Per Ende 2025 stellte SBB Güterverkehr die zwölf Streckenlokomotiven des Typs Re 474 ausser Dienst. Die Fahrzeuge des Herstellers Siemens wurden 2005 an die SBB Cargo Schweiz ausgeliefert und waren später für den grenzüberschreitenden Einsatz zwischen der Schweiz und Italien an SBB Cargo International vermietet. Aufgrund von weniger Verkehren in Europa nimmt SBB Cargo International die Fahrzeuge aus dem Portfolio und gibt diese im gegenseitigen Einverständnis an SBB Cargo Schweiz zurück. Die Lokomotiven werden auf dem Markt zum Kauf angeboten, da SBB Cargo Schweiz für diese Multisystemloks keinen Verwendungszweck hat.
Bei den zwölf Re 474 handelt es sich um die kleinste Subflotte innerhalb des Streckenlokportfolios von SBB Cargo Schweiz. Mit der Ausmusterung der Fahrzeuge setzt SBB Cargo Schweiz die Strategie für eine reduzierte Typenvielfalt beim Rollmaterial konsequent um: Künftig soll nur noch eine moderne Streckenlok anstatt den heute sechs Typen Streckenloks eingesetzt werden.
| Eine moderne Flotte für einen erfolgreichen Schienengüterverkehr |
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| – Eine moderne und effiziente Flotte ist die Voraussetzung für einen erfolgreichen Schienengüterverkehr der SBB. Darum erneuert SBB Cargo Schweiz das Rollmaterial bis 2040 komplett. – Das Ziel ist eine Vereinheitlichung und maximale Reduzierung der Fahrzeugtypen, optimal angepasst auf das Produktionskonzept und die Kundenbedürfnisse. – Heute setzt SBB Cargo Schweiz verschiedene Typen Streckenlokomotiven, Rangierloks und Güterwagen ein. – Viele Fahrzeuge sind am Ende ihrer Lebensdauer angelangt. Die Wartung ist aufwändig und kostenintensiv. Das wirkt sich auch auf die Fahrzeugverfügbarkeit aus. – Durch die Standardisierung und die damit verbundene effizientere Instandhaltung werden die Betriebskosten der Flotte von SBB Cargo Schweiz etwa um 60% sinken. – Ausserdem sind moderne Fahrzeuge eine Voraussetzung für einen digitalisierten und stärker automatisierten Schienengüterverkehr. |
Am 12. Januar 2026 wurden 11 der 12 Lokomotiven (474 018, 017, 016, 009, 005, 012, 015, 003, 004, 013 und 014) nach Deutschland überführt:
Streckenlokomotiven
Im Jahr 2025 besass SBB Cargo Schweiz rund 200 Streckenlokomotiven von sechs verschiedenen Typen. Bis im Jahr 2035 erfolgt eine Reduzierung der Typenvielfalt auf noch eine moderne Streckenlokomotive von Stadler Rail Valencia S.A.U. Lokomotiven, die am Ende ihrer Lebensdauer angelangt sind, werden verkauft oder nach der Widerverwertung von noch brauchbaren Teilen verschrottet [mehr zur Kreislaufwirtschaft bei der Ausrangierung von Loks auf dem Cargo Blog].
Links
- Drehscheibe Online Foren – Überführung von fast einer ganzen Baureihe
- sguggiari.ch – Re 474 di FFS Cargo fuori servizio
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Bis die EuroDuFour zur verfügung stehen, hätte man mit den Loks ja einige Re 420/620 abösen können, aber für mich macht das überhaupt keinen Sinn…
Re 474 = Splittergattung ausländischer Billig-Provenienz (Siemens), was den Unterhalt verteuert und damit die Wirtschaftlichkeit schwächt (Ersarzteilbeschaffung etc.). Ausserdem ist die Re 474 auch schon 25-jährig, für viel längeren Einsatz wurden sie nicht gebaut (‚Wegwerf-Loki‘).
Die Re 420/620 sind viel günstiger, weil komplett amortisiert und haufenweise Ersatzteile von ausrangierten Schwestern vorhanden sind.
