ARWICO (PIKO) H0: SBB Ee 3/3 II 16515, Re 6/6 mit geteiltem Kasten, RABDe 12/12-Variante und SOB EW I

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 30. Dezember 2025 veröffentlicht.

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H0 Neuheiten 2026_ARWICO_12-25
Quelle: ARWICO

ARWICO (PIKO) H0-Neuheiten 2026: Exklusiv für den Schweizer Markt lässt ARWICO die nachfolgenden SBB- und SOB-Modelle bei PIKO fertigen.

SBB Zweifrequenz-Rangierlok Ee 3/3 II 16515

Das Vorbild: Die Elektrolokomotiven Ee 3/3 II der SBB basieren optisch und mechanisch auf den weit verbreiteten Ee 3/3, unterscheiden sich jedoch durch ihre Zweisystemfähigkeit für den Betrieb unter 15 kV 16⅔ Hz und dem französischen 25 kV 50 Hz-System.

Nach der Inbetriebnahme der 25-kV-Elektrifizierung im westlichen Teil des Bahnhofs Basel SBB und der Elsässerbahn, fehlten der SNCF eigene Zweisystemloks für den Güterverkehr Richtung Rangierbahnhof Muttenz.

Deshalb beschaffte die SNCF zwischen 1958 und 1960 neun Lokomotiven des Typs C 20151–20159, technisch abgeleitet von den Ee 3/3 16505–16506.

Gebaut wurden die Lokomotiven durch die SAAS in Genf und der SLM in Winthertur.

Nachdem 1970 leistungsfähigere Lokomotiven vom Typ BB 20200 den Dienst übernahmen, verkaufte die SNCF, zwischen 1971 und 1972, ihre neun Lokomotiven an die SBB, diese wurden über die Jahre den SBB-Normen angepasst.

Die Lokomotiven waren häufig in Doppeltraktion im Einsatz, unter anderem in Basel, Bern, Lausanne, Biel, Vallorbe und Delémont. Zwischen 2004 und 2011 wurden alle Loks ausrangiert – mit Ausnahme der 16515, die 2020 vom Verein TEAM C-20155 restauriert und in ursprünglicher SNCF-Lackierung erhalten wurde.

Merkmale und Eigenschaften des Modells:

  • Komplette Neukonstruktion
  • Chassis aus Metall für optimale Zugkraft
  • Alle drei Achsen angetrieben
  • Zustand der 1970er-Jahre nach der Übernahme durch die SBB
  • Mit SNCF-Faiveley-Stromabnehmer und Puffern
  • Ohne Werkzeug- , Erdungsstangenkiste und Regenfallrohr
  • Mit Luftbehälter und ursprünglichen Bremsschläuchen
  • Abgewinkelte Handgriffe an den Rangierbühnen
  • Mit Fahnenhalter und Dachblech mit Antenne
  • Vorbildgerechte Frontbeleuchtung
  • Führerhaus- und Führerpultbeleuchtung
  • Lupenreine Beschriftung
  • Extra angesetzte Antenne
  • Feine Speichenräder, Trittstufen und Kupplungsplatte
  • Filigrane Blindwelle, Bremszylinder und separatem Tachoantrieb
  • Im Digitalbetrieb mit schaltbarer Führerstands-Beleuchtung
  • Bremsschläuche und Kupplungshaken zum Aufrüsten liegen bei
  • Exklusivmodell Schweiz

SBB Zweifrequenz-Rangierlok Ee 3/3 II 16515 nach Übernahme SNCF, Ep. IV (97580 DC, 97582 DC digital Sound, 97583 AC digital Sound)

SBB Re 6/6 Prototypen mit geteiltem Kasten

Das Vorbild: Bereits in den 1960er-Jahren machte man sich bei der SBB Gedanken über die Beschaffung leistungsfähigerer Triebfahrzeuge und neue technische Lösungen für die Beförderung schwerer Personenzüge auf der Gotthard strecke. Die bisherigen Lokomotiven vom Typ Ae 6/6 mit ihrer betrieblichen Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h und die eingeschränkte Kurvengeschwindigkeit reduzierten die notwendige Beschleunigung. Nun wurden umfang reiche Versuche gestartet mit dem Ergebnis, dass Fahrzeuge mit sechs angetriebenen Achsen, welche auf drei Drehgestellen mit zwei Achsen verteilt sind, zwar vom Aufbau her aufwendiger ist, dafür den Oberbau weniger stark beanspruchen und daher eine höhere Geschwindigkeit erlauben.

