en doute.
Il y a des limites de responsabilité collective. Autrement c’est la dérive….😓
Personne n’a jamais parlé d’un nouveau pont en béton d’ailleurs.
Il y a tant de possibilités de construire un nouveau pont en acier très élégant.
On ne peut pas tout préserver à tout prix.
Surtout pas en détriment du contribuable.
Mais si vous personnellement intentionnez de payer les millions et millions nécessaires… ben, voilà, à la bonheur.
Salut🙋🏻♂️👋
Ce n’est pas le plus ancien pont ferroviaire franchissant le Rhin.
C’est de la propagande allemande.
Le pont CFF franchissant les chutes du Rhin entre Laufon/ZH et Neuhouse/SH est encore plus ancien.