BAV hebt Preis für Bahnstrom moderat an

Der Preis für Bahnstrom wird wie geplant erhöht: Der Regional- und der Güterverkehr zahlen nächstes Jahr einen Rappen pro Kilowattstunde mehr, der Fernverkehr drei Rappen. Dies hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) nach einer Mitwirkung der interessierten Verwaltungseinheiten beschlossen.

Das BAV hat Ende November darüber informiert, dass es auf Antrag der SBB den Preis für Bahnstrom moderat anzuheben gedenkt. In der Zwischenzeit hat das Amt die mitinteressierten Bundesämter angehört. Auf dieser Basis hat das BAV beschlossen, die Preise wie geplant anzuheben: Der Preis ab Fahrdraht steigt für den Regional- und den Güterverkehr per 1. Januar 2023 von 11 auf 12 Rappen pro Kilowattstunde, für den Fernverkehr auf 14 Rappen. 

Falls die Energiepreise auf dem heutigen, hohen Niveau bleiben, sieht das BAV vor, 2024 den Strompreis für Regional- und Güterverkehr auf das Niveau des Fernverkehrs anzuheben. Damit kann dem Anliegen Rechnung getragen werden, die Verkehrssparten möglichst gleich zu behandeln. Dies wurde in der Mitwirkung verschiedentlich gefordert.

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Kommentare

1 Kommentar

  1. Ist das BAV der Produzent/Lieferant für den Bahnstrom? Ein grosser Teil des Bahnstroms wird weit Urzeiten von den SBB/RhBBLS in eigenen und längst abgeschriebenen Wasserkraftwerken produziert. Wieso schreibt das BAV den Bahnstrompreis vor? Ist es möglicherweise ein „produziertes“ Argument für höhere Billett- und ABopreise?

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