Am Bahnhof Bauma entsteht in den nächsten Jahren ein einzigartiger Erlebnisort für Schweizer Eisenbahngeschichte. Im Projekt «Depotareal Bauma 2020» bündeln der Dampfbahn-Verein Zürcher Oberland (DVZO), die SBB und der Kanton Zürich ihre Kräfte. Das Areal wird neu erschlossen und denkmalpflegerisch aufgewertet, während die Töss von einer ökologischen Revitalisierung und verbessertem Hochwasserschutz profitiert.
Vorarbeiten laufen auf Hochtouren
Aktuell steht das Plangenehmigungsverfahren im Zentrum der Projektarbeit. Mit drei Bauherrschaften – DVZO, SBB und dem kantonalen AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) – sowie bahn- und wasserbautechnischen Arbeiten ist das Verfahren anspruchsvoll, aber entscheidend für eine spätere zügige Umsetzung.
Ein erster Baustein begeistert bereits
Seit der Eröffnung erfreut sich die audiovisuelle Produktion «Töss bewegt. Eine Zeitreise» in einem umgebauten historischen Güterwagen am Tössuferweg grosser Beliebtheit. Die rund halbstündige Vorführung entführt Besucherinnen und Besucher in den Sommer 1876 und das damalige Jahrhunderthochwasser, ergänzt durch eine kleine interaktive Ausstellung. Dank einer neuen Rampe ist die Installation auch rollstuhl- und kinderwagengängig und von Mai bis Oktober täglich von 9 bis 18 Uhr kostenlos zugänglich.
Gesucht: Leitung Museumsbetrieb
Für den Aufbau des künftigen Museumsbetriebs sucht der DVZO eine Leitung Museumsbetrieb. Zusammen mit dem VEHI, dem Verein zur Erhaltung alter Handwerks- und Industrieanlagen im Zürcher Oberland, wurde beim Kanton Zürich ein Finanzierungsgesuch für diese Stelle eingereicht. Sie soll Vermittlungs- und Besuchsangebote entwickeln, den Betrieb auf dem Areal koordinieren und als Bindeglied zwischen Verein, Projektorganisation und Publikum wirken.
Baubeginn frühestens 2028
Bis zum Spatenstich braucht es weiterhin Geduld. Bewilligungen und Finanzierung müssen gesichert sein, zudem müssen mehrere Teilprojekte baureif geplant sein – darunter die neue Gleisanlage mit Drehscheibe, eine historische Passerelle, eine neue Wagenwerkstatt sowie die Translokation des Güterschuppens aus Wollishofen. Bei planmässigem Verlauf rechnen wir mit Baubeginn 2028.
Mitwirken: Das Fundraising geht weiter
Für das «Depotareal Bauma 2020» wird bereits seit einiger Zeit gesammelt – dank zahlreicher Zuwendungen konnten wichtige Vorarbeiten mitfinanziert werden. Jetzt geht das Fundraising in die nächste Runde: Die weiteren Mittel fliessen in Planung und Umsetzung der einzelnen Teilprojekte. Jeder Beitrag bringt die geplante Begegnungsstätte für Eisenbahn-Enthusiasten, Kulturgut-Begeisterte und Naturliebhaber einen Schritt näher.
| Erwerben Sie sich ein Stück Depotareal Bauma |
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| Der Betrieb und Unterhalt einer Museumsbahn ist finanziell anspruchsvoll. Der DVZO gilt beim kantonalen Steueramt Zürich als gemeinnützige Institution – Zuwendungen sind daher in den meisten Kantonen steuerlich abzugsfähig. Mit dem symbolischen Kauf eines Bauteils unterstützen Sie das Projekt direkt. Als Dankeschön werden Schwellen und Schienennägel mit Ihrem Namen beschriftet und im Areal verbaut. Wählen Sie ein Bauteil und vermerken Sie es auf der Einzahlung: – Holzschwelle, CHF 10’000: Dampfextrazug bis 40 Personen, Bauma–Hinwil, inkl. Apéro – Schienennagel, CHF 1’000: DVZO-Arrangement für 4 Personen inkl. Apéro im Buffetwagen – Schwellennägeli, CHF 100: eine Flasche DVZO-Wein im Buffetwagen Spendenkonto: – IBAN: CH34 0070 0110 0072 9255 6 – DVZO, Postfach, 8494 Bauma |
Links
- Weitere Informationen: https://depotareal.ch/
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