Berner Oberland-Bahnen: Hotelprojekt Interlaken Ost kommt voran

Die Planung für ein Hotelprojekt in Interlaken Ost kommt voran. Die Berner Oberland-Bahnen AG (BOB AG) hat einem entsprechenden Projektentwicklungsvertrag mit der Firma Baulink AG vereinbart. Diese will beim Bahnhof Interlaken Ost mit Hilfe von Investoren ein Hotel planen und bauen. In der Zwischenzeit wurde eine Planungsvereinbarung zwischen der Gemeinde Interlaken, der Generalunternehmung Baulink AG sowie der BOB AG unterzeichnet.


Die Voraussetzungen für die Realisierung eines Hotels sind am Bahnhof Interlaken Ost ideal. Seit die BOB das Bahnhofsgebäude 2009 gekauft hat, fand eine markante Aufwertung des Entwicklungsstandortes Interlaken Ost statt. Das Bahnareal befindet sich im Siedlungsgebiet und gehört zur Bauzone.

Das Hotelprojekt soll im Einklang mit der Ortsplanung, mit Konsultation der Denkmalpflege und im Sinne des Entwicklungsschwerpunktes Interlaken Ost geplant werden. Für das Vorhaben wird die Berner Oberland-Bahnen AG ein Grundstück im Baurecht abtreten. Vorgesehen ist eine touristische Überbauung mit einem Hotel und einer Parkplatz-Einstellhalle, die Strassenerschliessung erfolgt über die Untere Bönigenstrasse.

Rahmenbedingungen geklärt

Wichtige Rahmenbedingungen wie das nötige Verfahren zur Anpassung der Nutzungsplanung, der Busterminal, die Werkleitungen und der Parkplatzersatz konnten in Vorverhandlungen geklärt werden. So sollen möglichst viele Park&Ride-Plätze erhalten bleiben. Im Rahmen der Nachhaltigkeit soll es einen direkten, unterirdischen Zugang vom Hotel zur bestehenden Unterführung beim Bahnhof Interlaken Ost geben.

Auch für den öffentlichen Verkehr ist der Standort optimal. Davon profitiert die BOB sowie die gesamte Jungfrau Region, aber auch die Dienstleister rund um den Bahnhof Interlaken Ost. Der realisierte Umsteigeterminal für Reisebusse am Bahnhof Interlaken Ost bleibt ohne Einschränkung bestehen.

Nutzen für gesamte Tourismusregion und Kongressstandort

Das Projekt generiert einen Nutzen für die gesamte Tourismusregion Interlaken. Die Konkurrenzfähigkeit im nationalen und internationalen Tourismus wird so gesteigert, zudem wird der Kongressstandort Interlaken mit qualitativ hochstehenden Betten gestärkt. In den Augen der Initianten entspricht ein zusätzliches Hotel einem Marktbedürfnis, das zeigten Rückmeldungen der Reiseveranstalter und Kongressveranstalter. Auch der Kanton Bern und die Tourismusorganisation Interlaken unterstützen das Projekt.

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