Das vbl-Fahrleitungsnetz wird leistungsfähiger: Die Verkehrsbetriebe Luzern AG und ewl energie wasser luzern erhöhen die Spannung von heute 600 auf 750 Volt. Damit schaffen sie die Voraussetzungen für den zunehmenden Einsatz von Elektro-Trolleybussen und leisten einen wichtigen Beitrag zu einem fossilfreien öffentlichen Verkehr. Die Umstellung erfolgte in der Nacht auf den 29. August 2026.
Die Vorbereitungen für die Spannungserhöhung des Fahrleitungsnetzes laufen bereits seit mehreren Jahren. Die VBL AG und ewl haben die Umstellung gemeinsam mit Fahrzeugherstellern und Behörden koordiniert und in mehreren Tests erfolgreich erprobt. Auch die «Generalprobe» in der Nacht vom 23. auf den 24. August 2026 verlief erfolgreich. Das positive Ergebnis bestätigt die VBL AG und ewl darin, die Umstellung nun definitiv umzusetzen.
Die Umstellung erfolgte in der Nacht vom 28. auf den 29. August 2026 nach Betriebsschluss: ewl erhöhte schrittweise die Spannung auf den einzelnen Teilabschnitten des Netzes. Parallel dazu passte die VBL AG bei den jeweils am Abend in ihre Depots einfahrenden Fahrzeugen die nötigen Software-Parameter an. Die für die Spannungserhöhung nötige Hard- und Software war bereits installiert. Die Arbeiten wurden bis zum Betriebsbeginn am Samstagmorgen abgeschlossen.
Für Pascal Giger, Leiter Technik und Infrastruktur der VBL AG, war die Spannungserhöhung ein gut vorbereiteter und von langer Hand geplanter Schritt:
«Da künftig mehr Fahrzeuge das Trolleybusnetz nutzen, erhöht sich der Energiebedarf. Mit 750 Volt stellen wir sicher, dass dieser auch langfristig gedeckt werden kann. Unsere Flotte fährt zunehmend fossilfrei – und mit der Spannungserhöhung schaffen wir dafür eine langfristige Grundlage.»
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