SBB testet Direktverbindung vom Zürcher Oberland nach Graubünden

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 25. August 2025 veröffentlicht.

An den vier Wochenenden im September 2025 verkehren morgens zwei Züge der S15 direkt weiter nach Chur und am Abend zurück. Reisende aus dem Zürcher Oberland gelangen so komfortabel und ohne Umsteigen in die beliebte Tourismusregion Graubünden. Die SBB will damit das Marktpotential einer Direktverbindung testen.

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Die Erstfahrt der Direktverbindung vom Zürcher Oberland nach Chur absolvierte am 6. September 2025 der SBB RABe 511 007. Auf dem Foto bei der Ankunft in Rapperswil ist der als S15 angekommene Zug bereits als Extrazug nach Chur beschriftet. / Quelle: Sandro Hartmeier

In der Region Zürcher Oberland leben rund 200’000 Personen. Die SBB will mit der Direktverbindung eine komfortable und ökologische Reisemöglichkeit in die beliebte Tourismusregion Graubünden anbieten.

Im Rahmen eines Markttests wird an allen Wochenenden im September 2025 die S15 (Niederweningen–Rapperswil) nach Chur verlängert – morgens zweimal hin, abends zweimal zurück. Die Abfahrtszeiten der Direktverbindungen am Samstag und Sonntag ab Uster: 6:54 und 7:54 Uhr. Rückfahrt ab Chur: 16:23 und 17:23 Uhr. Zwischen Rapperswil und Chur halten die Züge in Pfäffikon, Ziegelbrücke, Unterterzen, Sargans, Bad Ragaz und Landquart. Entlang der Strecke warten vielfältige Aktivitäten und in Chur besteht ein idealer Ausgangspunkt für weitere spannende Ausflüge im Bündnerland.

Direktzüge verkehren auch im kommenden Winter und im Sommer 2026

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Die Erstfahrt der Direktverbindung vom Zürcher Oberland nach Chur absolvierte am 6. September 2025 der SBB RABe 511 007. Auf dem Foto zeigt das KIS im Zug den Fahrtverlauf nach Chur als Extrazug an. / Quelle: Sandro Hartmeier

Ein weiterer Test ist für den Winter 2025/2026 geplant. Ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 verkehren die Direktzüge bis am 15. März 2026 an sämtlichen Wochenenden – mit Ausnahme vom 25. Dezember und 1. Januar. Im Sommer 2026 folgt ein dritter Markttest von Anfang Juni bis Ende September. Zum Einsatz kommen 150 Meter lange Regio-Dosto-Züge des Typs RABe 511. Diese Fahrzeuge verfügen über Multifunktionszonen mit viel Platz für Gepäck, Velos und Skiausrüstung.

Früh buchen lohnt sich: Die SBB bietet für die neue Direktverbindung ein limitiertes Kontingent an Sparbillette an. Damit kostet die Reise von Uster nach Chur mit Halbtax in der 2. Klasse 12 Franken.

Mit dem Markttest will die SBB prüfen, ob eine dauerhafte Direktverbindung zwischen dem Zürcher Oberland und Graubünden sinnvoll ist. Der Erfolg wird an den Kriterien Fahrgastzahlen, Zufriedenheit der Reisenden und Wirtschaftlichkeit getestet.

Inspiration zu Ausflugszielen, die auf der Direktverbindung vom Zürcher Oberland nach Graubünden liegen, ist auf der SBB Seite «Tour Walensee–Graubünden» zu finden.


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Text-QuelleSBB CFF FFS
Mit Inhalten vonSandro Hartmeier
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