Also, finanztechnisch mach das sehr viel Sinn.
‚Bahnfan-Logik‘ hat bei der zur finanziellen Austerität gezwungenen SBB CFF FFS Cargo keinen Platz mehr.
Altes Material ist manchmal günstiger in Betrieb und Unterhalt.
Mit den längst amortisierten Re 420 und 620 wird SBB Cargo sicher noch über die Runden kommen, bis die neuen Loks von StadlerRail ausgeliefert werden. Die paar exotischen, schienenfressenden Siemens-Kisten braucht es nicht. Zumal der Güterverkehr wegen der vom hirnlos herumrappelnden «narzisstischen Bösewicht» (Zitat Peter Bichsel) in den Verunreinigten Staaten von Amer(d), dem Land des unbegrenzten Wahnsinns, böswillig verursachten Wirtschaftsflaute derzeit nicht gerade besonders gut läuft. Wenn dieser unsägliche Kerl in drei Jahren oder hoffentlich früher im Mistkübel der Geschichte entsorgt sein wird, beginnt bereits das Ausliefern der neuen StadlerRail-Loks.
Was passiert, wenn Stadler „grosse Probleme” bekommt? Eine ganze Flotte auf Bewährung – wäre es nicht gut, eine Flotte zu haben, die hinsichtlich der Hersteller vielfältig ist?
Mit freundlichen Eisenbahn-Grüssen Stefan
Herr Come. von sowas spricht oder fragt man nicht, das verdirbt die Illusion der Leute (Laien) auch wenn die Löggeli frisch auf Papier gekritzelt sind (Tinte noch nass).
Motordriverelektronik IGBT aus den 80er Jahren.
Wie war vor Wochen das Geheul gross wegen bestellten ZVV Siemens Züge.
Baugleiches Rollmaterial bereits in Betrieb, nix da von „nur aufem Papier“.
Modenste SiO Drivertechnik. Voilà
1. Werden die neuen S-Bahn-Züge nicht an den ZVV geliefert. Das ist kein Bahnunternehmen, sondern die Tarif- und Fahrplanbehörde (!) des Kantons ZH mit teilw. Beteiligung von Nachbarkantonen.
Nein, die neuen Züge werden wie die bisherigen von den SBB CFF FFS beschafft und betrieben. Sie sind die Eigentümer.
2. Bevor Sie vom Ausland aus kommentieren, sollten Sie sich informieren:
Die neuen Züge werden nicht nur in der Region des ZVV, sondern auch in der Romandie zum Einsatz kommen -> RER Vaud.
3. Siemens-Schrott brauchen wir in der CH nicht.
Schon mit den Siemens-Zügen von 2005 (RABe 514) gab es massive Probleme (verspätete Lieferung, Störungen). Dies führte zu einer Konventionalstrafe von Siemens an die SBB CFF FFS, die in Form eines original nicht bestellten 61. Zuges gezahlt wurde.
4. Siemens-Güterlokis mit ihrem veralteten und gleisfressenden Tatzlager-Antrieb sind für das CH-Gebirgsnetz ungeeignet und im Unterhalt viel zu teuer.
5. Ob die S-Bahn-Züge am Schluss wirklich von Siemens (Deutschland!) mit null Wertschöpfung in der CH geliefert werden, bleibt abzuwarten.
Die Submission ist gerichtlich in der CH angefochten.
Quelle connerie!😅
Es geht um Wirtschaftlichkeit, und nicht um ‚Eisenbahn-Fan-Föteli‘-Romantik!
Das können Sie auf Ihrer Modellbahn machen.
Eine einheitliche Flotte ist viel ökonomischer (einheitlicher Unterhalt in der CH, Ersatzteile etc.).
SBB CFF FFS Cargo wird von der CH gezwungen, effizienter zu werden, das heisst Kosten senken bei konstanter Leistung und Angebot.
Der Bundesrat gibt die Strategie vor. Es gibt zwar mehr staatliche Subventionen, aber nur mit mehr Kosteneffizienz als Bedingung.
