Junior-Karte und Kinder-Mitfahrkarte können auch via Begleitperson kontrolliert werden

Seit die Junior-Karte und die Kinder-Mitfahrkarte auf dem Swiss Pass referenziert sind, häufen sich Reaktionen, welche das Handling mit dem Swiss Pass des Kindes bemängeln. Nun hat die öV-Branche Abhilfe geschaffen. Ab sofort können die beiden Angebote auch über den Swiss Pass oder Swiss Pass Mobile der Begleitperson vorgewiesen werden.

Seit dem 1. April 2022 werden die Junior-Karte und die Kinder-Mitfahrkarte auf dem Swiss Pass referenziert. Damit werden auch die jüngsten Reisenden zu Swiss Pass-Inhabenden, der Papier-Fahrausweis verschwindet fortlaufend. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass diese Umstellung insbesondere bei Begleitpersonen aus unterschiedlichen Haushalten – getrennt lebenden Eltern, betreuenden Grosseltern etc. – zu logistischen Herausforderungen führte. Die Alliance Swiss Pass hat die eingegangenen Kundenreaktionen ernst genommen und in der ersten Septemberhälfte die Verknüpfung der Junior-Karte und Kinder-Mitfahrkarte mit den Swiss Pass-Karten der Begleitpersonen eingeführt.

Kundinnen und Kunden müssen nichts unternehmen

Diese Neuerung hat zur Folge, dass Junior-Karten und Kinder-Mitfahrkarten in einer Kontrolle nun auch über den Swiss Pass respektive Swiss Pass Mobile der Begleitperson(en) vorgewiesen werden können. Der Swiss Pass des Kindes muss nicht mehr unbedingt mitgeführt werden. Die Erweiterung erfolgt automatisch, die Kundinnen und Kunden müssen nichts unternehmen. Ob eine Verknüpfung zu einer Junior-Karte oder Kinder-Mitfahrkarte besteht, können Begleitpersonen weiterhin in ihren Konti auf swisspass.ch prüfen.

Auch Pro Bahn Schweiz ist zufrieden

Die Lösung mit der Anzeige der beiden Angebote auf den Swiss Pass-Karten der Begleitpersonen konnte die öV-Branche innert weniger als einem halben Jahr initiieren und umsetzen. Entsprechend zufrieden äussert sich Helmut Eichhorn, Geschäftsführer der Alliance Swiss Pass:

«Wir haben die Reaktionen ernst genommen und schnell gehandelt, um eine kundenfreundlichere Lösung anzubieten.»

Auch Karin Blättler von Pro Bahn Schweiz, der Interessenvertretung der öV-Kundinnen und -Kunden, lobt die neue Möglichkeit:

«Wir sind positiv überrascht, innert welch kurzer Zeit das Kundenanliegen aufgenommen und das Problem behoben wurde. Besonders kundenfreundlich finden wir, dass die Reisenden nichts unternehmen müssen, um von dieser optimierten Lösung profitieren zu können.»

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