Deshalb entschied sich die SBB 1969 vier Prototyplokomotiven zu bestellen. Die wesentliche Konstruktionsprinzipien basierten auf der Re 4/4 II und Re 4/4 III. Die ersten beiden Fahrzeuge erhielten einen geteilten Lokkasten, dass in der Vertikalen gelenkig war und erlaubte Gleisunebenheiten aufzunehmen und eine statisch bestimmte Gewichtsverteilung auf den drei Drehgestellen gewährleistete. In der Horizontalen war der Lokkasten steif verbunden und nicht seitlich beweglich. Das mittlere Drehgestell war seitlich beweglich und mit Querkupplungen zu den anderen Drehgestellen verbunden. Die beiden weiteren Prototyplokomotiven 11603 und 11604 hatten einen einteiligen Kasten. Gegenüber den beiden ersten Loks waren die Drehgestelle anfänglich mit einer Luftfederung statt herkömmlichen Schraubenfederung ausgestattet.

Nach der erfolgreichen Inbetriebsetzung 1972 entschieden sich die SBB 1973 die Beschaffung der Serienlokomotiven 11605 – 11649 und drei Jahre später 40 weitere Exemplare. Mit einer Leistung von 10600 PS ist sie die stärkste SBB-Lokomotive.

Die Re 6/6 11601 wurde am 26. Mai 1973 auf den Namen Wolhusen getauft. Im gleichen Jahr folgte die 11602, welche das Wappen von Morges bekam.

Bei der Ablieferung waren die Lok im grünen SBB-Anstrich gehalten. 1990 und 1991 wurden beide Lokomotiven umgebaut, erhielten ein rotes Farbkleid, rechteckige Frontlampen, ein Rangiertrittbrett auf dem linken Puffer und Rangierhandgriff sowie eine UIC-Steckdose zwischen den beiden Frontfenstern.

Einsatz: Ab dem 15. Mai und dem 5. Juni 1972 begannen bei den ersten Prototyplokomotiven 11601 und 11602 umfassende Testfahrten und nach Abschluss aller Messungen wurde im Januar 1973 der Einsatz nach Zugreihe R (Bogengeschwindigkeit 140 km/h) bewilligt und dem offiziellen Betrieb übergeben.

Beide Loks wurden dem Depot Erstfeld zugeteilt und kamen im Schnellzugdienst zwischen Zürich und Chiasso, Basel – Luzern – Chiasso, dem Nachtschnellzug Basel – Chiasso und vor Güterzügen zwischen Luzern und Chiasso, bzw. Erstfeld und Chiasso zum Einsatz. Dank ihrer Höchstgeschwindigkeit von 140 km/h gelangten die Lokomotiven auch auf der Simplonstrecke und beförderten Schnellzüge zwischen Domodossola und Vallorbe aber auch vor Güterzügen waren sie anzutreffen. Zwischen 1982 und Sommer 1985 kamen die Prototyplokomotiven auf der West-Ost-Achse vor schweren IC-Zügen, bestehend aus EW IV, zum Einsatz, da die Re 4/4 II an ihre Grenzen stiessen. Als im Mai 2000 die SBB entschied ihren Personen- und Güterverkehr zu trennen, wurden die 11601 bis 11613 dem Personenverkehr zuzuteilen. Die restlichen Re 6/6 gelangten zu SBB Cargo. Später gerieten auch die Prototyplokomotiven zu SBB Cargo.

Da die beiden ersten Lokomotiven zahlreiche Abweichungen gegenüber der 85 Serienlokomotiven aufwiesen, war ihr Unterhalt auch kostenintensiver. Nach 46 Jahren Einsatz und einer durchschnittlichen Laufleistung von 5,97 Millionen Kilometern wurde die 11601 als erste am 6. August 2015 ausrangiert. Die 11602 folgte am 11. Mai 2016.

Mit den beiden Prototyploks bringt PIKO eine ikonische Lok der Schweizerischen Bundesbahnen welche als Grossserienmodell bis dato noch nicht produziert wurde.

