Bahnhof Interlaken Ost: Drei Männer nach Sprayereien an EW IV-Wagen angehalten

In der Nacht auf Samstag, 26. Juni 2021 ist beim Bahnhof Interlaken Ost eine EW IV-Zugskomposition der SBB versprayt worden. Mehrere Personen flüchteten, als sie die Polizei erblickten. Drei der Flüchtenden konnten angehalten werden, zwei davon mithilfe eines Diensthundes. Die mutmasslichen Sprayer werden sich vor der Justiz verantworten müssen.

Die Meldung, dass am Bahnhof Interlaken Ost mehrere Personen eine Zugskomposition besprayen würden, ging am 26. Juni 2021, kurz vor 2:45 Uhr bei der Kantonspolizei Bern ein. Die aufgebotenen Einsatzkräfte sahen die Meldung bei ihrem Eintreffen bestätigt, worauf die verdächtigen Personen nach Verlassen des Gleisbereichs zur Kontrolle angehalten werden sollten. Als diese jedoch die Polizei erblickten, ergriffen sie umgehend die Flucht in Richtung Brienzersee.

Bei der anschliessenden Nachsuche konnten mehrere Personen in einem Feld lokalisiert werden. Als sich die Einsatzkräfte diesen näherten, traten sie wiederum die Flucht an, worauf ein Diensthund eingesetzt wurde. Dieser konnte einen der Flüchtenden mittels Biss anhalten und wurde, nachdem die Betreuung des Angehaltenen sichergestellt war, zur Suche nach weiteren Tatverdächtigen erneut eingesetzt. Kurz darauf stellte der Diensthund im Feld einen weiteren flüchtenden Verdächtigen mittels Biss. Eine dritte Person konnte beim Verlassen des Feldes durch weitere Einsatzkräfte ebenfalls angehalten werden.

Die mittels Diensthund angehaltenen Männer wurden leicht verletzt zur medizinischen Versorgung ins Spital und anschliessend, wie der dritte Angehaltene, für weitere Abklärungen auf eine Polizeiwache gebracht. Entlang des Fluchtwegs der Tatverdächtigen wurden verschiedene Sprayerutensilien sichergestellt. Unter der Leitung der Regionalen Staatsanwaltschaft Oberland sind weitere Ermittlungen durch die Kantonspolizei Bern im Gang. Die zwischen 20 und 31 Jahre alten Männer werden sich vor der Justiz verantworten müssen.

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Mit Inhalten vonSandro Hartmeier
Redaktionhttps://www.bahnonline.ch
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Kommentare

4 Kommentare

  1. Gratulationen zur Fassung dieser Individuen.
    Traurig , fremdes Besitztum zu beschädigen.
    Haben diese Leute sonst nichts zu tun , und sind froh sich zu dieser Zeit ausschlafen zu können ?
    Eine harte , angepasste Strafe zum Zeichen setzen wichtig.

  2. Schön, dass wieder einmal ein paar der Vandalen geschnappt werden konnten. Die Vierbeiner haben gute Arbeit geleistet. Die Zweibeiner natürlich auch!

  3. Gut so! Hoffentlich entzünden sich die Bisswunden, so dass es richtig weh tut. Die betroffene BLS soll ihre Schadensersatzforderungen knallhart und konsequent durchsetzen, die Gerichtskosten und die Strafen für diese Kriminellen müssen auch richtig brutal einfahren, damit ein klares Zeichen gesetzt wird. Mitleid oder Nachsicht mit solchen Kriminellen sind absolut fehl am Platz.

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