Stadler erhält von SBB Auftrag für 286 neue Triebzüge für den Regionalverkehr [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 5. Oktober 2021 veröffentlicht.

Die SBB beschafft gemeinsam mit den Tochterunternehmen Thurbo und Regionalps 286 neue einstöckige Triebzüge für den Regionalverkehr. Den Zuschlag hat Stadler erhalten. Es ist das wirtschaftlich und qualitativ beste Angebot.

SBB, Regionalps und Thurbo haben im Mai 2020 ein zweistufiges Ausschreibeverfahren für die neuen einstöckigen Triebzüge gestartet. Im Rahmen der Präqualifikation wurden drei Antragsteller gesucht, die mit einem bewährten Fahrzeugkonzept ihre Erfahrung und spezifische Marktausrichtung nachweisen konnten. Alstom, Siemens und Stadler erfüllten dieses Auswahlkriterium am besten und wurden zur Erarbeitung einer Offerte eingeladen. Alle drei Anbieter haben Ende April 2021 eine Offerte eingereicht. Die Bewertung gemäss den Zuschlagskriterien hat ergeben, dass Stadler den Zuschlag erhält. Das Angebot von Stadler überzeugt insbesondere in den Bereichen der Wirtschaftlichkeit und der Qualität.

Die neuen Triebzüge bieten den Kundinnen und Kunden zahlreiche Verbesserungen. So verfügen die Züge gegenüber den heute eingesetzten Fahrzeugen über mehr Stauraum für Velos, Kinderwagen und grosse Gepäckstücke. Zudem bieten sie guten Mobilfunk- und Datenempfang für unterwegs und Steckdosen in allen Abteilen. Sie berücksichtigen die Vorgaben für Reisende mit Mobilitätseinschränkung und verfügen pro Zug über zwei Plätze für Rollstuhlfahrende und ein rollstuhlgängiges WC. Neu sind Rollstuhlplätze auch in der 1. Klasse verfügbar. Auch leisten die neuen Triebzüge durch eine bessere Motorisierung einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Pünktlichkeit. Der neue Zug soll für die Schweiz, Deutschland und Österreich zugelassen werden.

Nose hat die Entwicklung des FLIRT als Designpartner seit langem begleitet und setzt auch für die neue Generation innovative Akzente. So konnte beim Interior Design eine gleichbleibend hohe Qualitätsanmutung und gesteigerter Komfort trotz ressourcenoptimierter Bauweise realisiert werden. Die Customer Experience für Rollstuhlfahrer wurde weiter verbessert. Ausserdem sorgte Nose in den modernen Multifunktionsabteilen für bequemes Reisen mit Velos, Kinderwagen und grossen Gepäckstücken.

Ursprünglich hatten SBB, Thurbo und Regionalps 194 Züge ausgeschrieben. Die Anzahl wurde auf 286 erhöht, nachdem die Bahnunternehmen das künftige Einsatzgebiet in Abstimmung mit Bund und Kantonen definitiv festgelegt hatten. Nur so ist es möglich, sämtliche Züge zu ersetzen, die aufgrund ihrer Lebensdauer ausrangiert werden müssen. Das Investitionsvolumen beträgt 2 Milliarden Franken.

Die ersten Züge werden voraussichtlich ab Dezember 2025 eingesetzt und ersetzen bis voraussichtlich 2034 schrittweise folgendes Rollmaterial:

  • SBB: Ersetzt Domino, Flirt (erste Generation) und lokbespannte Pendelzüge. Bestellt werden 155 Züge, mit 174 Zügen als Option.
  • Thurbo: Ersetzt Gelenktriebwagen (GTW). Bestellt werden 107 Züge, mit 40 Zügen als Option.
  • Regionalps: Ersetzt Domino und Nina. Bestellt werden 24 Züge, mit 10 Zügen als Option.

Die Neubeschaffung ermöglicht allen drei Bahngesellschaften geplante Angebotsverbesserungen und vom Bund und Kantonen geplante Angebotserweiterungen.

