Fertigstellung der NEAT, mehr und schnellere Verbindungen nach Mailand und München sowie ein besseres Angebot in der Schweiz ab Dezember 2020 [aktualisiert]

Dieser Artikel wurde ursprünglich am 26. August 2020 veröffentlicht.

Der Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 steht im Zeichen der Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT), die nach 28 Jahren Bauzeit fertiggestellt wird. Die Flachbahn durch die Alpen ermöglicht neue Angebote im nationalen und internationalen Güter- und Personenverkehr. Der Fahrplan 2021 bringt schnellere, häufigere und bequemere Verbindungen nach Mailand und München sowie zahlreiche Verbesserungen für den Personenverkehr in der ganzen Schweiz. Einzelne Angebotselemente werden aufgrund der Corona-Pandemie verzögert in Betrieb genommen. Aufgrund des Lokführermangels kommt es bis zum Fahrplanwechsel im Dezember zu Angebotseinschränkungen.

Mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels wird das Jahrhundertwerk NEAT finalisiert. Zusammen mit der Fertigstellung des 4-Meter-Korridors profitiert der europäische Güterverkehr von mehr Kapazitäten und schnelleren und klimafreundlichen Verbindungen durch die Schweiz. Sattelaufleger mit einer Eckhöhe von vier Metern können verlagert sowie Züge von bis zu 750 Metern Länge via Luino geführt werden. Bei optimaler internationaler Abstimmung werden ab Dezember 2020 zwischen Rotterdam und Mailand im Güterverkehr zwei Stunden gewonnen. Zusammen mit der Fertigstellung der Arbeiten am Zugersee Ostufer werden auch für den Personenverkehr die Kapazitäten für nationale und internationale Verbindungen erhöht und die Fahrzeiten verkürzt. Neu können Verbindungen von und ins Tessin mit Doppelstockzügen bedient werden.

Die wichtigsten Angebotsverbesserungen im internationalen Personenverkehr und im nationalen Fernverkehr im Überblick

Mehr und schnellere Verbindungen auf der Nord-Süd-Achse Gotthard

Mit der Inbetriebnahme des Ceneri-Basistunnels und der Fertigstellung der Bauarbeiten am Zugersee Ostufer sinkt die Fahrzeit von Zürich nach Lugano auf weniger als zwei Stunden, die Fahrt von Zürich nach Mailand dauert neu noch 3 Stunden 17 Minuten. Gleichzeitig wird das Angebot ab Zürich nach Mailand auf täglich zehn Direktverbindungen ausgebaut. Eingesetzt werden in erster Linie die neu beschafften Giruno-Züge. Gegenüber dem aktuellen Fahrplan mit der Sperre am Zugersee-Ostufer verkürzen sich die Reisezeiten somit um rund 20 Minuten. Zwischen Zürich und Arth-Goldau wird zudem wochentags der durchgängige Halbstundentakt eingeführt, ohne Beeinträchtigung des Regionalverkehrs.

Ab Basel gibt es neu fünf Direktverbindungen pro Tag nach Mailand, davon verkehren zwei via Luzern – Gotthard – Chiasso und drei via Bern – Brig – Domodossola. Der Fahrzeitgewinn zwischen Basel SBB und Lugano bei den Verbindungen zur vollen Stunde beträgt gegenüber 2016 insgesamt 51 Minuten.

Mit dem Fahrplanwechsel tritt auch die Kooperation mit der Schweizerischen Südostbahn AG (SOB) in Kraft. Unter der integralen Fernverkehrskonzession der SBB fährt die SOB neu stündlich alternierend von Basel und Zürich via Arth-Goldau über die Gotthard-Panoramastrecke nach Locarno. Diese Strecke vermarktet die SOB unter der Linienbezeichnung «Treno Gottardo». Eingesetzt werden die modernen Niederflurtriebzüge vom Typ Traverso. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie erfolgt die vollständige Umsetzung bis Locarno erst ab 5. April 2021. Bis dahin verkehrt die SOB zwischen Basel/Zürich und Bellinzona.

Mehr Verbindungen ab Zürich nach München, St. Gallen und Chur

Im internationalen Personenverkehr wird das Fahrplanangebot auf der Strecke Zürich – St. Gallen – München für die Kunden mit neu sechs Zügen pro Richtung täglich deutlich ausgebaut. Dies bedeutet eine Verdoppelung der Direktverbindungen und Sitzplätze zwischen diesen beiden Städten. Dank der neuen Züge des Typs Astoro mit Neigetechnik verkürzt sich die Fahrzeit der EC-Verbindung Zürich – München von heute ca. 4 Stunden 45 Minuten auf rund 4 Stunden.

