Die Reparaturarbeiten an den rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne wurden in der Nacht abgeschlossen. Die Züge zwischen Lausanne und Renens verkehren daher seit 18. Februar 2026, um 4:00 Uhr wieder wie gewohnt. Es muss noch mit einzelnen Verspätungen und Änderungen der Zugskompositionen während des Tages gerechnet werden.
Am Sonntag, 15. Februar, gegen 20:45 Uhr, gerieten im Bahnhof Lausanne beim Perron 1, Seite Renens, rund 40 Kabel zur Steuerung der Weichen und Signale in Brand. Nach den ersten Untersuchungen scheint ein pyrotechnischer Gegenstand aus einem Fanzug die Ursache dafür zu sein. Dank der schnellen Reaktion der Intervention SBB und der Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden.
Vor diesem Hintergrund und angesichts der vielen Schäden konnten nur sehr eingeschränkt Züge zwischen Lausanne und Prilly-Malley verkehren. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehrten pro Stunde und Richtung zwei Extrazüge (ab Dienstagabend waren es 4 Züge). Die Fernverkehrszüge wendeten in Renens und Lausanne. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehrten Ersatzbusse, es standen 30 Busse im Einsatz. Am Bahnhof standen den Kundinnen und Kunden Kundenlenker zur Verfügung. Die SBB empfahl den Reisenden, entbehrliche Fahrten zwischen Lausanne und Renens zu verschieben.
Die SBB dankt den Kundinnen und Kunden für das Verständnis während den Einschränkungen. Der Dank geht auch an die zahlreichen SBB Teams, die unter Hochdruck daran gearbeitet haben, die Störung so rasch wie möglich zu beheben.
Reparaturarbeiten
Angesichts des Ausmasses der Schäden, es sind rund 1000 Verbindungen pro Kabel vom Brand betroffen, waren die Reparaturarbeiten noch aufwändiger als erwartet. Sie dauerten ungefähr sechs bis acht Stunden pro Kabel und wurden mit Hochdruck vorangetrieben.
Zum Vergleich: Als es 2023 in Renens zu einem Kabelschaden kam, waren es 500 Verbindungen pro Kabel und diese waren nur abgeschnitten, was zu weniger schweren Schäden als bei einem Brand führte.
Die Reparaturarbeiten an den rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne wurden in der Nacht auf Mittwoch, 18. Februar 2026 abgeschlossen. Die Züge zwischen Lausanne und Renens verkehren daher seit 4:00 Uhr wieder wie gewohnt. Es muss noch mit einzelnen Verspätungen und Änderungen der Zugskompositionen während des Tages gerechnet werden.
| Fanzüge: Mehr Sicherheit und Entlastung des Regelverkehrs |
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| Die Einschränkungen zwischen zwischen Lausanne und Prilly-Malley sind ersten Ermittlungen zufolge auf einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug zurückzuführen. Die SBB setzt für die Fantransporte eigens dafür eingerichtete Wagen ein. Aufgrund der 2022 von der Swiss Football League beschlossenen Aufstockung der Liga auf 12 statt 10 Clubs muss die SBB seit der Saison 2023/24 mehr Fanzüge einsetzen und dafür weiterhin auf älteres Rollmaterial zurückgreifen. Deshalb werden aktuell noch einzelne Wagen mit Fenstern, die sich öffnen lassen, eingesetzt. Diese werden jedoch Ende 2026 ausgemustert und durch modernere Wagen mit verschlossenen Fenstern ersetzt. Hintergrund zu den Fanzügen: Die SBB bietet zur Entlastung des Regelverkehrs für die Anreise der Gästefans ab 400 Fans an Fussball Meisterschafts- und Cupspiele Fanzüge an. Die SBB ist grundsätzlich nicht verpflichtet, Fanzüge zur Verfügung zu stellen, jedoch hat die SBB eine Transportpflicht. Durch die Trennung von Fangruppierungen vom Regelverkehr wird die Sicherheit aller Beteiligten erhöht und beide Kundenbedürfnisse können abgedeckt werden – die der Fussballfans und jene der Freizeitreisenden und Pendlern. Die Fanzüge werden von einem spezialisierten Team der SBB begleitet, das regelmässige Weiterbildungen und auf Fanzüge ausgerichtete Kurse besucht. Weiter werden die Züge von Fanbegleiter der Clubs begleitet, die das Zugpersonal bei den Ticketkontrollen unterstützen und weitere Aufgaben beim Ein- und Aussteigen der Fans sowie bei der Grobreinigung der Züge übernehmen. Beim Ein- und Aussteigen der Fans wird die Sicherheit zudem mit der Präsenz der Transportpolizei der SBB sowie durch weitere Polizeikorps sichergestellt. Die SBB setzt sich gemeinsam mit den Behörden, den Clubs und der Swiss Football League für eine weitere Verbesserung der Sicherheit bei der An- und Rückreise von Fussballfans ein. Die SBB ist überzeugt, dass Fan-Extrazüge auch in Zukunft für eine geordnete An- und Rückreise der Fussballfans die richtige Lösung sind. |
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