Durch das gemeinsame Vorgehen und den Kauf einer einheitlichen Flotte können SBB, Thurbo und Regionalps den Bahnbetrieb vereinfachen und zu einem wettbewerbsfähigen und attraktiven Öffentlicher Verkehr für die Bahnkundinnen und -kunden beitragen.

Technische Daten
Vierteilige Ausführung:
– Sitzplätze Total 146, davon 1. Kl. 28 / 2. Kl. 118, exkl. 2 Rollstuhlplätze 
– Veloselbstverlad Stellplätze: bis zu 12 Stellplätze (Multifunktionszonen)
– Toiletten total / davon rollstuhlgängig: 1 / 1
– Einstiege pro Seite total: 8 
– Länge: 73.5 m

Dreiteilige Ausführung:
– Sitzplätze Total 134, davon 1. Kl. 18 / 2. Kl. 116, exkl. 2 Rollstuhlplätze 
– Veloselbstverlad Stellplätze: bis zu 10 Stellplätze (Multifunktionszonen)
– Toiletten total / davon rollstuhlgängig: 1 / 1
– Einstiege pro Seite total: 3 
– Länge: 57.8 m
Die Zuschlagskriterien
Die SBB hat den Grossauftrag gemäss den beschaffungsrechtlichen Bestimmungen vergeben. Die Anbieter wurden zum Prozessbeginn über die Zuschlagskriterien informiert. Für die Bewertung massgebend waren Wirtschaftlichkeit, Qualität, Erfüllungsgrad der Lastenhefte und kommerziell-technische Einzelaspekte.

Bei der Wirtschaftlichkeit werden nicht nur die Investitionskosten berücksichtigt, d.h. der Kaufpreis pro Fahrzeug, sondern auch die Betriebskosten; dazu gehören Kosten für Instandhaltung, Reinigung, Energie und Trassen sowie die Preise für ausgewählte Ersatzteile. Insgesamt hat Stadler bei der Wirtschaftlichkeit am besten abgeschnitten; dies ist zurückzuführen auf die tieferen Betriebskosten.

Bei der Qualität hebt sich Stadler insbesondere durch den Projektplan positiv hervor. So werden unter anderem projektkritische Meilensteine wie Sicherheitsnachweise, Zulassung oder Netzzugang detailliert und nachvollziehbar dargestellt.
Stadler gewinnt Ausschreibung für bis zu 510 FLIRT für die Schweiz
Stadler ist als Sieger der grössten Ausschreibung in der Schweizer Bahngeschichte hervorgegangen. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) erteilen gemeinsam mit Thurbo und Regionalps Stadler den Zuschlag für einen Rahmenvertrag für bis zu 510 neue einstöckige Triebzüge des Typs FLIRT. Als Erstabruf ist eine Bestellung von 286 Fahrzeugen mit einem Auftragsvolumen von rund 2 Milliarden Schweizer Franken vorgesehen. Der Abschluss des Vertrags soll nach Ablauf der 20-tägigen Rekursfrist erfolgen.

Stadler konnte sich in einer weiteren internationalen Ausschreibung durchsetzen und ist als Sieger der grössten Ausschreibung in der Schweizer Bahngeschichte hervorgegangen. Die SBB hat gemeinsam mit Thurbo und Regionalps Stadler den Zuschlag für einen Rahmenvertrag über die Lieferung von bis zu 510 einstöckigen Triebzügen des Typs FLIRT erteilt.

«Wir sind stolz, dass sich unser bewährtes FLIRT Konzept einmal mehr international durchsetzen konnte. Wir danken der SBB für das uns entgegengebrachte Vertrauen», sagt Peter Spuhler, Verwaltungsratspräsident von Stadler.

In einem ersten Abruf planen die SBB, Thurbo und Regionalps eine Bestellung von 286 Fahrzeugen. Das Auftragsvolumen des Erstabrufs beläuft sich auf rund zwei Milliarden Schweizer Franken. Die Fahrzeuge werden komplett in Bussnang hergestellt mit einem Schweizerischen Wertschöpfungsanteil von gegen 75 Prozent.
 