SBB Re 6/6 11601 Prototyp mit geteiltem Kasten, «Wolhusen», grün, Ep. IV (97490 DC, 97492 DC digital Sound, 97493 AC digital Sound)

SBB Re 6/6 11602 Prototyp mit geteiltem Kasten, «Morges», rot, Ep. V (97494 DC, 97495 DC digital Sound, 97496 AC digital Sound)

Das Modell überzeugt durch: 

  • Komplette Neukonstruktion
  • Geteilter Lokkasten vertikal beweglich
  • Drehgestelle mit zahlreichen separaten angesetzten Teilen, wie Bremsbacken
  • Detaillierter neukonstruierter Stromabnehmer
  • Führerstand- Führerpult- und Maschineneraumbeleuchtung
  • Erhabene Wappen und verchromte Anschriften
  • Viele angesetzte Teile
  • Unterschiedliche Antennen
  • Doppelte Heizdose
  • Starker fünfpoliger Motor
  • Vier Achsen angetrieben mit vier Haftreifen für hohe Zugkraft
  • Feine Speichenräder
  • Wahlweise offene oder geschlossene Schienenräumer
  • Bremsschläuche und Kupplungshaken beiliegend
  • Separat beigelegte Sonnenrollos
  • Plux22 Schnittstelle
  • XP5.2 Decoder
  • Originalsound

Für die umgebaute Lok gilt zusätzlich: 

  • Andere Dachantenne
  • Rechteckige Scheinwerfer
  • Rangiertrittbrett und Handlauf
  • UIC-Steckdose
  • Eine Heizdose
  • Modelle sind mit einem Piko PSD Sound-Decoder ausgestattet

Alle Modelle ab Herbst 2026 lieferbar.

SBB Mirage-Triebzug RABDe 12/12 Ep. IV/V

Das Vorbild: Anlässlich der Revisionen erhielten die Dächer einen neuen Anstrich, vermengt mit Eisenglimmer, dass gegen Schäden widerstandsfähiger war. Zudem wurde ein Zugabfertigungsschalter angebracht, Die abgerundeten Dachlüfter durch rechteckige ersetzt und für diese Zeit aktuelle Anschriften und Piktogramme angebracht.

Merkmale und Eigenschaften des Modells:

  • Formänderung
  • Zustand der 1980er-Jahren
  • Zusätzlicher Schalter für die Zugabfertigung
  • Rechteckige Dachlüfter
  • Vorbildgerechte drei statt vier Dachwiderständen auf dem Mittelwagen
  • Funkantenne auf den beiden Endwagen
  • Dunkelgraue Dachfarbe
  • Betriebsnummer 1116
  • Neue Anschriften und Piktogramme.
  • Ohne gelben 1. Klassestreifen über dem Gepäckraumabteil
  • Filigrane Drehgestelle, Stromabnehmer und Scheibenwischer
  • Mehrfarbige Inneneinrichtung
  • Antrieb im Mittelwagen
  • Starker 5-poliger Motor mit zwei Schwungmassen
  • Vier angetriebene Achsen mit zwei Haftreifen
  • Stromführende Kurzkupplung zwischen den einzelnen Wagen
  • Pufferkondensator
  • Innenbeleuchtung, Führerstand- und Führerpultbeleuchtung
  • Separat schaltbare Gepäckraumbeleuchtung
  • Unterschiedliche Frontschürzen
  • Möglichkeit Züge in Vielfachtraktion fahren zu lassen dank stromführender Kurzkupplung und neuem NEM-Schacht
  • Imitation der GF-Kupplung (nicht entkuppelbar) sowie kuppelbare Standartkupplung liegen bei
  • Exklusivmodell Schweiz

SBB Mirage-Triebzug RABDe 12/12 1116, panzergraues Dach, Ep. IV/V (97257 DC, 97258 DC digital Sound, 97259 AC digital Sound)

SOB EW I-Wagen

Die EW I-Wagen der Südostbahn (SOB) erscheinen in einem Set bestehend aus 3 B-Wagen, im Zustand der Epoche V (96775 DC, 96776 AC). Im einzelnen sind folgende Wagennummern/Ausführungen vorgesehen:

  • Wagen mit Übersetzfenstern, Mittelschrift und vier Wappen (B 827)
  • Wagen mit Mittelschrift ohne Wappen (B 824)
  • Wagen mit Mittelschrift ohne Wappen und grünen Stirnseiten (B 820)

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