Dasselbe haben wir im Regionalverkehr ja auch (Flirt 4 EVO).
Die künftigen ‚Re 490‘ von Stadler sind 3-4-System-fähig (ja auch 1500 V= c.c.) und basieren auf bewährten Komponenten und Technologien. Ausserdem zieht sich deren Einführung über 10 Jahre hin.
Genug Zeit, um eventuelle ‚Kinderkrankheiten‘ auszukurieren.
Die Re 6/6 wurden damals über eine kürzere Periode beschafft.
Was die SBB hier (einmal mehr) machen, ist genau das Gegenteil von «effizienter werden» – es ist Verschleuderung von Steuergeldern im grossen Ausmass.
Da werden laufend Züge verkauft, die erst 20 Jahre alt sind, was im Bahnbetrieb nur der Hälfte der normalen Einsatzdauer entspricht.
Wenn die SBB effizient wirtschaften würden, dann hätten sie für diese qualitativ hochstehenden und bestens erhaltenen Lokomotiven SBB-intern einen neuen Einsatzzweck gesucht und zweifellos gefunden.
Dass man nur noch einen Loktyp haben will, ist nachvollziehbar, aber das pressiert nicht dermassen, dass man auf Teufel komm raus schnellstmöglich alles verscherbeln muss, was noch längst nicht amortisiert ist.
Die Re 474 gehen ja nicht zum Schrottpreis zu Thommen in Kaiseraugst, sondern werden zu einem angemessenen Preis an andere Bahnunternehmen verkauft, wo sie sinnvoller eingesetzt werden können. Die wirtschaftliche Lebensdauer von Rollmaterial kann durchaus kürzeren als die technische Lebensdauer. Der Amortisierungsgrad ist nur ein Teil der gesamten Lebenszykluskosten mit zunehmendem Alters fallen die Unterhaltskosten immer stärker ins Gewicht. Also, was soll das ganze, nervende Herumgerappel, es würde hier Geld verschwendet? Das ständige Gerede von Steuergeldverschwendung ist ein SVP-typisches, populistisches Geschwurbel.
Klar wird hier massiv Geld vernichtet, das können Sie mit Ihrem gelehrt klingenden «Lebenszykluskosten»-Diskurs nicht widerlegen. Der «angemessene» Preis ist immer mit einem finanziellen Verlust verbunden. Mit Occasionen können Sie niemals Gewinn erzielen. Ob die Loks anderweitig «sinnvoller» eingesetzt werden, wissen wir nicht. Tatsache ist, dieses Geschäft ist ein katastrophales Signal. Wir müssten den Bahnverkehr massiv ausbauen, um das Klima zu schützen. Aber es passiert genau das Gegenteil – SBB Cargo verliert jedes Jahr Verkehre. So können wir die Klimaerwärmung niemals reduzieren.
Und Sie möchten wie ein ‚Experte‘
tönen, sind aber ein simpler ideologischer Geiferer und Laiendarsteller ähnlich wie unser Belser hier.
Die Kisten (Re 474) wurden nur für 25-30 Jahre gebaut und werden durch die bestellten Stadler-‚Re 490‘ ersetzt (wie die Vectron-Schienenfresser mit ihren veralteten, aber billigen Tatzlager-Antrieben auch).
Ausländische ‚Flachland-Roller‘ sind für unser kurvenreiches und gebirgiges Netz ungeeignet und produzieren zu hohe Unterhaltskosten (nicht an den Loks, aber an der Infrastruktur!), was die Billig-Produzenten aber nicht kümmert.
Durch die gesparten Infrstrukturkosten geht die Rechnung eben wieder auf. Nichts mit Geldverschwendung, Sie Amateur!
Hören Sie hier auf mit ihrer obsessiven, fast schon pathologischen Keilerei und Geiferei gegen alles, was nicht ihrer Sozi-Religion entspricht.
Sie sind eine Art linker ‚Taliban‘, der im falschen Forum geifert. Das hier ist kein parteipolitisches Forum, sondern ein öV-Forum.