Der FLIRT von Stadler ist ein einstöckiger Triebzug für den Nah- und Fernverkehr. Mit dem Rahmenvertrag für die SBB hat Stadler seinen Bestseller bis heute über 2500 Mal in 20 Ländern verkauft – vom Polarkreis bis nach Afrika.
Swissrail: Die Bahnindustrie ist erfreut
Der grösste Auftrag der Schweizer Bahngeschichte geht an das Schweizer Unternehmen Stadler. Die Vergabe zeigt, dass die Schweizer Bahnindustrie dank ihrer innovativen und qualitativ hochstehenden Produkte international konkurrenzfähig ist.

SBB, Thurbo und Regionalps haben den grössten Auftrag der Schweizer Bahngeschichte an das Schweizer Unternehmen Stadler vergeben: Bis zu 510 Triebzüge des Typs FLIRT sollen an die Bahnbetreiber geliefert werden. Von diesem Auftrag im Umfang von mindestens 2 Milliarden Schweizer Franken profitieren nebst Stadler auch eine Vielzahl von Schweizer KMU als Zulieferer.

Die Unternehmen der Schweizer Bahnindustrie verfügen über mehr als 6’500 Vollzeitstellen und sind damit ein wichtiger Arbeitgeber. Weitere über 4’000 Vollzeitstellen sind direkt in die Wertschöpfungskette der Bahnindustrie involviert. Ihre Produkte und Dienstleistungen vertreiben die Unternehmen in der Schweiz und exportieren sie weltweit.

Dass der Grossauftrag an ein Schweizer Unternehmen geht, zeigt, dass die Schweizer Bahnindustrie – trotz vergleichsweise hoher Produktionskosten – international konkurrenzfähig ist. Dazu trägt bei, dass die Produkte der hiesigen Industrie weltweit für ihre Innovation, Qualität und Zuverlässigkeit bekannt sind.
Swissrail zeigt sich erfreut darüber, dass der grösste Auftrag der Schweizer Bahngeschichte an ein Schweizer Unternehmen geht. Die Vergabe an Stadler ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Industrie und hilft dabei, die attraktiven Arbeitsplätze der ganzen Branche zu sichern und die Innovation der Produkte weiter voranzutreiben.

Swissrail Industry Association

Swissrail ist der Verband der Schweizer Industrieunternehmen im Bereich des spurgebundenen Verkehrs. Er vereint rund 120 Mitglieder und umfasst Produzenten von Rollmaterial wie auch ihre Zulieferer, Strecken- und Fahrleitungsbauer sowie Consultants. Der Verband setzt sich auf Schweizer wie auch auf internationaler Ebene für die Interessen der Unternehmen der Schweizer Bahnindustrie ein.

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Kommentare

21 Kommentare

  1. Gut so! Das sichert Schweizer Arbeitsplätze in Bussnang, Erlen, Altenrhein, St. Margrethen, Biel usw. und uns Fahrgäste und das Zugspersonal erwarten bequeme, gut funktionierende Züge.

    • Doppelstöcker sind entsprechend teurer. Zudem sind nicht alle Einsatzstrecken auch doppelstocktauglich. Wo das Passagieraufkommen gar nicht so gross ist, dass Dostos benötigt werden, ist es auch nicht sinnvoll, welche zu beschaffen. Diese Flirt-Triebzügen werden ja überwiegend Domino- und GTW-Fahrzeuge ersetzen, die auch einstöckig sind. Die gleiche Flottenstrategie fährt ja auch die BLS: MUTZ-Doppelstöcker im stark belasteten S-Bahn-Bereich, NINA/Lötschberger und MIKA als Einstöcker für den Rest.

  2. Glücklicherweise wird sich die gemischte Erfahrung mit Bombardier (jetzt Altom) nicht wiederholt. In Genf verkehren sowohl Züge von Altom (Regiolis) und von Stalder (Flirt): die Flirt-Züge sind wesentlich angenehmer für die Reisenden.

    • Kann sein, dass das vom reinen Fahrverhalten der Fall ist. Für mich als Fahrgast zählt aber mehr die Innenraumautmosphäre, und die ist im fahrenden Stadler-Container im Vergleich zum Regiolis miserabel.

