VBZ: Punktueller Anstieg von Schadenereignissen

2023 verzeichneten die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) eine leichte Zunahme von 86 Schadenereignissen im Vergleich zum Vorjahr. Mit 675 Unfällen mit Körperverletzungen gab es 96 Ereignisse mehr als 2022. Davon waren 340 Stoppunfälle, 64 mehr als im Vorjahr. Dies sind Unfälle, die sich ereignen, weil das Fahrpersonal wegen eines anderen Verkehrsteilnehmenden einen Notstopp einleiten muss. Die Zahl der Fussgängerunfälle entsprach mit 67 Vorfällen der von 2022.

Die Gesamtzahl der Kollisionen mit Fahrzeugen nahm mit 733 Ereignissen gegenüber dem Vorjahr mit 818 um 85 Ereignisse leicht ab. Die Schäden bei Baustellen erhöhten sich um 27 Vorfälle im Vergleich zu 52 im Jahr 2022. Die VBZ führen regelmässige Kontrollen bei Baustellen durch, um diese Schadenzahlen zu reduzieren. Die Zahl der böswilligen Beschädigungen ist von 87 auf 130 Ereignisse angestiegen. Mit Bedauern nehmen die VBZ zur Kenntnis, dass es 2023 zu zwei Unfällen mit tödlichem Ausgang gekommen ist.

Wie werden die Schadenereignisse erhoben?

Alle Schadenereignisse, die versicherungstechnische, beziehungsweise haftpflichtrechtliche Folgen haben, werden von den VBZ nach verschiedenen Kategorien erfasst, ausgewertet und analysiert. Die Statistik bildet die gesamte VBZ-Transportleistung in Stadt und Region ab. Es handelt sich dabei um absolute Zahlen, ohne Bereinigung mit der erbrachten Fahrleistung (z.B. Zu- oder Abnahme der Kurskilometer), der Menge der beförderten Fahrgäste oder dem generellen Verkehrsaufkommen in der Stadt Zürich.

Sicherheit und Prävention

Die Schulungen und Präventionsaktivitäten werden weitergeführt. So wurden im Rahmen der Präventionskampagne «sicher unterwegs» 2023 insgesamt 40 Anlässe mit rund 1000 Teilnehmer*innen durchgeführt. Dies beinhaltete die Präventionstrainings mit Seniorinnen und Senioren bei den VBZ, wie auch Besuche von Schulklassen, Gesundheitszentren, Kirchgemeinden und Vereinen.

Schwerpunkt der Kampagne ist die Reduktion von Stoppunfällen, bei denen neben den Unfallverursachenden auch die Passagiere im betroffenen Fahrzeug gefährdet werden. Auch in die jährliche Weiterbildung der Fahrdienstmitarbeitenden wird das Thema vorausschauende Fahrweise zur Vermeidung von Notstopps mit einbezogen.


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