VBZ: Pilotprojekt Student*innen-Linie sistiert

Die Ankündigung und Ausschreibung des VBZ-Pilotprojekts Student*innen-Linie hat sowohl bei den VBZ-Mitarbeitenden wie auch bei den Sozialpartnern zahlreiche Fragen aufgeworfen. Den VBZ ist es wichtig, diese Fragen und Anliegen zuerst zu klären. Das Pilotprojekt wird deshalb, nach Rücksprache mit Stadtrat Michael Baumer, nicht per Anfang August 2022 und somit auch nicht mehr in diesem Jahr starten.

Die Sozialpartner Syna, Transfair und VPOD und die VBZ haben sich am 30. Juni 2022 zum VBZ-Pilotprojekt Student*innen-Linie getroffen. Auch das von den Sozialpartnern gewünschte Treffen mit Stadtrat Michael Baumer hat am 7. Juli 2022 stattgefunden. Dabei wurde vereinbart, die Fragen und Anliegen im Rahmen der nächsten Sitzung der Kommission der Sozialpartner im September aufzunehmen. Ebenfalls in die Aufarbeitung einfliessen werden die Fragen, welche die Fahrdienstmitarbeitenden aufgeworfen haben.

Hier dazu ein gemeinsames Video der VBZ und der Sozialpartner, welches an die Mitarbeitenden der VBZ gerichtet ist:

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Text-QuelleVBZ
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Kommentare

7 Kommentare

  1. Ist auch eine unüberlegte ‘Furzidee’.
    Schon die SBB/ZVV sind vor > 10 Jahren zu Recht damit gescheitert, Studenten im ‘Schnellverfahren’ zu S-Bahn-Lf zu machen.
    Ob Lf oder Tram-Wf sind anspruchdvolle Berufe, die nicht einfach so rasch als Semesterjobs ausgeführt werden können. Nach dem ersten Unfall wegen Unerfahrenheit, zu knapper Ausbildung u.a. wäre das Theater dann gross und der Zürcher Stadtrat inkl. VBZ-Direktion sähen zu Recht ‘alt’ aus.
    Ausserdem würde ich mir als Lf/Wf eine derartige Degradation des Berufsprofils auch nicht bieten lassen…
    Und die Studi-Organisationen haben keine Ahnung von Schienenverkehr und Technik.

  2. Bin der Meinung von U. Baur
    Die VBZ Direktion scheint mit weltfremden Grünschnäbeln besetzt zu sein. Automatisch stellt sich die Frage, ob wohl diese aus Schülern ab einer Schnellbleiche eingesetzt wurde.

    Wie in jedem Beruf hat auch der Tramführer neben den theoretischen Berufs- und Sachkenntnissen, die erlernbar sind, genügend praktische Erfahrung, teils unter Aufsicht, sammeln zu können.

    Und genau so wichtig, bei der Rekrutierung muss auf das Vorhandensein von genügend Talenten für diesen Beruf geschaut werden. Aufmerksamkeit, Umsichtigkeit, speditives Verhalten, techisches Flair etc. etc. gehören dazu.

    Weiter ist das eine ungeheure Herabwürdigung eines anspruchsvollen Berufs, Nicht akzeptabel !

    Beispiel: Ein Schüler der Juristerei soll nach einer kurzen Einführung im Arbeiten mit der Kettensäge den Förster ersetzen, welche Schnapsidee, unbeschreiblich.

  3. Die Aufregung ist vollkommen übertrieben. Schließlich hätte man nur Studis genommen welche auch die Berufsbedingungen eines Tram Piloten erfüllen. Die einzigen Punkte wo man weniger hat als der normale Beruf ist das man nur die Cobras und die beiden Linien 10 und 12 fahren hatte dürfen.
    Schade das man es Verlauf sistiert.

  4. Ausgerechnet die Ueberlandlinien der Glettalbahn, wo teilw. viel schneller gefahren wird und Unfälle heftigere Auswirkungen haben. Der 10er befährt mit Zch HB ausserdem den wohl komplexesten Platz im VBZ-Netz.
    Mit ‘ä bizzli Handredli schruubä’ im Cobra ist es nicht getan!
    Ist und bleibt Blödsinn.
    Gut, gehen die Wf mit ihren Gewerkschaften auf die Barrikaden.
    Ein Tram sicher führen und technisch beherrschen (inkl. Manövrieren und Rangieren, Weichen- und Signalreglemente kennen) ist KEIN Studentenjob wie Glacés verkaufen oder als (Velo-) kurier arbeiten.
    PS:
    Es heisst in der CH ‘schlieSSlich’ und Komma- sowie ‘das/dass’-Regeln scheinen Ihnen unbekannt zu sein. Der letzte Satz ist schlicht unverständlich!

    Sistieren kann man nur ein Programm oder ein Projekt oder ein Verfahren.
    Das Projekt wird jetzt provisorisch sistiert und nächstes Jahr wohl definitiv beerdigt – das ist abzusehen. So wie es schon bei der SBB/S-Bahn passierte.

  5. Ok Boomer
    Studenten unterstellen das diese keine Anspruchsvolle Tätigkeiten machen können ist sehr beleidigend.

  6. Eine Beleidigung per se ist der Begriff ‘Boomer’.
    Sie disqualifizieren sich damit selber.
    Im übrigen:
    Kennen Sie mich, mein Alter und meinen Bildungsgrad?!

    Und jene, die sogar nach Hinweis renitent keinen orthographisch und grammatikalisch korrekten Satz zustande bringen, sind offensichtlich weder als Tram-Wagenführer noch als Akademiker geeignet…
    Ich sage nur: Kommaregeln, das/dass-Regeln, Kleinschreibung von Adjektiven etc.
    PS;
    Englisch ist übrigens keine offizielle CH-Sprache.

  7. ‘Boomer’ ist per se schon eine Beleidigung!
    Wenn Sie als Student schon bei den Erwachsenen mitspielen wollen, werden Sie zuerst einmal erwachsen, lernen Sie Anstand und Höflichkeit. Merci!
    Sie haben sich gerade selber disqualifiziert.
    Was wissen Sie schon über mein Alter, meine Person und meinen Bildungsgrad?!
    Wer ausserdem trotz Hinweisen wiederholt keinen orthographisch und grammatikalisch korrekten Satz zustande bringt, ist offensichtlich weder als Tramführer noch als Akademiker geeignet. In jedem CH-Gymnasium wäre Ihr Schriftdeutsch hochgradig ungenügend.
    PS:
    Englisch ist keine offizielle CH-Sprache und die VBZ sind keine ‘Privatbude’, sondern ein vom Zürcher Steuerzahler finanzierter Staatsbetrieb.

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