BELog – Mit der neuen Eurodual von ELP von der Strasse zurück auf die Schienen [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 15. Dezember 2021 veröffentlicht.

Durch die Flexibilität und Zugkraft der Eurodual möchte BELog seine Transporte vom LKW zurück auf die Schienen verlagern.

Der Schwerpunkt der BELog GmbH liegt im schweren Güterverkehr wie Schüttgüter, Gestein, Sand und Kies, von Sachsen-Anhalt auf diversen Verkehren Richtung Norden und Süden. Wo bisher mit einer klassischen BoBo E-Lok 20 EA Wagen transportiert wurden, kann BELog in Zukunft mit einer Eurodual Lokomotive von ELP 39 EA Wagen transportieren.

Zudem bietet die Eurodual von ELP durch ihren starken Dieselmotor die Möglichkeit, selbständig diverse Be- und Entladestationen in Deutschland anzufahren, dort wo BELog momentan noch auf lokale Dienstleister angewiesen ist. BELog möchte ihre Schienentransporte weiter ausbauen und neue Bahnhöfe anfahren. Die Stärke und Flexibilität der Eurodual macht einen reibungslosen und effizienten Verkehr möglich. Mit der Möglichkeit problemlos zwischen dem Elektro- und Dieselantrieb zu wechseln, ist BELog in der Lage, weitere neue Kies- und Zementwerke direkt an den Bahnverkehr anzuschliessen, welche momentan hauptsachlich von LKW’s bedient werden. Mit dem Eintreffen der Eurodual wird die Logistikkette effizient und umweltschonend gestalten.

«Unser Gesellschafter Schwenk hat in der Vergangenheit weniger gute Erfahrungen mit der Zuverlässigkeit im Schienenverkehr gemacht und hat daher viele Transporte auf die Strasse verlagert. Die Eurodual von ELP gibt uns die nötige Flexibilität, Effizienz und Zugkraft, um den Transport von der Strasse zurück auf die Schienen zu verlagern»

, so Timo Pappe – Geschäftsführer der BELog.

Wenn die Schiene sich bewährt, werden mehrere Bahnstecken zu den einzelnen Zementwerken reaktiviert und weitere Eurodual Lokomotiven angemietet.

«Für uns ist die Aussage von BELog eine weitere Bestätigung, mit unseren Produkten einen signifikanten Mehrwert im Hinblick auf den modal shift von “Road-to-Rail” und den Klimazielen zu leisten»

, so Willem Goosen, CEO von European Loc Pool.

Die Lokomotive wird noch in Dezember 2021 an die BELog ausgeliefert, dazu organisierte die ELP auch eine Lokführerschulung, welche im Leistungsangebot inkludiert ist.

Mehr über die Eurodual-Lokomotiven

Der Fokus von ELP liegt auf sechsachsigen Eurodual-Zweikraft-Lokomotiven mit einer Leistung bis zu 2.8 MW Diesel, 6.2 MW elektrisch und 500 kN Zugkraft. Standardmässig sind alle Fahrzeuge mit ETCS Baseline 3 für Level 2 ausgestattet. Seit Anfang April 2020 sind die ersten ELP Eurodual-Lokomotiven auf dem deutschen Schienennetz im Einsatz. Sie ermöglichen den Betrieb auf elektrifizierten und nicht-elektrifizierten Strecken sowie Last-Mile- und Rangierbetrieb. Alle Dual-Lokomotiven sind standardmässig mit Funkfernsteuerung ausgerüstet. Auf ihren ersten und letzten Meilen werden im Dieselbetrieb höhere Geschwindigkeiten und schwerere Lasten zum neuen Standard. Aufgrund des dualen Antriebssystems kommt es zu kürzeren Transitzeiten und dank höheren Anhängelasten ermöglicht die Sechsachslokomotive einen viel geringeren Energieverbrauch pro Tonne/km.

Die ELP BR 159 238 für BELog:

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Text-QuelleELP
Redaktionhttps://www.bahnonline.ch
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