Zwischen Zürich und St. Gallen werden ab dem Fahrplanwechsel zudem mehr schnelle Verbindungen mit einer Reisezeit von neu 59 Minuten angeboten. Auf dem IC1 zwischen St. Gallen und Genf Flughafen via Bern wird grösstenteils der neue, moderne FV-Dosto eingesetzt, welcher die Kapazitäten auf der Ost-West-Achse erhöht. Zwischen Zürich HB und St. Gallen hält der IC1 neu auch in Zürich Oerlikon, Wil SG, Uzwil, Flawil und Gossau. Für die schnellere Reisezeit von 59 Minuten sorgt neu der IC5, der nur noch in Winterthur und Zürich Flughafen halten wird.

Ab Zürich in Richtung Chur wird das Angebot des IC3 in den Abendstunden um eine Stunde verlängert und in den Zeiten hoher touristischer Nachfrage auf einen durchgehenden Halbstundentakt verdichtet. Damit ergeben sich deutlich bessere Verbindungen in die Bündner Ferienregionen.

Veränderungen im Raum Bern, Olten, Luzern

Zwischen Olten und Bern betreibt die BLS ab dem Fahrplanwechsel unter der integralen Fernverkehrskonzession der SBB neu den IR35 Bern – Olten (heutiger RE Bern – Olten).

Um der grossen Nachfrage auf dem Abschnitt Luzern – Zug – Zürich nachzukommen, setzt die SBB auf den IR70 die neuen FV-Dosto ein, welche über mehr Sitzplätze verfügen. Der Halt in Thalwil entfällt aus betrieblichen Gründen. Ab Zürich HB verkehrt der IR70 nach einem Aufenthalt von knapp 20 Minuten weiter als IR13 via Flughafen, St. Gallen nach Chur. Zusammen mit dem IR75 Luzern – Zug – Zürich – Weinfelden – Konstanz besteht neu zweimal pro Stunde eine direkte Verbindung Luzern – Zürich Flughafen.

Die wichtigsten Angebotsveränderungen im Regionalverkehr in der Deutschschweiz:

Mittelland: Startschuss für mehr und bessere Verbindungen dank Vierspurausbau Olten–Aarau

Die Inbetriebnahme des Vierspurausbaus Olten – Aarau (Eppenbergtunnel) bringt ab dem Fahrplanwechsel mehr Verbindungen und bessere Anschlüsse für die Kundinnen und Kunden. Die S29 verkehrt neu zwischen 5:30 und 22:30 Uhr im Halbstundentakt zwischen Turgi – Aarau – Zofingen. Somit entsteht eine neue, schnelle Direktverbindung von Zofingen nach Aarau (ohne Halt zwischen Olten und Aarau). Die S11 Aarau – Zürich HB – Winterthur – Seuzach/Wila hält neu integral in Othmarsingen. Zudem verkehren die Zusatzzüge der S11 während der Hauptverkehrszeit neu täglich statt nur wochentags. Weiter halten neu alle Züge des Regio Express Olten – Wettingen an der Haltestelle Wildegg. Die S26 aus Olten – Schönenwerd vermittelt neu in Aarau (statt bisher Lenzburg) Anschluss an den Regio Express nach Zürich HB.

Am Samstag und Sonntag verkehren neu jeweils am Morgen zwei Zugpaare zwischen Olten – Aarau – Arth-Goldau und am Abend von Arth-Goldau nach Aarau.

S23 hält am Wochenende in Dulliken

Der Halt Dulliken auf der S23 kann vorerst nur am Wochenende eingeführt werden. Grund dafür sind Bauarbeiten in den Bahnhöfen Mägenwil und Lenzburg, für welche aus Sicherheitsgründen die Geschwindigkeit reduziert werden muss. Die dafür benötigte Fahrzeit führt dazu, dass der Halt Dulliken nicht integral angeboten werden kann. Als Ersatz verkehren werktags Busse zwischen Dulliken und Däniken, welche in Däniken den Anschluss von und auf die S23 sicherstellen.

Zentralschweiz

Nach Fertigstellung der Arbeiten am Zugersee-Ostufer verkehrt die S2 wieder direkt zwischen Baar Lindenpark – Zug – Arth-Goldau – Erstfeld. Der Umweg mit Umsteigen in Rotkreuz entfällt, und neu wird Walchwil Hörndli halbstündlich bedient. Der Fahrplan der S3 wird abends ausgebaut. Für das Freiamt bringt der Fahrplanwechsel erstmalig einen neuen morgendlichen Zusatzzug von Muri über Rotkreuz via Cham nach Zug.

Olten – Luzern: Der RE Olten – Luzern hält neu auch in Rothenburg. Reisende nach Luzern profitieren von neu drei statt nur zwei Verbindungen pro Stunde. Dafür kann der Halt in Aarburg-Oftringen auf dieser Verbindung nicht mehr angeboten werden.

