
Am Donnerstag, 12. März 2026 ist ein Auto beim Bahnübergang an der Grenzstrasse in St. Margrethen zwischen den Bahnschranken stecken geblieben. Trotz sofort eingeleiteter Schnellbremsung konnte ein einfahrender Zug nicht mehr rechtzeitig anhalten und prallte leicht in das stehende Auto. Beim Unfall sind keine Personen verletzt worden. Es entstand Sachschaden.
Kurz vor 12:50 Uhr befuhr ein 62-jähriger Autofahrer mit seinem Auto den Bahnübergang an der Grenzstrasse in Richtung Rheinstrasse. Gemäss bisherigen Erkenntnissen hatten sich die Bahnschranken während der Durchfahrt des Autofahrers gesenkt und ihn folglich im Bereich des Bahntrassees, nahe der Barriere, blockiert. In der Folge verliessen der Autofahrer und zwei Mitfahrer das Auto und begaben sich ausserhalb des Gefahrenbereichs. Der anschliessend aus Richtung St.Gallen einfahrende SBB Astoro, welcher als EuroCity 191 von Zürich HB nach München Hbf unterwegs war, streifte das Auto trotz unmittelbar ausgelöster Schnellbremsung. Durch den Unfall sind keine Personen zu Schaden gekommen. Es entstand Sachschaden in noch unbekannter Höhe.
Im Einsatz standen eine Patrouille der Kantonspolizei St.Gallen und mehrere Sachverständige der SBB. Der Bahnbetrieb war während der Zeit der Unfallaufnahme eingeschränkt. Die Kantonspolizei St.Gallen klärt den genauen Sachverhalt unter der Leitung der Staatsanwaltschaft des Kantons St.Gallen ab.
Die Kantonspolizei St.Gallen rät Autofahrenden in solchen Fällen, die Bahnschranke zu durchfahren. Diese verfügt über eine Sollbruchstelle und es kann so ein schwerwiegender Unfall mit der Zugskomposition verhindert werden.
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