Die Arealentwicklung am Bahnhof Herrliberg-Feldmeilen ist einen Schritt weiter

Der von der SBB und den Gemeinden Meilen und Herrliberg gemeinsam durchgeführte Studienauftrag ist abgeschlossen: Am Bahnhof Herrliberg-Feldmeilen sollen ein neues Bahnhofsgebäude, moderne Wohn- und Arbeitsräume sowie eine grosszügige Seeterrasse entstehen. Dank einer angepassten Strasseninfrastruktur erhalten die ÖV-Reisenden einen neuen Bushof und gelangen einfacher zu den Geleisen. Der historische Güterschuppen wird erhalten bleiben.

Der im Frühjahr 2020 gestartete Studienauftrag hatte zum Ziel, ein Projekt auszuwählen, das sowohl städtebaulich als auch verkehrsplanerisch überzeugt. Fünf Planungsteams mit Fachpersonen aus den Bereichen Städtebau/Architektur, Landschaftsarchitektur/Freiraumgestaltung und Verkehrsplanung haben ihre Vorschläge eingereicht. Ein Beurteilungsgremium aus externen Fachexpertinnen und Vertretern der Auftraggeber hat nun unter der Leitung einer Vertreterin des Baukollegiums Meilen das Siegerprojekt erkoren.

Visualisierung Projekt Herrliberg Feldmeilen_SBB CFF FFS_4 21
Die Visualisierung zeigt, wie der Bahnhof Herrliberg Feldmeilen in Zukunft, von der Strassenseite gesehen, aussehen könnte. / Quelle: SBB CFF FFS

Das Gewinnerteam – bestehend aus ARGE Hosoya Schaefer Architects AG, Gus Wüstemann Architects AG, S2L Landschaftsarchitekten und Transitec Beratende Ingenieure AG – lieferte das überzeugendste Gesamtkonzept: Die Zusammenlegung der unteren und oberen General-Wille-Strasse schafft Platz für den dringend benötigten Bushof, dessen Konzeption durch die Experten der Verkehrsbetriebe Zürichsee und Oberland eng begleitet wurde. Ausserdem erhalten die ÖV-Reisenden einen einfacheren Zugang zu den Perrons.

Im neuen Bahnhofsgebäude und den weiteren Neubauten entsteht moderner Wohn- und Arbeitsraum. Der historische Güterschuppen und die neugestaltete Seeterrasse betonen den Charakter des Bahnhofs als Ankunfts- und Verweilort. Der Vorschlag des Planungsteams berücksichtigt die örtlichen Gegebenheiten und vereint die Ansprüche an Verkehr, Freiraum und Städtebau. Von dieser Aufwertung profitieren die Reisenden ebenso wie die lokale Bevölkerung.

Wie geht es weiter?

Sofern die Corona-Situation es zulässt, kann die Bevölkerung die im Rahmen des Studienauftrags eingereichten Projekte diesen Sommer in einer Ausstellung begutachten. Auf Basis des Siegerprojekts wird nun in einem nächsten Planungsschritt der Gestaltungsplan erarbeitet. Hierzu und zum weiteren Projektverlauf informieren die Gemeinden und die SBB fortlaufend.

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Text-QuelleSBB CFF FFS
Redaktionhttps://www.bahnonline.ch
Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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