Ostschweiz/Zürich

Der Regio Express Herisau – St. Gallen – Konstanz fährt abends länger. Im Netz der Zürcher S-Bahn hält die S11 auf dem Abschnitt Winterthur – Wila neu in Rämismühle-Zell.

Weitere Informationen und Details zu den Angebotsänderungen je nach Region sind hier verfügbar:

Lokführermangel und verzögerte Ausbildung führen zu zwischenzeitlichen Angebotseinschränkungen

Die SBB hat in der Vergangenheit bei der Bedarfs-, Einsatz- und Ausbildungsplanung des Lokpersonals Fehler gemacht. Die Planungen wurden 2019 korrigiert und auf den effektiven Bedarf ausgerichtet. Trotzdem fehlen der SBB per Ende August 2020 211 Lokführerinnen und Lokführer. Die Corona-Krise hat die angespannte Situation zusätzlich verschärft, da viele Aus- und Weiterbildungskurse während Monaten nicht durchgeführt werden konnten. Folglich verschiebt sich der Abschluss der Ausbildungsklassen um zwei bis vier Monate. Um den Unterbestand auszugleichen, hatte die SBB bereits im letzten Sommer zusätzliche Ausbildungsklassen gebildet, die nun im Verlauf der Jahre 2021 und 2022 abschliessen. Im November befinden sich bei der SBB insgesamt 340 Lokführer gleichzeitig in Ausbildung. Der Unterbestand beim Lokpersonal wird sich bis Mai 2021 auf rund 110 Personen halbieren. Allen Lokführerinnen und Lokführern und den Einsatzplanern gebührt ein grosses Dankeschön für ihren grossen Effort.

Die SBB hat neben gewissen Zugsverbindungen, die in der Folge der Covid-19-Krise wegen fehlenden Lokführern nicht wieder in Betrieb genommen wurden, weitere Angebotseinschränkungen geprüft. Nun wurden zusätzliche Massnahmen für die Regionen Westschweiz, Mittelland und Nordwestschweiz sowie Zürich festgelegt. Diese treten ab dem 7. September 2020 in Kraft und dauern bis zum Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2020. Durchschnittlich fallen an den Werktagen von den über 9000 rund 200 (2.2 Prozent) der Verbindungen aus.

Für die SBB ist trotz reduziertem Angebot zentral, dass die Transportketten im Rahmen des Möglichen bestehen bleiben und die Reisenden befördert werden können. Dazu werden wo möglich und sinnvoll Bahnersatzbusse eingesetzt. Trotzdem müssen die Kundinnen und Kunden mit verlängerten Reisezeiten rechnen. Mittels aktiver Kundenlenkung und Kommunikation werden Reisende über die Einschränkungen informiert und auf alternative Verbindungen gelenkt. Sämtliche Anpassungen sind im Online-Fahrplan abgebildet. Die SBB unternimmt ihr Möglichstes, um die Auswirkungen auf die Kundinnen und Kunden so gering wie möglich zu halten und bittet für allfällige Unannehmlichkeiten um Entschuldigung.

Gemäss heutiger Planung kann die SBB ab dem Fahrplanwechsel das Angebot wieder vollumfänglich produzieren – mit Ausnahme der Romandie, wo gewisse Einschränkungen bis April 2021 bestehen bleiben. Zwar kann der RER Vaud wie geplant mit dem Fahrplanwechsel in Betrieb genommen werden. Der Léman Express verkehrt hingegen bis April 2021 gemäss angepasstem Konzept.

Auswirkungen verzögerter Inbetriebnahmen auf den Fahrplan 2021
Die Corona-Pandemie hat zu einem temporären Baustellenstopp und somit zu Verzögerungen in Bauprojekten sowie zu Verzögerungen bei der Zulassung und Einführung von neuem Rollmaterial geführt. Betroffen ist primär die Nord-Süd-Achse. Im Tessin werden die Doppelspurausbauten zwischen Contone und Tenero erst im Frühjahr 2021 für einen Vollausbau des Angebots bereitstehen, bis dahin gilt ein Übergangsfahrplan mit beschränktem Angebotsausbau. Im Berner Jura sowie auf dem Netz der Basler S-Bahn erfolgt der Ersatz des bestehenden Rollmaterials durch Domino-Züge voraussichtlich in der ersten Hälfte 2021. Aufgrund der noch laufenden Abschlussarbeiten im Gotthard-Basistunnel kann per Fahrplanwechsel noch nicht die volle Kapazität von 260 Trassen für den Güterverkehr und 65 Trassen für den Personenverkehr pro Tag angeboten werden kann. Die heute verfügbare Gesamtkapazität von 270 Trassen pro Tag reicht aber aus, um die aktuelle Nachfrage sowohl im Güter- als auch im Personenverkehr abzudecken. Im Schnitt verkehren zurzeit täglich 140 Züge durch den Tunnel.
SOB schafft neue Stellen
Die Schweizerische Südostbahn (SOB) wird über 100 Zugbegleiter und 60 Lokführer neu ausbilden und einstellen, um die zukünftigen Angebote produzieren zu können. Alleine für den Treno Gottardo werden 45 Zugbegleiter und 30 Lokführer neu angestellt.

