Depotareal Bauma 2020: Baugrund- und Grundwasseruntersuchungen

Das Projekt «Depotareal Bauma 2020» ist mit den Bauten des DVZO und mit der Revitalisierung der Töss und der Verbesserung des Hochwasserschutzes für die Jäckli Geologie AG ein vielfältiges und spannendes Projekt. Dies nicht zuletzt wegen den vielseitigen Untergrundverhältnissen und der langen Nutzungsgeschichte. Dazu gehören einerseits die von der Töss und den nahen Talflanken zugeführten natürlichen Schotter- und Lehmablagerungen. Andererseits wurden im Laufe der 150-jährigen Nutzungsgeschichte des Bahnhofareals Aufschüttungen eingebracht.

Um die bestehenden Kenntnisse über die Untergrund- und Grundwasserverhältnisse zu verfeinern, wurden in der letzten Zürcher Ferienwoche 11 Sondierungen ausgeführt. Es handelt sich dabei um Kernbohrungen und Rammsondierungen, welche von einem spezialisierten Unternehmen ausgeführt wurden. Die gewonnenen Bohrkerne geben Informationen über den Untergrund und erlauben Grundwasserspiegelmessungen. Die Rammsondierungen liefern wichtige Informationen zur Tragfähigkeit des Untergrundes für Fundamente. Dank der engen Betreuung durch den DVZO-Platzchef Lukas Trüeb konnten die Sondierarbeiten speditiv und sicher ausgeführt werden.

Warum werden diese Spuren untersucht? Die Kenntnisse über den Untergrund erlauben die Planung von kostengünstigen Fundationen und Baugruben – beispielsweise für den Güterschuppen. Erfahrungsgemäss weisen die Aufschüttungen oft chemische Belastungen auf und müssen bei einem Aushub teuer entsorgt werden. Mit den Kenntnissen zu diesen Belastungen werden die Aushubarbeiten dahingehend optimiert, dass möglichst wenig Material entsorgt werden muss.

Wegen der Vegetation, aber auch wegen laufenden Absprachen mit benachbarten Grundeigentümern konnten noch nicht alle Sondierungen ausgeführt werden. Die zweite Sondieretappe wird voraussichtlich im Herbst durchgeführt.


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