Wegen Unwetterschäden: Einschränkungen in Innerschweiz und Ostschweiz [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 25. Juli 2021 veröffentlicht.

Intensiver Starkniederschlag beeinträchtigte seit dem Sonntagnachmittag, 25. Juli 2021 den Bahnbetrieb in der Innerschweiz und in der Ostschweiz. Reisende mussten mit Verspätungen, Zugausfällen und Umleitungen rechnen. Die SBB bat Kundinnen und Kunden, den Online-Fahrplan zu konsultieren.

Aufgrund der Unwetterschäden waren seit Sonntagnachmittag diverse Bahnlinien unterbrochen oder beeinträchtigt:

  • Zug – Walchwil: Die Unwetter hatten unter anderem Äste abgeknickt, die ins Lichtraumprofil der Bahnstrecke ragten. Zudem waren die Gleise stellenweise unterspült worden. Die Strecke ist inzwischen wieder normal befahrbar.
  • Luzern – Küssnacht am Rigi: Die Strecke war wegen eines Erdrutsches zwischen Meggen und Küssnacht am Rigi unterbrochen. Die Strecke ist wieder normal befahrbar. Die Züge des Voralpenexpress wurden umgeleitet. Die S3 fiel zwischen Meggen und Luzern aus.
  • Rotkreuz – Immensee: Hier haben die Unwetter Schlamm auf die Gleise gespült. Der Bahnverkehr war zwischzeitlich nur eingeschränkt möglich, die Strecke ist inzwischen aber wieder normal befahrbar.
  • Entlebuch im Emmental – Luzern: Auf dieser Strecke waren die Gleise wegen Schäden an der Infrastruktur blockiert. Am Sonntag kollidierte zudem der BLS Lötschberger RABe 535 110, zwischen Entlebuch und Doppleschwand, mit einem Erdrutsch. Die RE- und S-Bahnzüge wendeten in Entlebuch und Wolhusen. Als Bahnersatz verkehrten Ersatzbusse. Aufgrund der längeren Fahrzeiten entstanden Reisezeitverlängerungen von 30 bis 60 Minuten. Die SBB empfahl den Reisenden von Luzern nach Langnau/Konolfingen und in der Gegenrichtung via Zofingen-Bern zu reisen. Die Störung dauerte bis zum Betriebsschluss am 26. Juli 2021.
  • Lachen SZ – Siebnen-Wangen: Ein Bach trat über die Ufer und spülte Holz und Geröll auf die Bahngleise. Die Aufräumarbeiten kamen rasch voran. Die Strecke ist wieder normal befahrbar. Kundinnen und Kunden fanden am Sonntagnachmittag im SBB Liveticker zeitnah weiterführende Informationen, etwa zu alternativen Reiserouten.

Die SBB bedauerten die Unannehmlichkeiten.


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