Der Fahrplanwechsel am 14. Dezember 2025 bringt in der Nordwestschweiz den grössten Angebotsausbau seit 20 Jahren. Dazu gehören der Viertelstundentakt zwischen Basel und Liestal, der Halbstundentakt zwischen Basel und Biel sowie die Wiedereinführung der Direktverbindung zwischen Basel und der Genferseeregion. Reisende können zudem mehrere europäische Destinationen besser mit dem Zug erreichen.
In der Nordwestschweiz bringt der neue Fahrplan ab 14. Dezember 2025 den grössten Angebotsausbau seit 20 Jahren. Insgesamt steigt das Kundenbedürfnis nach Freizeitverbindungen innerhalb der Schweiz und ins Ausland. Deshalb profitieren Reisende von zusätzlichen Verbindungen innerhalb der Schweiz, neuen Direktverbindungen nach Dänemark und Schweden (vorbehältlich finanzieller Unterstützung durch Bund), Italien und Deutschland, sowie von saisonal mehr Verbindungen nach Frankreich. Auch im Regionalverkehr wird das Angebot punktuell erweitert. Mit dem neuen Fahrplan werden zudem die Nachtverbindungen im nationalen Fernverkehr ausgebaut. Neue Verbindungen bringen Fahrgäste jedes Wochenende spät nach Hause und früh zum Flughafen.
Damit die Züge auch künftig pünktlich und sicher unterwegs sind und das Angebot weiter ausgebaut werden kann, stehen auch 2026 sowohl in der Schweiz als auch im umliegenden Ausland zahlreiche Bauarbeiten auf dem Schienennetz an.
Die wichtigsten Neuerungen in Kürze:
- Basel–Liestal und Basel–Biel–Lausanne: Nach umfassenden Infrastrukturausbauten kann der S-Bahn-Viertelstundentakt zwischen Liestal und Basel SBB eingeführt werden. Im Fernverkehr gibt es neu in Zusammenarbeit mit der BLS einen Halbstundentakt zwischen Basel SBB und Biel/Bienne via Delémont. Basel wird mit dem IC51 wieder direkt an die Genferseeregion, nach Lausanne, angebunden.
- Nationale Nachtverbindungen: Die SBB bietet die im Jahr 2025 eingeführten Nachtverbindungen im Fernverkehr weiterhin testweise, aber neu praktisch an jedem Wochenende an. Sie bringen Nachtschwärmer:innen spät nach Hause und Fluggäste früh zum Flughafen. Die neuen Nachtverbindungen fahren auf der Strecke Bern–Olten–Zürich HB(–Zürich Flughafen)–Winterthur. In Bern, Olten und Zürich besteht Anschluss an Nacht-S-Bahnen und Nachtbusse. Weitere Informationen auf der SBB Webseite «Zusätzliche Frühverbindungen an den Flughafen Zürich». Ebenfalls an fast allen Wochenenden verkehren Nachtzüge auf den Strecken Fribourg/Freiburg–Lausanne–Genève Aéroport, Sion–Lausanne–Genève Aéroport und Biel/Bienne–Lausanne mit Anschluss in Renens nach Genève-Aéroport. Weitere Informationen auf der SBB Webseite «Zusätzliche Frühverbindungen an den Flughafen Genf».
- Deutschschweiz–Chiasso: Dank zusätzlicher EC-Verbindungen sowie der Verlängerung eines IC2 von Lugano bis nach Chiasso gibt es einen durchgehenden Stundentakt zwischen der Deutschschweiz und Chiasso.
- Chur–Zürich: Freizeitreisende sowie Pendlerinnen und Pendler zwischen Graubünden und Zürich profitieren neu auch unter der Woche von einem durchgehenden Halbstundentakt des IC3.
- Saisonale Direktzüge Zürich–Einsiedeln und Zürcher Oberland–Chur: Der RE25 bringt Reisende an ausgewählten Winterwochenenden wieder direkt von Zürich nach Einsiedeln an den Weihnachtsmarkt und ins Wintersportgebiet. Zudem verkehren an einzelnen Wochenenden im Rahmen eines Markttests Direktzüge von Rapperswil nach Chur.