  3. Dass in der 1. Klasse gleich wenig Platz wie in der 2. Klasse vorhanden ist, aber für den doppelten Fahrpreis, wird natürlich geflissentlich verschwiegen!

  4. Der Bereich der 1.Klasse gehört zwingend an die Zugspitze oder an das Zugende jeder Komposition. Keinesfalls in die Mitte wie auf den Visualisierungen dargestellt.

  5. Als Erst-Klass-Fahrender ist man im Regiionalverkehr also weiterhin der Beschissene. Diese 2+2-Bestuhlung geht einfach gar nicht!

  6. Grundsätzlich ist das eine gute Entscheidung zugunsten von Stadler. Es werden aber hoffentlich in der Detailprojektierung noch gewisse Nachteile behoben, die ich wie folgt sehe:

    – Die Anordnung der ersten Klasse ist in der Tat nochmals zu überdenken: Ist die Aufteilung auf die zwei Mittelwagen und dort auf die Endabteile mit ihren zwei Höhenniveaus wirklich der Weisheit letzter Schluss? Oder wäre ein Zusammenziehen in einer Wagenhälfte mit für die 1. Klasse eigenem Einstieg nicht besser? Gut ist der stufenlos geneigte Gang von der niederflurigen Einstiegsplattform bis zum Faltenbalgübergang anstelle von heute oft 2-3 verbauten Tritten. Der Giruno lässt grüssen.
    – Die Bestuhlung 2+2 in der 1. Klasse überzeugt nicht. Es braucht wieder einen grösseren Qualitätsunterschied zur zweiten, um den Aufpreis zu rechtfertigen.
    – Nur eine einzige Toilette dürfte nicht im Sinne der Fahrgäste sein.
    – Die Platzierung der einzigen (!) Steckdose pro Doppelsitz in der 2. Klasse unterhalb der Sitzfläche scheint mir sehr fragwürdig und gehört verbessert! Eine Positionerung von einer zusätzlichen Steckdose in der Seitenwand dürfte zielführender sein. Dies gilt auch für die 1. Klasse, auch wenn es dort mit der Doppelsteckdose unterhalb der klappbaren Mittelarmlehne besser gelöst ist. Zudem: Wenn die Züge neben einer CH-Zulassung auch eine für DE und AT erhalten sollten, sind Steckdosen vorzusehen, die auch für Schuko-Stecker tauglich sind.
    – Die Zulassung für CH, DE und AT bedingt sicher einen zweiten Stromabnehmer mit breiterer Wippe. Auf den Visualisierungen sieht man aber nur einen Pantographen. Oder gibt es hier nur eine Teilflotte mit entsprechender Ausrüstung?
    – Offenbar setzen die SBB neu auf die automatische Kupplung Scharfenberg Typ 10 anstelle der bisher verbauten Schwab-Kupplungen. Dies ist erklärungsbedüftig. Was ist da wohl die allgemeine Strategie?

  7. Was heisst ‘verbaut’?
    Jemandem die Zukunft verbauen?
    In der CH, d.h. im helvetischen Schriftdeutsch heisst es bei technischen Sachen nach wie vor ‘installieren’ oder ‘montieren’.
    Es werden also Sitze, Tritte, Apparate etc. montiert!
    Man sollte ausserdem nicht zu stark auf alle Details der häufig unpräzisen Computer-Visualisierungen der Produzenten achten:

    -> Das ist die Visualisierung der fast identischen elektr. Slowenien-Firts in SBB/RA/Thurbo-Farben. Fertig.
    Die SZ-Flirts haben Scharfenberg-Kupplungen.
    Bei denjenigen der SBB+Filialbetriebe werden natürlich Schwab-Kupplungen als ‘CH-Standard’ montiert, nur schon für die Kompatibilität mit den bisherigen Flirt 1-3 (+ RVD!) die ja teilweise erst wenige Jahre alt sind und noch viele Jahre parallel und zusammen (!) mit den neuen Flirt verkehren werden.