ZVV sehr besorgt über Ausdünnung des S-Bahn-Angebotes
Wegen Lokführermangels setzt die SBB im Kanton Zürich mindestens bis zum Fahrplanwechsel mehrere S-Bahn-Kurse aus. Der Zürcher Verkehrsverbund ist über diese Angebotsreduktion nicht erfreut: Mit Blick auf die steigenden Frequenzen und im Hinblick auf die Winterzeit drohen Engpässe und negative Auswirkungen auf die Fahrgäste im Gebiet des ZVV. Der ZVV verlangt von der SBB, diese Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
 
Wegen Fehlern in der Personalplanung verfügt die SBB seit geraumer Zeit über zu wenige Lokführerinnen und -führer. Da die Coronakrise zu Verlängerungen bei der Lokführerausbildung führt, hat sich die Personalsituation bei der SBB zusätzlich akzentuiert. Aus diesem Grund lässt die SBB im Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) in den Hauptverkehrszeiten etliche S-Bahn-Kurse und ganze S-Bahn-Linien ausfallen. Die SBB hat die Medien am 26. August 2020 orientiert.
 
Attraktivität und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs leiden

Dass die SBB nicht imstande ist, die bestellten S-Bahn-Leistungen zu liefern, ist äusserst bedauerlich und ein trauriges Novum in der Geschichte der Zürcher S-Bahn. Die Leidtragenden sind in erster Linie die Fahrgäste: Ihnen stehen weniger Verbindungen und weniger Platz zur Verfügung. Zudem können nicht mehr überall funktionierende Reiseketten gewährleistet werden. Dies ist vor allem mit Blick auf die Fahrgastzahlen besorgniserregend: Seit dem Ende der Sommerferien steigt die Auslastung der S-Bahnen wieder merklich an, und erfahrungsgemäss sind im Herbst und Winter wetterbedingt am meisten Passagiere im öV unterwegs. Für ganze S-Bahnlinien können sodann auch keine sinnvollen und attraktiven Ersatzdienste mit Bussen angeboten werden.
 
Reduktion auf ein Minimum beschränken

Als Besteller des S-Bahn-Angebots kann der ZVV keinen Einfluss auf die Personalplanung der SBB nehmen. Die schwierige Situation, in der sich die SBB befindet, ist teilweise nachvollziehbar, und die bereits ergriffenen Massnahmen betreffend Ausbildung der Lokführer sind zu begrüssen. Dennoch erwartet der ZVV stellvertretend für seine Fahrgäste, dass die SBB das Ausmass der Angebotsreduktion räumlich wie auch zeitlich auf ein Minimum beschränkt und schnellstmöglich zum Normalfahrplan zurückkehrt.
 
Umfang des Angebotsabbaus

Die meisten der betroffenen Kurse wurden ursprünglich im Lockdown ausgesetzt und hätten während des Sommers im Rahmen der Wiederaufnahme des vollständigen Regelfahrplans wieder hochgefahren werden sollen. Als Folge des Lokführermangels verzögerte sich dies aber. Konkret handelt es sich um die meisten Kurse der S20 am rechten Seeufer, die S21 im Furttal am Nachmittag, zwei Kurse der S23 zwischen Zürich und Winterthur sowie die S42 (ab 5. Oktober verkehrt hier wieder je ein Zugpaar am Morgen und Abend) als Direktverbindung vom Aargauer Freiamt nach Zürich. Ab dem 6. September dünnen die SBB das Angebot zusätzlich punktuell weiter aus. So wird die S21 im Furttal neu komplett eingestellt. Die Regelung soll, so die Aussagen der SBB Stand heute, bis zum Fahrplanwechsel im Dezember gelten.
VSLF: Stellungnahme zum Lokführermangel in der Schweiz
In der Medienmitteilung der SBB vom 26. August 2020 wurde bekannt geben, dass der Lokführermangel und die verzögerte Ausbildung zu weiteren Angebotseinschränkungen führen wird. So werden zum Beispiel ein Teil der IR36 Basel – Zürich Flughafen, der Züge auf der alten Hauenstein-Strecke und dem Striegel und viele weitere Züge ausfallen. Dazu kommen die grossen Probleme beim Léman-Express. Dies wird empfindliche Einschränkungen für unsere Kunden auslösen.
 
