
CargoBeamer, ein führender Betreiber im kombinierten Verkehr für Sattelauflieger auf der Schiene, hat in dieser Woche eine neue Verbindung zwischen Stuttgart und Mailand in Betrieb genommen. Der Intermodaldienstleister, der den Transport nicht-kranbarer Sattelauflieger auf der Schiene anbietet, stärkt damit erneut sein Angebot zwischen Deutschland und Italien über die Schweizer Alpen, nachdem bereits im Januar die Relation Lüttich – Domodossola in Betrieb gegangen war.
Zu Beginn wird die Verbindung mit 4 wöchentlichen Umläufen betrieben. Eine Erhöhung auf 5 Rundläufe pro Woche soll mittelfristig erfolgen. Die Züge verkehren zwischen dem DUSS-Terminal in Kornwestheim nahe Stuttgart sowie dem Terminal Malpensa Intermodale im Nordwesten der Metropolregion Mailand. Bei der Relation handelt es sich um die Nachfolge der zuletzt angebotenen Linie zwischen Stuttgart-Kornwestheim und Domodossola. CargoBeamer arbeitet bei der Bereitstellung der Traktion erneut mit SBB Cargo International zusammen. Je transportiertem Sattelauflieger werden rund 88 % der CO2-Emissionen gegenüber dem Strassentransport per Diesel-LKW eingespart.
Zweite Nachfolgerelation für die ehemalige Rollende Landstraße
Mit der neuen Linie Stuttgart – Mailand fügt CargoBeamer seinem transalpinen Netzwerk auf dem Korridor zwischen Deutschland bzw. den Benelux-Staaten und Italien eine weitere Verbindung hinzu, die den Transport aller Arten von Sattelaufliegern ermöglicht. So können neben handelsüblichen kranbaren Einheiten auch nicht-kranbare Auflieger, darunter Kühl- und Boxtrailer, Abfalltransporte sowie Container und Wechselbrücken transportiert werden. Bei Stuttgart – Mailand handelt es sich um die zweite Relation, die CargoBeamer innerhalb kurzer Zeit als direkte Nachfolge für die eingestellte Rollende Landstrasse zwischen Freiburg und Novara auf den Markt bringt, um weiterhin den Transport nicht-kranbarer Sattelauflieger über die Alpen zu sichern.
Boris Timm, COO von CargoBeamer, erklärt:
«Nach dem sehr erfolgreichen Start der Linie Lüttich – Domodossola nehmen wir ein starkes Momentum und eine deutliche Nachfrage für weitere Kapazitäten im kombinierten Verkehr zwischen Südwestdeutschland und dem Grossraum Mailand wahr. Unser neues Angebot setzt hier passgenau an. Mit unserem neuen Partnerterminal Mailand-Sacconago sind wir hervorragend für strassen- und luftfrachtorientierte Warenströme positioniert und bauen unser Netzwerk in Norditalien weiter aus.»
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Das macht auf jeden Fall deutlich mehr Sinn als wie bei der rollenden Landstrasse das tote Gewicht schwerer Zugmaschinen und ausgebeutete Chauffeure mit zu transportieren. Mit dem unbegleiteten Schienen-Güterverkehr könnten noch weit mehr Güter auf der energieeffizienteren und klimaschonenden Schiene transportiert werden. Dafür müsste allerdings auch der Strassengüterverkehr einen deutlich höheren Anteil der von ihm verursachten externen Kosten, wie Umweltbelastung, Einschränkungen der Lebensqualität der StrassenanwohnerInnen usw. übernehmen müssen. Die Strassentransporte sind gegenüber dem Schienentransport nach wie vor zu billig. Auch hier versagt die rechtsbürgerliche dominierte Politik in Bundes-Bern. Es wäre Zeit in den Eidgenössischen Wahlen 2027 endlich für eine grüne Verkehrswende zu sorgen.