Stadler: Zuschlag für Lieferung von 27 CITYLINK-Trams für die Regionaltangente West

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Visualisierung des Stadler CITYLINK für die Regionaltangente West (RTW). / Quelle: Stadler

Stadler hat von der Fahrzeugmanagement-Region Frankfurt RheinMain (fahma), einer Tochter des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV), den Zuschlag für die Lieferung von 27 CITYLINK-Strassenbahnen erhalten. Verkehren werden die Bahnen auf der Regionaltangente West (RTW). Der Auftrag umfasst auch die langfristige Betreuung der Fahrzeuge.

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Visualisierung des Innenraums des Stadler CITYLINK für die Regionaltangente West (RTW). / Quelle: Stadler

Der Auftrag umfasst 27 Fahrzeuge vom Typ CITYLINK, die speziell für die Anforderungen der RTW neu entwickelt werden. Als Zweisystem-Fahrzeuge können sie sowohl auf Vollbahn- als auch auf Stadtbahn-Strecken verkehren. Die rund 50 Meter langen Fahrzeuge bieten Platz für etwa 360 Fahrgäste und ermöglichen barrierefreies Reisen an unterschiedlichen Bahnsteighöhen. Dies ist notwendig, da die RTW sowohl die Bahnsteighöhen der Deutschen Bahn (76 und 96 cm) als auch die RTW-eigene Bahnsteighöhe (80 cm) bedienen muss.

2030 vollständig in Betrieb

Die Auslieferung der ersten drei Fahrzeuge zu Test- und Zulassungszwecken ist für Herbst 2028 vorgesehen. Die komplette Flotte soll bis Herbst 2030 bereitstehen. Die vollständige Betriebsaufnahme der RTW ist zum Fahrplanwechsel im Dezember 2030 geplant.

Die Vereinbarung umfasst neben der Lieferung auch die Wartung, Instandhaltung und Ersatzteilversorgung der Fahrzeuge über eine Vertragslaufzeit von 30 Jahren. Mit dem CITYLINK setzt Stadler auf eine bewährte Plattform, die für den Mischbetrieb zwischen Stadt- und Regionalverkehr optimiert ist.

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«Ein besonderes Projekt»

«Mit der Vergabe der Fahrzeuglieferung und -instandhaltung ist ein weiterer entscheidender Schritt auf dem Weg zur Regionaltangente West gemacht. Es sind nun nicht nur die drei Kernabschnitte der Regionaltangente West im Bau, sondern nun ist auch die Entscheidung über die Fahrzeuge gefallen. Damit sind die wichtigsten Grundlagen geschaffen, den vollständigen Fahrbetrieb auf der Strecke der Regionaltangente West Ende 2030 zu starten»

, so RMV-Geschäftsführer Prof. Knut Ringat, der gleichzeitig auch Geschäftsführer der fahma ist.

Iñigo Parra, CEO der Stadler Division Spanien:

«Wir freuen uns sehr über das Vertrauen der fahma und des RMV und dass wir die Fahrzeuge für die Regionaltangente West bauen und unterhalten dürfen. Dies ist ein besonderes Projekt, da es mit Neuentwicklungen verbunden ist, so beispielsweise beim barrierefreien Einstieg an unterschiedlichen Bahnsteighöhen. Wir sind stolz, können wir weitere Zweisystemfahrzeuge bauen. Diese ermöglichen eine umsteigefreie Verbindung für die Fahrgäste und steigern damit die Attraktivität des ÖPNV. Das Team von Stadler ist sehr erfahren, hochmotiviert und wird das Projekt im Zeitplan umsetzen.»


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