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat sich ebenfalls zu Wort gemeldet und hält Fahrplan-Ausdünnung für nicht akzeptabel. Laut BAV werden vom Bund nicht erbrachte Leistungen im Regionalverkehr auch nicht bezahlt. Und mehr noch: Ihr Ersatzangebot müsse die SBB selber finanzieren.

Bei den Kantonen als Besteller kommt die Frage auf, ob es Haftungsansprüche gibt und sie Schadenersatz von der SBB verlangen können.
 
Vorgehen
 
Als erste Massnahme müssen die Ursachen, die zu diesem unakzeptablen Personalzustand geführt haben, eruiert und aufgearbeitet werden, um solche unternehmensschädigenden Entwicklungen zukünftig zu verhindern.
 
Zudem erwarten wir eine deutliche Verbesserung der Anstellungsbedingungen für den Beruf des Lokomotivführers. Die optimistischen Berechnungen der in Ausbildung stehenden Lokführer-Anwärter/innen sind nicht glaubwürdig und decken sich nicht mit den realistischen Zahlen der Abgänge von Anwärtern, welche die Ausbildung nicht abschliessen können oder wollen. Selbst im Idealfall werden die fertig ausgebildeten Lokführer/innen knapp die natürlichen Abgänge und die vorzeitigen Pensionierungen kompensieren, womit der Unterbestand lediglich stabil gehalten wird. Der zusätzliche Abbau der übervollen Zeitkonten ist ebenfalls nicht möglich. 
 
Dies ist der Gesundheit der bestehenden Lokführer/innen und der Sicherheit für das Unternehmen nicht förderlich. Wenn gemäss Medienmitteilung der SBB über 8 % Lokführer/innen fehlen und gleichzeitig werktags über 2 % der Verbindungen gestrichen werden, dann zeigt dies die Mehrleistungen des restlichen Personals eindrücklich.
 
Leistungen während dem Corona Lockdown
 
Während dem Lockdown haben der Bund und die Allgemeinheit von den Bahnen erwartet, dass wir den Verkehr aufrechterhalten und dass die Züge fahren. Dies zu einem Zeitpunkt, als man noch sehr wenig über das Mass des Risikos einer Ansteckungsgefahr wusste, vor allem in Grenzgebieten.
 
Trotzdem hat das Lokpersonal seine Loyalität unter Beweis gestellt und die Eisenbahn am Laufen gehalten; zusammen mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen, die ebenso unabdingbar waren für die Aufrechterhaltung des Betriebs und die sich nicht den Luxus von Homeoffice im sicheren Abstand der Gefahrenherde leisten konnten.

Die sich stets verändernde Lage verlangte eine enorme Flexibilität und Selbstständigkeit der Mitarbeiter und deren Familien, die allesamt in Eigenverantwortung getroffen wurden. Nicht einmal die Krankheitstage sind beim Lokpersonal angestiegen.
 
Dass in der gegenwärtigen Lage von der SBB Sparmassnahmen geprüft werden, ist verständlich. Aber Sparmassnahmen beim Lokpersonal, insbesondere für Lokführer/innen im Aufstieg, werden sich kontraproduktiv auswirken. Warum sollten wir weiterhin unsere Freizeit für die Aufrechterhaltung unseres Betriebs einsetzen, wenn es offensichtlich nicht geschätzt wird. Auch unsere Loyalität hat Grenzen. 
 
Selbstverständlich helfen wir gerne mit bei Optimierungen. Wir haben in der Covid-Phase bewiesen, dass die Abteilung Zugführung und Rangier ZFR durchaus in der Lage ist, die Leistung trotz suboptimalen Rahmenbedingungen zu erbringen.

Für die Zukunft sind aber zwingend Anpassungen nötig, vor allem in den Bereichen Ausbildung und Rekrutierung. Wir haben diesbezüglich bereits Vorschläge eingebracht, um die Attraktivität des Lokführer-Berufs zu verbessern und gleichzeitig die Produktivität zu steigern und damit die Kosten zu senken. 

Die Strategien müssen wieder langfristig angelegt werden, anstatt wie bis anhin kurzfristige Sparübungen durchzuführen, die sich negativ auf das Betriebsergebnis niederschlagen und die Problematik des Unterbestands zusätzlich verschärfen.
 
Lokführer Mangel bei SBB Cargo und BLS
 
Bei SBB Cargo ist finanzielle die Lage derart angespannt, dass der Einkauf von Lokführer-Leistungen von Dienstleistern massiv reduziert wird. Dies erhöht natürlich den Druck auf das eigene Lokpersonal entsprechend. So werden an Tagen mit Unterbestand keine Teilnahmen an Workshops, Sitzungen usw. für Lokführer mehr bewilligt. Ein weiterer Fall, wo einzig das Lokpersonal an üblichen Aufgaben in der Unternehmung ausgeschlossen ist. Wir erinnern an unsere Erschwernisliste-Lokführer im Loco Folio 2/2019.
 
