BLS-Werkstatt: Begleitgruppe prüft Standort Biel

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Die Begleitgruppe „Werkstätten“ hat die Arbeiten zur Überprüfung der SBB-Anlagen in Biel als mögliche Werkstatt-Standorte für die BLS aufgenommen. Die Begleitgruppe hat gemeinsam mit den beiden Bahnen das Vorgehen vereinbart. Die Abklärungen dürften etwa ein halbes Jahr dauern.

Auf Wunsch des Regierungsrats des Kantons Bern hat die unabhängige Begleitgruppe „Werkstätte BLS“ Ende August unter dem Präsidium von Bernhard Antener, Gemeindepräsident von Langnau i. E., die Arbeiten wiederaufgenommen. Da die Begleitgruppe intensiv mit den beiden Bahnen SBB und BLS zusammenarbeitet, hat die Begleitgruppe ihren Namen geändert und nennt sich neu Begleitgruppe „Werkstätten“.

In enger Zusammenarbeit mit SBB und BLS hat die Begleitgruppe nun das gemeinsame Vorgehen definiert. Unabhängig von der Fernverkehrs-Konzessionsvergabe und weiteren Nebenbedingungen wird geprüft, ob und wie sich die Anlagen der SBB in Biel als Werkstatt für die BLS nutzen liessen. Die Machbarkeit das Standorts Biel wird nach den gleichen Kriterien und der gleichen Methodik beurteilt, wie die Begleitgruppe bei der Evaluation aller übrigen möglichen Werkstatt-Standorte angewendet hatte. Beide Bahnen streben an, durch ein optimales Nutzen der Anlagen bei der Instandhaltung die entsprechenden Investitionen zu senken oder gar zu vermeiden und die Betriebskosten zu optimieren.

Nach erfolgter Prüfung des Standorts Biel wird die Begleitgruppe eine Empfehlung zuhanden der beiden Bahnen abgeben, ob und wie allenfalls auf die von der BLS geplante Werkstatt im Chliforst-Nord im Westen der Stadt Bern verzichtet werden kann. Ob das machbar ist, kann heute noch nicht beantwortet werden.

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Erstellt: 9. Okt 2017 @ 14:14

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