- Schweiz–Dänemark–Schweden: Die neue Nachtzug-Verbindung Basel SBB–Kopenhagen–Malmö verkehrt ab 15. April 2026 mit jeweils drei Verbindungen pro Woche und Richtung. Abfahrt in Basel SBB ist jeweils mittwochs, freitags und sonntags, während die Abfahrt in Malmö und Kopenhagen (Kobenhavns Lufthavn) donnerstags, samstags und montags erfolgt. Der Betrieb ist nur möglich, falls er im Rahmen des CO2-Gesetzes finanziell vom Bund unterstützt wird. Weitere Informationen hier.
- Schweiz–Italien: Italien-Reisende können sich über zwei zusätzliche Züge pro Richtung zwischen Zürich und Milano Centrale freuen. Zudem wird die bestehende Direktverbindung nach Bologna bis Florenz verlängert. Der bisherige direkte Zug nach Genua verkehrt zwischen Ende März und Ende Mai sowie im Oktober künftig weiter südlich bis La Spezia. Am Wochenende fährt der Zug neu noch weiter südlich bis Livorno. Von Juni bis September ist das Angebot aufgrund von Bauarbeiten in Italien aktuell nicht gesichert.
- Schweiz–Deutschland: Auch Reisende zwischen Deutschland und der Schweiz können sich auf einen Angebotsausbau freuen: Erstmals verkehren ICE direkt von Brig nach Deutschland. Zudem gibt es neu insgesamt vier Direktverbindungen zwischen Deutschland und Chur. Für Reisende nach Deutschland baut die SBB ihren Gepäckservice aus: Reisende können ihr Gepäck zuhause abholen und an ihr Reiseziel transportieren lassen. Damit ermöglicht die SBB ihnen eine entspannte Zugreise ohne Koffer und Gepäck. Weitere Informationen auf der SBB Webseite «Reisegepäck ins Ausland».
- Schweiz–Frankreich: Die saisonale Direktverbindung Lausanne–Marseille wird im Jahr 2026 für ein Jahr ausgebaut. Reisende gelangen neu bereits von April und bis Oktober direkt von Lausanne an die französische Mittelmeerküste und zurück – jeweils von Donnerstag bis Montag. Im Juli und August verkehren die Züge wie bisher täglich.
Die SBB und ihre Partnerbahnen bauen: Für einen zuverlässigen Bahnbetrieb und mehr Angebot
Die SBB unterhält eines der meistbefahrenen Bahnnetze der Welt. Auch in den nächsten Jahren werden die Unterhaltsarbeiten weiter zunehmen. Denn was so intensiv genutzt wird, muss gepflegt werden, damit die Züge auch künftig sicher ans Ziel kommen. Die SBB unterhält aber nicht nur ihr bestehendes Netz, sondern baut es auch im Auftrag des Bundes weiter aus, damit langfristig neue Angebote geschaffen werden. Auch in den Nachbarländern wird weiterhin viel gebaut. Die zahlreichen Baustellen führen dazu, dass sich teilweise die Reisezeiten verlängern oder Reisende häufiger umsteigen müssen.
Vor Baustellen mit grösseren Auswirkungen in der Schweiz informiert die SBB rechtzeitig über ihre Kanäle. Eine Übersicht über die wichtigsten Baustellen und daraus resultierende Fahrplanänderungen in Europa finden Sie auf der SBB Webseite «Baustellen & Fahrplanänderungen».
Die SBB empfiehlt, vor Antritt jeder Reise den Online-Fahrplan auf sbb.ch oder in der SBB Mobile App zu prüfen. Über die SBB Mobile App können die Kundinnen und Kunden zudem ihre persönliche Pendelstrecke einrichten. Dank abonnierten Push-Benachrichtigungen werden Reisende so auch ohne Fahrplanabfrage über Störungen oder Fahrplanabweichungen durch Baustellen informiert.
Links
- Weitere Informationen zum neuen Fahrplan in der SBB News «Fahrplan 2026: Grösster Angebotsausbau in der Nordwestschweiz seit 20 Jahren»
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