Bei der BLS erwartet man von den Lokführenden weiterhin eine hohe Flexibilität. Um den Unterbestand in den Herbstmonaten auffangen zu können und keine Zugsausfälle zu generieren, wurden alle Lokführer der BLS, sowie Fachkader mit gültiger BAV-Lizenz und «Bürolokführer» per Mail aufgefordert, sich in der Disposition zu melden und auf freie Tage zu verzichten.

Es ist dies bereits der zweite Aufruf durch die Leitung BZ in diesem Jahr. Der Grund für diese Situation liegt nicht nur bei den geburtenstarken Jahrgängen, die nun in Pension gehen, sondern auch in der seit Jahren verfehlten Personalpolitik der Leitung BZ. Während die leitenden Kader der Abteilung B ihre Ämter verlassen konnten, muss das Lokpersonal nun mit diesem Missstand zurechtkommen.

Von Bezug respektive dem Abbau von Mehrzeit und Überzeit kann derzeit beim Lokpersonal BLS nicht die Rede sein. So sind insgesamt wieder über 11‘000 Tage ausstehend (Ø ca. 15 Tage pro LF), die das Lokpersonal gerne einmal wieder in Form von Freizeit beziehen will.
 
Entspannung der prekären Personalsituation beim Lokpersonal BLS wird erst in einem Jahr erwartet, sofern nicht weitere unvorhergesehene Abgänge beim aktiven Lokpersonal zu verkraften sind.
 
SBB-Interne Schritte unabwendbar
 
Dass in Anbetracht der unhaltbaren Situation die Leistungen und Kundigkeiten der Lokführer bei der SBB an verschiedenen Standorten weiter aufgeteilt werden, lässt nicht nur fundierte Kenntnisse über die Produktivität von Einsatzplänen des Lokpersonals vermissen, sondern entspricht auch nicht mehr der Strategie unseres CEO, Vincent Ducrot, der das Potential eines polyvalent-einsetzbaren Lokpersonals erkannt hat um die Produktivität wieder auf ein akzeptables Niveau zu bringen. Solche lokalen Aktionen schaden diesem Ziel.
 
Mittelfristige Lösung
 
Das Lokpersonal muss zukünftig unter dem Dach einer Organisationseinheit ausgebildet, geführt, eingeteilt und eingesetzt werden. Eine Zusammenarbeit dieser Einheit mit anderen EVU’s verbilligt den öffentlichen Verkehr, erhöht die Produktivität und stabilisiert die Leistungserbringungen indem lokale und nationale Engpässe flexibel ausgeglichen werden können. Gleichzeitig erhöht sich die Attraktivität des Lokführer-Berufs, womit auch in Zukunft ausreichend fähiges Personal gefunden, und die Fluktuation verringert wird.

Spätsommer – Informationen
Pro Bahn: Lokführermangel bei SBB Personenverkehr – Die Altlasten treten schonungslos zu Tage
Der am Mittwoch von den SBB publizierte Lokführermangel mit dem geplanten Ausfall von täglich mehr als 200 Zügen hat allgemein erstaunt, obwohl sich diese Entwicklung seit Jahren abgezeichnet hat. Ein solches Desaster hat es bisher noch nie gegeben. Pro Bahn Schweiz, die Vertretung der Kundinnen und Kunden möchte jedoch darauf hinweisen, dass dieser Offenbarungseid nicht der heutigen SBB-Spitze angelastet werden kann, die Ursache ist auf früheres Missmanagement im SBB-Personenverkehr zurückzuführen.

Pro Bahn Schweiz hat mehrfach in den vergangenen Jahren die Spitzen des SBB-Personenverkehrs und auch nationale Politiker auf den sprichwörtlichen Verlust der Zuverlässigkeit der SBB hingewiesen. Meistens wurden wir dabei belächelt oder mit Phrasen oder Powerpoint-Präsentationen überfahren, mit der Aussage, es wäre alles bestens und unter Kontrolle. Die SBB wüssten genau, was die Bedürfnisse der Fahrgäste wären. Sogar die Vorschläge der Gewerkschaften wurden von den SBB ignoriert.

Besonders erstaunt sind wir, dass verantwortliche Stellen, die während Jahren über die bestehenden Missstände beim SBB Personenverkehr Bescheid wussten, aber nur zugeschaut haben, heute mit erzürnten Stellungnahmen an die Öffentlichkeit treten. Die politischen Gremien, alt Bundesrätin Doris Leuthard sowie das BAV als Aufsichtsbehörde haben sich jahrelang mit vereinzelten Hearings zufriedengegeben und teilweise im Gegenteil mit laufend neuen Forderungen wie Kosteneinsparungen die heutige Situation mitverantwortet.

