Unterbruch des Bahnverkehrs zwischen Lausanne und Prilly-Malley aufgehoben

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 16. Februar 2026 veröffentlicht.

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Die am 15. Februar 2026 durch einen pyrotechnischen Gegenstand aus einem Fanzug beschädigten Kabel am Bahnhof Lausanne. / Quelle: SBB CFF FFS

Die Reparaturarbeiten an den rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne wurden in der Nacht abgeschlossen. Die Züge zwischen Lausanne und Renens verkehren daher seit 18. Februar 2026, um 4:00 Uhr wieder wie gewohnt. Es muss noch mit einzelnen Verspätungen und Änderungen der Zugskompositionen während des Tages gerechnet werden.

Am Sonntag, 15. Februar, gegen 20:45 Uhr, gerieten im Bahnhof Lausanne beim Perron 1, Seite Renens, rund 40 Kabel zur Steuerung der Weichen und Signale in Brand. Nach den ersten Untersuchungen scheint ein pyrotechnischer Gegenstand aus einem Fanzug die Ursache dafür zu sein. Dank der schnellen Reaktion der Intervention SBB und der Feuerwehr konnte der Brand rasch gelöscht werden.

Vor diesem Hintergrund und angesichts der vielen Schäden konnten nur sehr eingeschränkt Züge zwischen Lausanne und Prilly-Malley verkehren. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehrten pro Stunde und Richtung zwei Extrazüge (ab Dienstagabend waren es 4 Züge). Die Fernverkehrszüge wendeten in Renens und Lausanne. Zwischen Lausanne, Prilly-Malley und Renens verkehrten Ersatzbusse, es standen 30 Busse im Einsatz. Am Bahnhof standen den Kundinnen und Kunden Kundenlenker zur Verfügung. Die SBB empfahl den Reisenden, entbehrliche Fahrten zwischen Lausanne und Renens zu verschieben.

Die SBB dankt den Kundinnen und Kunden für das Verständnis während den Einschränkungen. Der Dank geht auch an die zahlreichen SBB Teams, die unter Hochdruck daran gearbeitet haben, die Störung so rasch wie möglich zu beheben.

Reparaturarbeiten

Angesichts des Ausmasses der Schäden, es sind rund 1000 Verbindungen pro Kabel vom Brand betroffen, waren die Reparaturarbeiten noch aufwändiger als erwartet. Sie dauerten ungefähr sechs bis acht Stunden pro Kabel und wurden mit Hochdruck vorangetrieben.

Zum Vergleich: Als es 2023 in Renens zu einem Kabelschaden kam, waren es 500 Verbindungen pro Kabel und diese waren nur abgeschnitten, was zu weniger schweren Schäden als bei einem Brand führte.

Die Reparaturarbeiten an den rund 40 Kabeln im Bahnhof Lausanne wurden in der Nacht auf Mittwoch, 18. Februar 2026 abgeschlossen. Die Züge zwischen Lausanne und Renens verkehren daher seit 4:00 Uhr wieder wie gewohnt. Es muss noch mit einzelnen Verspätungen und Änderungen der Zugskompositionen während des Tages gerechnet werden.


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4 Kommentare

  1. Da waren wieder einmal mehr hirnlose Gewalttäter aus der von den Fußballclubs gehätschelten Fussballpöbelszene am Werk und haben so rasch nebenbei einen Millionenschaden verursacht der unzählige BahnbenutzerInnen betrifft. Die SBB und damit die Allgemeinheit bleiben auf den Kosten sitzen.

  2. Jetzt müssten die SBB eine attraktive Belohnung für Hinweise, die zum Ergreifen des Täter führen, aussetzen. Da müsste sich doch ein Kumpel des Täters finden lassen, der etwas weiss und sich diese Belohnung sichern will. Vieleicht konnte die Kriminaltechnik auf dem aufgefundenen Pyro sogar Spuren sichern, die sich dem Täter zuordnen lassen. Dann könnte die Justiz endlich einmal ein Exempel statuieren, das in der Fussballböbelszene so richtig brutal einfährt.

  3. Warum kann man diese unzivilisierten Horden nicht einfach wie andere Viecher in geschlossenen Güterwagen transportieren?

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