31DAYS Challenge: 31 Tage ohne Auto

– und plötzlich geht mehr als gedacht

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Ein Monat ohne eigenes Auto – und der Alltag funktioniert trotzdem: Mit der 31DAYS-Challenge lädt die Alliance SwissPass 2026 erstmals 10’000 Menschen in der Deutschschweiz ein, ihre Mobilität neu zu erleben. Statt mit dem Auto mit einem gratis Generalabonnement und Zugang zu Sharing-Angeboten.

Was passiert, wenn man das eigene Auto einfach mal stehen lässt – nicht für immer, sondern nur für 31 Tage? Genau das machen Teilnehmende bei 31DAYS. Sie tauschen ihre gewohnte Mobilität gegen ein Experiment: Für einen Monat nutzen sie gratis den öffentlichen Verkehr und Angebote wie Carsharing oder Veloverleih. Die Idee ist bewusst einfach. 31DAYS setzt nicht auf Vorschriften, sondern auf Erleben. Wie fühlt sich der Arbeitsweg ohne Auto an? Welche Alternativen funktionieren? Und was davon bleibt, wenn der Monat vorbei ist?

Ein Experiment, das Verhalten verändert

Die bisherigen Durchführungen in Städten wie Bern, Winterthur und Basel zeigen ein klares Bild: Wer seine täglichen Wege einen Monat lang ohne eigenes Auto organisiert, entdeckt neue Mobilitätsformen – und behält vieles davon auch danach bei. Viele Teilnehmende nutzen den öffentlichen Verkehr langfristig häufiger und kombinieren verschiedene Angebote selbstverständlicher. Veränderung entsteht dabei nicht durch Argumente, sondern durch eigenes Erleben.

Der nächste Schritt: von Städten in die Fläche

Nach den erfolgreichen Pilotprojekten in einzelnen Städten weitet die Alliance SwissPass 31DAYS nach drei Jahren erstmals auf die gesamte Deutschschweiz aus. Die ursprünglich von der Klimagenossenschaft 42hacks entwickelte Initiative setzt sie gemeinsam mit Städten, Kantonen und weiteren Mobilitätspartnern national um. Geplant sind 10’000 Teilnehmende – bewerben können sich Autofahrende und deren Familien ab sofort. Über weitere Ausbauschritte entscheidet die Alliance SwissPass schrittweise und auf Basis der gesammelten Erfahrungen.

Strategischer Hebel für den öffentlichen Verkehr

Mit dieser Ausweitung verfolgt die Alliance SwissPass ein klares Ziel: Sie will mehr Menschen für den öffentlichen Verkehr gewinnen – insbesondere jene, die heute vor allem mit dem Auto unterwegs sind. 31DAYS zahlt damit direkt auf die Strategie 2035 der öV-Branche ein und setzt dort an, wo Menschen ihre Mobilitätsentscheidungen treffen: im gelebten Alltag. Gleichzeitig hilft das Programm Städten und Kantonen, nachhaltige Mobilität konkret erfahrbar zu machen.

Anmeldung ab sofort möglich

In der Deutschschweiz lebende Autofahrende, die an der Challenge teilnehmen möchten, können sich auf www.31days.ch bewerben.


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5 Kommentare

    • Unvoreingenommen ohne ideologische Brille und mit dem gesunden Menschenverstand betrachtet, wären hier Steuergelder gut und nachhaltig investiert.

  1. Ich hatte nie ein eigenes Auto und konnte mich vor 35 Jahren ganz vom Zwang Auto fahren zu müssen befreien. Mit der Kombination ÖV/E-Bike kann ich meine Mobilitätsbedürfnisse perfekt, umweltschonender, preiswerter, entspannter und gesünder abdecken als mit einem Auto. Meinen Selbstwert musste ich auch nie über ein Auto definieren. Es wäre gut, wenn mehr Menschen diesen Gewinn an Lebensqualität für sich entdecken könnten.

  2. „lebende Autofahrende“ Der Genderschwachsinn wird auch immer abstruser. 🤣

    Und ganz sicher nicht werde ich an solchen „Aktionen“ teilnehmen und extra jeden Tag 2h früher aufstehen, um dann wo anzukommen, wo ich mit dem Auto entspannt angekommen wäre. Den Wocheneinkauf mit dem ÖV zu transportieren muss auch unheimlich attraktiv sein. Auch schön ist es, Baumaterialen aus dem Baumarkt in den Bus zu schlichten. Dann muss der Bus eben 2×5 Minuten länger die Türen offen halten, bis alles ein- und wieder ausgeladen ist. Aber hauptsache der Ablasshandel funktioniert. 👍👍👍 🤦‍♂️

    • Entspannt Auto fahren beim heutigen «Bürgerkrieg auf vier Rädern», dem Dichtesress auf den Strassen, den vielen Staus und der nervigen Parkplatzsuche – wie soll das gehen!

      Ich kann mit meinem E-Bike und intelligent dazu gekauftem Zubehör die Wocheneinkäufe problemlos und entspannt erledigen. Direkt vor das Geschäft fahren, Velo abschliessen, Körbe ausklicken, an den Regalen befüllen, an der Kasse bezahlen, Körbe an das Velo klicken, ab nach Hause und dort den Inhalt der Körbe in der Küche einsortieren. Eleganter geht es nicht. Für grössere, sperrigere Transportaufgaben habe ich einen Veloanhänger.

      Parallel dazu habe ich noch kostenlos – ohne teures Abo für das Fittness-Center – und zeitsparend gesunde Bewegung an der frischen Luft und spare so haufenweise Geld für Dinge, die mehr Spass machen als ein Auto. Wo zu um himmels Willen soll ich mir ein Auto antun? Ich bin doch nicht blöd!

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