  8. Was ist ‘Schaku’?
    Falls es ‘Scharfenberg’ sein sollte:
    1. Wäre komplett unverständlich, wegen fehlender Kompatibiltät mit dem bisherigen Rollmaterial (GTW, Flirt 1-3, RVD etc.pp.).
    Gerade im RV ist Flexibilität bei Kupplung/Vielfachsteuerung essentiell.
    2. Scharfenberg 10 ist schwerer, technisch veraltet (Stand wie die GF-V-Kupplung der 60er-Jahre), weniger kompakt, weniger unterhaltsfreundlich und deshalb teurer als die erst ca. 20-jährige, spezifisch für CH-Verhältnisse entwickelte und bewährte Schwab-Kupplung.
    3. Hat Scharfenberg 10 auch Oberflächen-Heizung wie Schwab?
    Was ist, wenn im Winter das Scharfenberg-‘Kupplungsloch’ zufriert – Plastiksack- oder Metalldeckel-Wirtschaft vor/nach jedem Kupplungsvorgang wie in DE/FR/SE/NO etc. mit daraus resultierenden Anschlussverlusten und Verspätungen?
    4. Warum hat die BLS nach dem Scharfenberg-Debakel bei Nina/Lötschberger bei den Mutzen und den neuen Flirt 4 wohl auf Schwab-Kupplungen umgesattelt?!
    5. Unnötiger Wildwuchs bei den Kupplungen führt ist zu vermeiden.
    Fazit:
    Scharfenberg ist mit den hohen CH-Anforderungen mit engem Takt, kurzen Uebergangszeiten, engen Flügelungszeiten etc. und den klimatischen Bedingungen im Winter (Jura/Wallis/Zentralschweiz/Ostschweizer/Voralpen etc.) überfordert!
    Nicht alles, was in ‘Europa’ (= EU) geht, funktioniert auch in der CH problemlos, nur schon weil die Nachbarn keine vergleichbaren technischen, topographischen und fahrplantechnischen Verhältnisse haben.

    • Stimmt. Als Ersatz für die GTWs bei der Seetalbahn sind die neu 134/146 Sitzplätze ein bescheidener Fortschritt, im Vergleich mit allen anderen Vorgängermodellen schneiden die neuen Flirts aber schlechter ab. Entweder mutet man den Regionalzugbenutzern mehr Stehplätze zu, oder man bietet sie ev. zu Spitzenzeiten vermehrt in Doppeltraktion an.

  9. Als regelmässiger erste Klasse Kunde werde ich im Regional- und z.T. im Fernverkehr seit Jahren von den SBB und der BLS betrogen. Die Fernverkehrskonzession schreibt für die erste Klasse eine 2/1 Anordnung der Sitze vor. SBB und BLS, die S-Bahnzüge für Fernverkehrsstrecken einsetzen (Zürich-Schaffhausen, Olten-Bern) verletzen damit die Konzesssionsbedingungen. Dass im Reginalverkehr mit 2/2 Konfiguration der erste Klasse Zuschlag gleich hoch, in Verkehrsverbünden z.T. höher ausfällt, ist pure Abzocke
    Fazit: Die Bahnen haben nichts gelernt, der Kunde zahlt sowieso und es wehrt sich niemand.
    Stadler kann nichts dafür, die Sitzkonfiguration bestimmen die Bahnen.
    Die Chance, das mit der Mmmutbestellung endlich zu ändern, wurde (einmal mehr) verpasst.

    • Oh wie Recht Sie haben! Aber irgendwie scheint diese Haltung weder die SBB noch die BLS zu interessieren. Die sollten beide mal beim RBS in die Schule gehen. Dort wird man als 1+-Klass-Zahler noch so bedient, wie es dem Aufschlag entspricht.

  10. Frage zum Flirt Basismodell: Weshalb wird für diese Bestellung das Flirt 3 Modell bestellt und nicht das modernere Flirt 4 wie beim BLS Mika oder beim SOB Traverso? Oder ist dies ein Flirt 4 Modell, bloss mit einer älteren Frontpartie? Ich blicke wohl einfach nicht mehr durch bei der Stadler Flirt Modellpolitik. 🙂

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