Die Škoda-Gruppe, ein führender europäischer Hersteller von Lösungen für emissionsfreie Mobilität, ist offiziell Mitglied der Schweizerisch-Tschechischen Handelskammer geworden. Die Mitgliedschaft in der Handelskammer stellt einen weiteren Schritt zur Stärkung der Aktivitäten der Gruppe auf dem Schweizer Markt sowie in der gesamten DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) dar, die seit langem zu ihren wichtigsten europäischen Märkten zählt. Diese Mitgliedschaft eröffnet neue Möglichkeiten für den Ausbau der geschäftlichen Zusammenarbeit, den Wissensaustausch und den Aufbau strategischer Partnerschaften mit wichtigen Akteuren sowohl der Schweizer als auch der tschechischen Wirtschaft.
«Der Beitritt zur Schweizerisch-Tschechischen Handelskammer ist eine natürliche Fortsetzung der Entwicklung unserer Geschäftsaktivitäten in der Schweiz und in der gesamten DACH-Region. Dieser Schritt ermöglicht es uns, noch näher an unseren Partnern zu sein, aktiv am fachlichen Dialog teilzunehmen und unsere Geschäftsmöglichkeiten weiter auszubauen. Wir arbeiten bereits mit einer grossen Anzahl von Schweizer Zulieferern zusammen, die zu vielen Schlüsselkomponenten unserer Projekte beitragen»
, sagt Jan Harder, Präsident West & Nord bei der Škoda-Gruppe.
Die Schweizerisch-Tschechische Handelskammer (HST) unterstützt seit langem den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Ländern und bietet eine Plattform für die Vernetzung von Unternehmen, den Erfahrungsaustausch und die Schaffung neuer Geschäftsmöglichkeiten. Sie vereint rund 150 Mitglieder aus tschechischen und schweizerischen Unternehmen und organisiert regelmässig Fachseminare, Konferenzen und Networking-Veranstaltungen.
Die Škoda-Gruppe ist in der Schweiz bereits mit spezifischen Projekten im Bereich der Modernisierung und Digitalisierung des Schienenverkehrs aktiv. Zu den aktuellen Aktivitäten gehört beispielsweise die Zusammenarbeit mit Speno International bei der Integration des European Train Control System (ETCS) in Spezialfahrzeuge für die Gleiswartung. Das Projekt umfasst Ingenieur- und Zulassungsdienstleistungen im Zusammenhang mit der Implementierung des Systems in 15 Fahrzeugen der sogenannten «gelben Flotte». Zudem müssen komplexe Anforderungen für die Betriebsgenehmigung in mehreren europäischen Ländern erfüllt werden, was die technologische und regulatorische Komplexität solcher Modernisierungsprojekte verdeutlicht.
Es wurde zudem eine starke Lieferkette aus Schweizer Unternehmen aufgebaut, die der Škoda-Gruppe nicht nur Komplettlösungen, sondern auch einzelne Komponenten und Materialien für die Herstellung von Fahrzeugen und zugehörigen Technologien liefert.
Die Škoda-Gruppe zählt zudem zu den wichtigsten europäischen Anbietern von Lösungen für den öffentlichen Nahverkehr, wobei ihre Produkte und Technologien europaweit zum Einsatz kommen. Die DACH-Region stellt in Bezug auf Innovation, technologische Standards und das Investitionsvolumen in die Schieneninfrastruktur ein Schlüsselgebiet dar, in dem die Gruppe ihre Aktivitäten systematisch ausbaut. Dies geht über den Schienenverkehr hinaus – die Škoda-Gruppe nimmt in der DACH-Region auch eine starke Position bei der Lieferung von Strassenbahnen und anderen Schienenfahrzeugen für moderne, emissionsfreie Mobilität ein.
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