Aber Sie können es einfach nicht lassen. Das ist nur noch krank. 🤮💩😡
Sie erreichen mit Ihrer dummen Geiferei hier gar nichts!
Null Verständnis von den technischen, rechtlichen und oekonomischen Zusammenhängen, Gossweiler!
Splittergattungen sind nie effizient, erst recht nicht bei ausländischen ‚Wegwerflokis‘, die von Anfang an nur für ca. 25 Jahre Einsatzdauer beschafft wurden.
Ich hätte auch lieber die ‚alten SBB‘ als Regiebetrieb der CH (unselbständige öffentliche-rechtliche Anstalt), die exklusiv bei der CH-Industrie Maschinen mit einem Lebenszyklus von > 50 Jahren bestellen können/müssen.
Nur:
Diese Zeiten sind vorbei mit der per EU-Diktat faktisch erzwungenen ‚Liberalisierung‘.
Politik und Volk wollten es so. Hat man als Demokrat zu akzeptieren.
Sind „Linke“ historisch nicht die grössten Unterstützer der Eisenbahn und des offentlichen Verkehrs generell gewesen? Ich kann Ihre Verachtung da nicht vollständig nachvollziehen. Früher hat man sich noch über den Automangel im Ostblock lustig gemacht (obwohl das dort wegen des starken ÖVs und innovativer Stadtplanung kein Problem war), und jetzt merkt man langsam aber sicher, dass der Strassentransport im Vergleich zur Schine alles andere als effizient ist — von den Emissionen, Lärm, Mikroplastik- und Feinstaubbelastung, ganz zu schweigen von den immensen Wartungskosten für deren Infrastruktur mal abgesehen. Aber Hauptsache amerikanische Öl-Milliardäre konnten etwas reicher werden. :‘)
Ich stimme ihrer Ansicht bezüglich der EU-Liberalisierungsdiktate voll und ganz zu, aber auch diese Haltung stammt ursprünglich aus der politischen linken Seite. Die heutigen „linken“ Parteien in der Schweiz sind in Wirklichkeit nur weitere neoliberale Sekten mit rotem Anstrich, ein Resultat der gezielten, systematischen Verbannung jeglicher sozialistischangrenzenden Politik, zu gunsten der Oligarchen.
Dass die EU nicht demokratisch ist, ist auch den meisten inzwischen bekannt.
Die Privatisierung der SBB usw. bleibt stets das Hauptziel dieser Institution.
Aber heute sind die Linken für die neoliberale, bahnfeindliche, strassen- und autoindustrie- sowie massenimmigrationsfreundliche EU!!
Merken Sie den notorischen linken Widerspruch!?
Die heutige links-woke Ideologie hat nichts mehr mit den alten patriotischen gewerkschaftlichen Bähnler- und Pöstler-Sozialdemokraten zu tun!
Mein Vater, 44 Jahre lang SBB-Lokführer, gehörte natürlich mit Stolz der grössten Bahngewerkschaft LPV/SEV an und am Schluss wählte er SVP, weil er mit der linksideologischen, antisemitischen Akademiker-Revoluzzer-SP (und erst recht den JUSO) nichts mehr anfangen konnte.
Er war auch ein stolzer Soldat aus dem Aktivdienst!
Die Linke hat die Arbeiter und Angestellten verraten, ist für die explodierten Lebenskosten (Wohnungen, Krankenkasse, Steuern etc.) durch Massenimmigration sowie die Zerstörung der CH-Industrie generell und der Bahnindustrie speziell hauptverantwortlich. Nur weil sie lakaienhaft bis heute der korrupten, neoliberalen EU die Füsse schleckt. Die ‚indigenen‘ Schweizer-/innen sind für rot/grün völlig irrelevant. Sie träumen von einem links/islamischen anonymen Multikulti-Europa.
Schauen Sie einmal genau hin und denken/analysieren ein wenig, merci!
‚Wer hat uns verraten, die Sozialdemokraten‘!
