Chemins de fer du Kaeserberg: Zug des Monats März 2016

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Goldkuestenexpress Mirage 1996 - 3 RABDe 12 12_Chemins de fer du Kaeserberg_3 12 15
Goldküstenexpress "Mirage", im Zustand von 1996, mit 3 RABDe 12/12 auf der Anlage der Chemins de fer du Kaeserberg. / Quelle: Chemins de fer du Kaeserberg

Die Wahl fiel dieses Mal auf einen längst verschwundenen Reisezug: Den Goldküstenexpress.

Diese Züge erhielten vor genau 20 Jahren eine Jungkur und ein neues Farbkleid, bevor sie dann 2009 aus dem Verkehr zurückgezogen wurden. Am Kaeserberg zirkuliert eine aus drei Triebzugeinheiten bestehende Komposition im ursprünglich roten Anstrich. Es waren die ersten S-Bahn-Züge der SBB. Sie hatten Allradantrieb. Vom hohen Stromverbrauch beim Anfahren überrascht, mussten die SBB damals eiligst ein neues Unterwerk in Zürich Seebach einrichten.

März 2016: Goldküstenexpress „Mirage“ 1996 – 3 RABDe 12/12, 7,33 MW, 36 Achsen, 600 Plätze, 540t, V/max. 125 km/h
Gleich in Dreifachtraktion kommt der Zug mit den RABDe 12/12 1101, 1106 und 1115 daher. Der Auftritt als tiefrotes Trio war üblich und möglich, bis die Triebzüge 1996 total revidiert, umgebaut und umlackiert wurden. Die 125 km/h schnellen, mit Allradantrieb von 2,4 MW Leistung ausgerüsteten Einheiten waren spurtstark. Der Vergleich zum gleichzeitig beschafften Militär-Jäger „Mirage“ lag nahe. Das Haupteinsatzgebiet der ab 1965 eingesetzten Vorortszüge mit je 200 Sitzplätzen war die Linie Zürich–Meilen–Rapperswil, was ihnen den zweiten Spitznamen „Goldküstenexpress“ eintrug. Die drei Einheiten dieses Zuges wurden alle im März 2009 ausrangiert, der letzte Mirage-Triebzug im Jahr 2010 abgebrochen.

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