Wir fordern, dass künftig alle verantwortlichen Stellen im öV ihre Verantwortung wahrnehmen und frühzeitig bei sich abzeichnenden Missständen eingreifen. Von den SBB erwarten wir, dass sie ihre Lehren daraus ziehen. Deshalb begrüssen wir, dass die SBB die Vorfälle intern aufarbeiten. Entscheidend ist für uns, dass man dabei schonungslos vorgeht und transparent informiert. Wie weit eine öffentliche Aufarbeitung im Anschluss an die Ergebnisse nötig sein wird, wird sich weisen. In jedem Fall hat der Steuerzahler ein Anrecht auf Aufklärung dieser unerfreulichen Situation.
AG: Bestellte SBB-Leistungen werden erst ab Fahrplanwechsel 2020 wieder voll erbracht – Kanton ist enttäuscht
Kanton Aargau fordert von der SBB Ersatzmassnahmen und die Aufrechterhaltung der Verbindungen zur Hauptverkehrszeit

Aufgrund des Lokführermangels hält die SBB nicht nur an den bisherigen Einschränkungen im Bahnverkehr bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 fest, sondern lässt sogar noch weitere Verbindungen im Aargau ausfallen. Der Kanton nimmt die Massnahmen, die zum Teil zu massiven Reisezeitverlängerungen und zum Wegfall von direkten Verbindungen führen, enttäuscht zur Kenntnis. Er fordert Ersatzmassnahmen, die Aufrechterhaltung der Verbindungen zur Hauptverkehrszeit und wo nötig Sofortmassnahmen.

Die SBB hat bekannt gegeben, dass die bisherigen Einschränkungen im öffentlichen Verkehr aufgrund des Lokpersonalmangels bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2020 gelten sollen. Der Kanton ist enttäuscht, dass die SBB die von Bund und Kanton bestellten Leistungen im regionalen Zugsverkehr auf der S28, der S29, der S42 (ab 5. Oktober verkehrt hier wieder je ein Zugpaar am Morgen und Abend) sowie die Leistungen auf dem Interregio zwischen Basel und Zürich nicht in der geforderten Qualität gefahren werden können und zum Teil ganze Linien ausfallen.

Schon vor zwei Wochen hat der Kanton Aargau weitere Massnahmen infolge Personalmangel bei den Lokführerinnen und Lokführern befürchtet. «Mit den von der SBB beschlossenen Massnahmen, die zum Teil zu massiven Reisezeitverlängerungen und zum Wegfall von direkten Verbindungen führen, sind wir nicht zufrieden», sagt Stephan Attiger, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt. Die SBB sicherte dem Kanton Aargau nach der Intervention durch Stephan Attiger zu, dass die Leistungen vollumfänglich, wie bestellt, ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 gefahren werden.

Längere Fahrzeiten und schlecht erschlossene Gebiete

Die von der SBB bis zum Fahrplanwechsel 2020 geltenden Massnahmen mit Ersatzbussen auf der S28 zwischen Zofingen und Lenzburg, die ausfallenden Verbindungen am Wochenende auf der S29 zwischen Turgi (via Aarau, Olten, Zofingen) und Sursee, die nur einmal pro Richtung verkehrende S42 zwischen Muri und Zürich sowie der Ausfall des Halbstundentaktes zwischen Basel – Frick – Brugg – Baden – Zürich (– Zürich Flughafen) sind für den Kanton Aargau und die Nutzerinnen und Nutzer sehr unbefriedigend.
Die Arbeitsplatzgebiete im Westen von Zürich sind mit dem Wegfall der Halte in Dietikon und Zürich Altstetten auf dem Interregio sowie der S42 stark davon betroffen. Auch im Fricktal sind die Arbeitsplatzgebiete mit der Reduktion des Fernverkehrs auf einen Stundentakt sehr schlecht erschlossen. «Eine gute Erreichbarkeit der Arbeitsplätze ist ein wichtiger Standortfaktor, der für die wirtschaftliche Entwicklung des Kantons Aargau von grosser Bedeutung ist», betont Stephan Attiger.
Monitoring und Sofortmassnahmen, wo nötig

