Finanzierung der Lifte am Bahnhof Bulle: Das Bundesamt für Verkehr fällt endgültigen Entscheid

In der vergangenen Woche erfuhren die Freiburgischen Verkehrsbetrieb (TPF) schriftlich, dass das Bundesamt für Verkehr (BAV) bereit sei, seinen Entscheid zur Nichtfinanzierung der Lifte am Bahnhof Bulle, für den Zugang zu den Perrons 2 und 3, zu überdenken. Die Nachricht erfreute sowohl die TPF als auch die Stadt Bulle, die sich nach dem Negativentscheid des BAV bereit erklärt hatte, für die geplanten Lifte einen Betrag von CHF 155’000.- zu übernehmen.

Die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) und die Stadt Bulle sind mit dem endgültigen Entscheid des Bundesamts für Verkehr (BAV) zur Finanzierung der Aufzüge sehr zufrieden. Nach einem letzten Schreiben der TPF vom 9. Februar informierte das BAV darüber, dass es bereit sei, die Entscheidung zur Nichtfinanzierung der Aufzüge am Bahnhof Bulle für den Zugang zu den Perrons 2 und 3 zu überdenken. Konkret bedeutet dies, dass das BAV zulässt, dass der Bau, der Einbau und die Lieferung der Lifte als Bestandteil der öffentlichen Einrichtung des vom Bahninfrastrukturfonds finanzierten Projekts anerkannt werden. Somit ist keine Investition der Stadt Bulle erforderlich.

Entwicklung des Aufzugprojekts im Bahnhof Bulle

Zu Jahresbeginn 2020 fragte der Gemeinderat der Stadt Bulle die TPF, ob Aufzüge geplant seien. Im Projekt waren keine Aufzüge vorgesehen, da die Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BehiG) mit Zugangsrampen erfüllt werden konnten. Deshalb wurden die Kosten für den Bau und den Betrieb der Aufzüge vom BAV nicht übernommen. Im Frühling 2020 überarbeiten die TPF ihr Projekt, um eine spätere Integration von Aufzügen zu ermöglichen. Eine Erweiterung des Perronzugangs ist erforderlich, um gegebenenfalls Platz für einen Aufzugschacht zu lassen. Die überarbeitete Version des Projekts wurde dem BAV präsentiert. Dieses erklärt sich bereit, dem Projekt stattzugeben, sofern die Finanzierung durch eine Drittpartei gesichert werde. Die Stadt Bulle willigte im Oktober 2020 ein, die Mehrkosten für die Erweiterung zu übernehmen, daher einen Betrag von CHF 155’000.-. Die Baubewilligung wurde am 1. Dezember 2020 erteilt. Parallel dazu wurde auch das Projekt der Aufzüge am Bahnhof Freiburg diskutiert. Mitte Dezember 2020 wurde bekanntgegeben, dass das BAV die Aufzüge am Bahnhof des Hauptorts des Saanebezirks finanziert. Dies veranlasste die TPF, das BAV um eine Neubeurteilung zu bitten. Die TPF ersuchten das BAV, die Aufzüge der Perrons 2 und 3 zu finanzieren, um es dem Regionalbahnhof zu ermöglichen, den Reisenden Reisekomfort und Behindertengleichstellung zu gewährleisten.


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Text-QuelleTPF
Redaktionhttps://www.bahnonline.ch
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