Früher eine respektable und wichtige (!) Partei, heute ein links-revolutionärer Chaotenhaufen, der sich nicht von Gewalt und ‚Schwarzem Anarchisten-Block‘ distanzieren kann.
Ja, mein Lieber, heute ist nicht mehr früher.
Und der letzte Rest des CH-Bahnindustrie-Know-Hows (und 1000e Arbeitsplätze) musste am Schluss von einem SVP-Mann (P. Spuhler/Stadler Rail AG) gerettet werden.
DAS sind die ‚facts and figures‘.
Tut mir Leid, aber ich kann mit diesen Behauptungen nicht viel anfangen, welche die sog. “ linksideologischen, woke, islamischen, Akademiker-Revoluzzer“ usw. für alles die Schuld zuweisen. Man spürt Ihre Verachtung so richtig durch den Text, jedoch ist diese leider völlig fehlgeleitet, und an den tatsächlichen Verantwortlichen der heutigen gesellschaftlichen Problem vorbei. In den letzten Jahrzehnten war stetig die SVP die stärkste Partei mit dem grössten Einfluss in die schweizer Politik.
Liesse sich damit logischerweise nicht eher darauf schliessen, dass sie für die benannten Zustände am meisten verantwortlich sind? Die Partei mag bei ihrer Rhetorik vielleicht anti-EU sein, und ab und zu wertlose Symbolpolitik betreiben, aber in der Praxis sehen die Sachen etwas anders aus. Es wäre angebracht an dieser Stelle mal etwas darauf zurückzublicken, was die besagte Partei in Wirklichkeit „geleistet“ hat, anstatt Sündenböcke, welche grösstenteils nicht mal regieren, verantwortlich zu machen.
Es würde Sinn machen sich mal ernsthaft damit auseinander zu setzen, anstatt sich weiter mit sinnlosem Fremdenhass abzulenken. Dann wird sich schnell herausstellen, dass die SVP ganz sicher nicht die Partei der Arbeiter ist.
Ich würde sogar noch einen Schritt weiter gehen, und beachten wer in den vergangenen Jahrzehnten reicher geworden ist, während der Rest der Bevölkerung mit der Inflation kämpfen muss, und welche Parteien diese finanzieren.
Hinweis: Es sind die Bonzen, die Kapitalisten, nicht irgendeine machtlose JUSO-Tante mit blauen Haaren.
Ungeeignete Kleinserien und Gleisfresser gehören weg. Hatten auch früher ein eher kurzes Leben oder standen herum (vgl. Ae 4/6 etc.).
Es geht nicht nur um Amortisation, sondern auch um ‚externe‘ Kosten wie Gleisabnützung etc. Erst recht heutzutage, wo Trasseegebühren gezahlt werden müssen!
Abgesehen davon ist das ‚moderne‘ Zeugs wegen der rasch veralteten Elektronik nur noch für 20-30 max. gebaut, weil dann die Elektronik teuer ersetzt werden müsste. Vgl. auch die Thurbo-GTW etc.
Die Re 474 sind also praktisch amortisiert!
Mit einer simplen Hauptrevision wie früher (die heute auch CHF 1 Mio. pro Maschine kostet!) ist es es schon längst nicht mehr getan. Elektromechanik hält quasi ewig und Komponenten können einfach nachproduziert und ersetzt werden, bei heutiger Elektronik funktioniert das nicht mehr (wie beim SmartPhone).
Revisionen sind nicht mehr einfach Unterhalt, der in der Mischrechnung der Gesamt-SBB aufgeht und vom Bund bezahlt wird.
Nein, heute rechnen alle Divisionen/Tochterfirmen auf Franken und Rappen gegenseitig ab.
Pro Revision und elektronischem ‚Refit‘ einer Re 474 stellt das IW Bellinzona der SBB CFF FFS Cargo ca. CHF 1,5 Mio. pro Maschine (!) in Rechnung. Und ‚Cargo‘ ist notorisch knapp bei Kasse – Quersubventionen sind nicht mehr erlaubt. Neoliberale EU-Bilaterale sei ‚Dank’….