Der Kanton Aargau fordert für die Zeit des eingeschränkten Fahrplans ein umfassendes Monitoring und allfällige Sofortmassnahmen, falls die Ersatzangebote nicht wie geplant funktionieren oder es zu Überlastungen in den Bahnersatzbussen kommt. Weiter erwartet der Kanton Aargau von der SBB, dass die Gründe für den Lokpersonalmangel aufgearbeitet und die entsprechenden Massnahmen ergriffen werden, damit es künftig nicht mehr zu Fahrplaneinschränkungen wegen Personalmangel kommt. Die von Kanton und Bund bestellten Leistungen sind künftig in vollem Umfang und in der bestellten Qualität zu erbringen.
Mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2020 gehen mit Ausnahme des durchgehenden Halbstundentakt auf der S11 zwischen Aarau und Zürich die letzten Massnahmen der S-Bahn Aargau 2016 ff in Betrieb. Der Grosse Rat hat dafür im Jahr 2014 einen Kredit von rund 40 Millionen Franken gesprochen. Gerade die bis Ende Fahrplanjahr eingeschränkt verkehrenden S28 und S29 waren Bestandteil der Fahrplanausbauten.
BL: Stellungnahme zum Entscheid der SBB zur Umstellung der S9 auf Busbetrieb
Die Bau- und Umweltschutzdirektion des Kantons Basel-Landschaft bedauert den Entscheid der SBB, die Züge der S9 (Läufelfingerli) zwischen Olten – Läufelfingen – Sissach ab dem 7. September 2020 durch Busse zu ersetzen. Diese Umstellung dauert bis zum Fahrplanwechsel vom 13. Dezember 2020.

Die SBB hat über den Fahrplan 2021 informiert. Dabei hat sie auch schweizweit kurzfristige Massnahmen kommuniziert, die sie aufgrund des bestehenden Lokführermangels bereits ab dem 7. September 2020 umsetzen wird. Der Kanton Basel-Landschaft ist hauptsächlich durch die Umstellung der S9 auf Bahnersatzbusse betroffen.

Die Bau- und Umweltschutzdirektion (BUD) wurde nicht in die Entscheidungsfindung miteinbezogen und kurzfristig über die geplante Umstellung auf einen Busbetrieb vorinformiert. Die BUD akzeptiert die dreimonatige Umstellung der S9 auf Busbetrieb nicht und hat umgehend gefordert, den Entscheid zu revidieren. Leider hat die SBB nicht auf diese Forderung reagiert.

Die BUD erwartet, dass zumindest das Ersatzkonzept die Bedürfnisse der Kundinnen und Kunden bestmöglich abdeckt und fordert von der SBB, in dessen Erarbeitung einbezogen zu werden. Darüber hinaus wird die SBB aufgefordert, die getroffene Massnahme spätestens per Fahrplanwechsel definitiv aufzuheben.

Offen sind derzeit die rechtlichen und finanziellen Folgen der mehr als dreimonatigen Umstellung auf Busbetrieb.
Dietikon über Streichung von Zugverbindungen enttäuscht
Die SBB plant bis zum nächsten Fahrplanwechsel Verbindungen zu streichen. Davon betroffen sind auch der «Flugzug» und die S42. Ihr Wegfall bedeutet für den Wohn- und Wirtschaftsort Dietikon eine grosse Qualitätseinbusse. Die Stadt protestiert gegen diese Einschränkungen im Service Public.

Aufgrund fehlender Personalkapazitäten will die SBB ab dem 7. September bis zum nächsten Fahrplanwechsel den Interregio IR36 Basel-Zürich Flughafen, den so genannten Flugzug, wie auch die regionale S42 Muri AG – via Dietikon – Zürich HB (ab 5. Oktober verkehrt hier wieder je ein Zugpaar am Morgen und Abend) streichen. Diese Massnahme trifft Dietikon als wichtiges Regionalzentrum und Verkehrskreuz im Limmattal besonders hart. Der Stadtrat ist enttäuscht über diese Entscheidung. Die direkten Verbindungen zu den Flughäfen Zürich und Basel sind ein wichtiger Standortfaktor für die Stadt Dietikon und die ansässige Wirtschaft. Es wäre dementsprechend wünschenswert, dass die SBB ihre Angebotsplanung vermehrt zusammen mit den betroffenen Regionen und Städten absprechen würde.

Für Dietikon sind nicht nur die temporären Streichungen der Zugsverbindungen ärgerlich, sondern auch die nach dem Bahnausbau 2035 vorgesehene Fahrplanänderung, welche den Halt des Flugzuges in Dietikon nicht mehr einplant. «Wir setzen uns mit Nachdruck dafür ein, dass die SBB zugunsten unseres Wohn- und Wirtschaftsstandortes die Verbindungen über kurz- und langfristig beibehält», sagt Stadtpräsident Roger Bachmann.

Die Stadt fordert die SBB auf, die Fahrplanänderungen zu überdenken, mit den Städten vermehrt zusammenzuarbeiten sowie intern die Gründe für den Lokpersonalmangel aufzuarbeiten und entsprechende Massnahmen zu ergreifen.

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Mit Inhalten vonSandro Hartmeier
Redaktionhttps://www.bahnonline.ch
Aus der Bahnonline.ch-Redaktion. Zugesandte Artikel und Medienmitteilungen, welche von der Redaktion geprüft und/oder redigiert wurden.

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