Erfolg in Skandinavien: Stadler liefert erneut FLIRT nach Finnland

Die finnische VR Group und Stadler haben am 29. November 2022 einen Vertrag über die Lieferung von 20 einstöckigen Triebzügen des Typ FLIRT unterschrieben. Mit ihrem effizienten elektrischen Antrieb ermöglichen die Züge einen noch nachhaltigeren Bahnverkehr in der Region Helsinki. Der Vertrag umfasst die Lieferung von Ersatzteilen sowie die Option auf weitere 50 Züge und Full-Service-Erweiterung.

In der finnischen Hauptstadt Helsinki haben die VR Group und Stadler am 29. November 2022 einen Vertrag über die Herstellung und Lieferung von 20 elektrischen Triebzügen vom Typ FLIRT unterzeichnet. Neben der Lieferung von Ersatzteilen umfasst der Vertrag auch Optionen über 50 weitere Triebzüge sowie den Ausbau der Servicedienstleistungen auf das Full-Service-Modell von Stadler.

Die neuen Züge sind für den Einsatz im Regionalverkehr rund um die Hauptstadt Helsinki und in der Region Tampere vorgesehen. Mit ihrem effizienten elektrischen Antrieb ermöglichen sie einen noch nachhaltigeren Bahnbetrieb und unterstützen die VR Group in ihrer Mission für einen umweltfreundlichen öffentlichen Verkehr in Finnland. Die FLIRT können bei zukünftigem Bedarf auch als Intercity-Züge eingesetzt werden. Die Auslieferung des ersten Fahrzeugs ist für das Frühjahr 2026 vorgesehen.

Stadler verfügt über grosse Erfahrung bei der Herstellung von Rollmaterial für herausfordernde klimatische Bedingungen. Mit über 2500 verkauften Einheiten ist der FLIRT (Fast Light Intercity and Regional Train) der bewährte Bestseller von Stadler. So sind bereits heute 81 FLIRT in Finnland unterwegs – und auch in Schweden, Norwegen und Estland. Besonders in diesen Ländern beweist der FLIRT seine hervorragende Eignung für strenge Winterbedingungen.

Auch die neuen FLIRT werden speziell für das nordische Klima in Finnland angepasst. Dazu gehören grosse Schneepflüge, eine effiziente Klimatechnik inklusive Fussbodenheizung in den Einstiegsbereichen sowie spezielle Isolierung und gut abgedichtete Maschinenräume zum Schutz der Antriebstechnik.

«Wir sind stolz, nach den 60 Lokomotiven nun auch unseren Bestseller FLIRT an die VR Group liefern zu dürfen. Seine Vielseitigkeit und Robustheit hat der FLIRT schon tausendfach bewiesen – vom Polarkreis bis nach Afrika. Die neuen Fahrzeuge werden den Fahrgästen von VR ein umweltfreundliches, zuverlässiges und komfortables Reiseerlebnis ermöglichen – auch bei harten winterlichen Wetterbedingungen»

, sagt Dr. Ansgar Brockmeyer, Executive Vice President Sales & Marketing und Stellvertretender Group CEO von Stadler.

«Das Angebot von Stadler entspricht genau unseren Bedürfnissen. So wünschen wir uns bei der VR Group die Züge der Zukunft: Energieeffizient, für alle zugänglich, geräumig und komfortabel. Wir freuen uns, Stadler als Partner für unsere Mission, gemeinsam für eine bessere Welt zu sorgen, an unserer Seite zu haben»

, sagt Elisa Markula, CEO der VR Group.

Mehr über die Züge

Die vierteiligen Züge bieten Platz für 796 Fahrgäste davon 356 auf Sitzplätzen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Wie alle FLIRT verfügen sie über stufenlose Einstiege, niedrige Lärmemissionen innerhalb und ausserhalb der Züge und geräumige Multifunktionszonen für Kinderwagen, Rollstühle, Fahrräder und Gepäck. Finnland ist einer der wichtigsten Hotspots in Europa für herausragendes Design. Aus diesem Grund hat Stadler mit einer lokalen Agentur zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass die neuen Züge das finnische Design widerspiegeln. Die Inneneinrichtung ist elegant und stilvoll und gleichzeitig modular aufgebaut, so dass sie während der Lebensdauer der Züge leicht umgestaltet oder ausgetauscht werden kann.

Die neuen FLIRT unterstützen das Engagement von VR Group für einer nachhaltigen Mobilität. Die Stadler-typische Aluminiumleichtbauweise in Kombination mit modernster Umrichter-Technik senkt den Energieverbrauch der Züge deutlich. Der Einsatz von Propan als Kühlmittel, die Verwendung von ölfreien Kompressoren sowie die Möglichkeit, einen Grossteil der Materialien am Ende der Lebensdauer zu recyclen sind nur einige Beispiele.


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Text-QuelleStadler
Redaktionhttps://www.bahnonline.ch
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Kommentare

2 Kommentare

  1. Ja, aber dank dem Verzicht auf Jakobsdrehgestelle können die einzelnen Wagenkästen länger sein und die Züge lassen sich für den Unterhalt leichter trennen.

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