Pilotprojekt im Zürcher Furttal bekommt Bewilligung für automatisiertes Fahren

Das Pilotprojekt «iamo» hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) hat die Bewilligung zum automatisierten Fahren im Zürcher Furttal erteilt. Damit werden die Fahrzeuge erstmals selbstfahrend im Strassenverkehr eingesetzt – vorerst noch mit Sicherheitspersonen und ohne Fahrgäste an Bord. Die Bevölkerung wird das Angebot voraussichtlich im ersten Halbjahr 2026 nutzen können.

Das Swiss Transit Lab (STL), die Kantone Zürich und Aargau sowie die SBB testen mit dem Pilotprojekt «iamo – intelligente automatisierte Mobilität», wie selbstfahrende Fahrzeuge den öffentlichen Verkehr weiterentwickeln können. Mit der ASTRA-Bewilligung werden die Fahrzeuge erstmals selbstfahrend im regulären Strassenverkehr mit bis zu 80 km/h unterwegs sein. Vorerst sitzt noch ein Sicherheitsfahrer am Steuer, der bei Bedarf eingreifen kann. Nun beginnt eine mehrwöchige Trainingsphase.

Mit dem Zielbild Mobilität hat die SBB skizziert, wie die Bahn Zukunft hat. Sie kann viele Menschen schnell über mittlere und lange Distanzen befördern, wenn auf kurzen Distanzen andere Verkehrsträger übernehmen, wie bspw. automatisierte Fahrzeuge. Die SBB unterstützt mit ÖV-Knowhow, damit Innovationen wie automatisierte Mobilität den Bedürfnissen von Fahrgästen entsprechen und das Angebot der Bahn sinnvoll ergänzen. Die SBB finanziert das Projekt über die maximale Projektdauer von fünf Jahren mit jeweils 1 Million Franken pro Jahr.


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Text-QuelleSBB CFF FFS
Redaktionhttps://www.bahnonline.ch
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